OCaml ist nicht eine Programmiersprache, die man als bekannt bezeichnen kann. In den OCaml News wurde eine Liste von zehn populären Programmen veröffentlicht, die in der Sprache geschrieben wurden. Mir selbst wäre da nur MLDonkey eingefallen und ich hätte auch fest angenommen, dass dieses Programm auf Platz eins liegt. Jedoch ist alles anders. An der Spitze liegt FFTW. Eine sehr schnelle (vielleicht die schnellste) Implementierung für die schnelle Fouriertransformation. Auch Platz zwei ist mit unison, einem Replikationsprogramm, recht überraschend. MLDonkey kommt erst auf Platz drei. Die anderen genannten Programme kannte ich bis auf advi nicht. Advi ist ein Betrachter für DVI-Dateien und lässt sehr komfortabel bedienen. Ich kann das Programm nur empfehlen.
Erfahrene Nutzer kennen Emacs schon längst als eierlegende Wollmilchsau. Ich nutze den Editor hin und wieder zum Bearbeiten von Texten, im speziellen von LaTeX. Als Werkzeug für den täglichen Gebrauch nehme ich jedoch lieber den vim, da dieser meiner Meinung nach, ergonomischer zu bedienen ist.
Im Blog von Yoni Rabkin Katzenell stiess ich heute auf den tar-mode. Wahrscheinlich in der 22-Serie wurde dieser Modus eingeführt. Damit könnt ihr eine tar-Datei öffnen. Der Emacs entpackt die Inhalte, zeigt sie an und sie können direkt weiter bearbeitet werden. Ein sehr nettes Feature!
Neben ImageMagick nutze ich auch Gimp zur Bildbearbeitung. Laut Netzpolitik ist die Version 2.4 veröffentlicht worden. Einige der Vorversionen hatte ich schon probiert. Dabei ist mir aufgefallen, dass sich bei den Menüs etwas geändert hat. Wenn ich ein Bild beschneide und es als neues Bild einfügen will, dann habe ich bisher den Ausschnitt markiert und dann mittels Strg+C, Strg+N, Alt+O und Strg+V ein neues Bild eingefügt. Das funktioniert jetzt nicht mehr. Stattdessen gibt es einen Menüpunkt Als neues Bild einfügen
. Der macht die meisten Schritte automatisch. Nur fehlte ihm eine Tastenkombination. Aber diese kann man sich in Gimp ja recht einfach anlegen. Daneben fand ich die Schaltknöpfe grafisch etwas aufgepeppt. Ein Gimp-Poweruser könnte sicher weitere nützliche Neuerungen aufzählen. 
siehe auch die Meldung bei Golem