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Tor-Server außerhalb der USA und EU?

Das Tor-Projekt sucht derzeit eine Möglichkeit, für einen Verzeichnisserver außerhalb der USA und Europa. Diese Server sind nicht solche, die Verkehr für andere Nutzer weiterleiten, sondern sie stellen die Informationen zum Tor-Netzwerk zur Verfügung. Das heißt, hier bekommt euer Client die Informationen, welche Tor-Server es gibt, wie er diese nutzen kann etc. Ein Verzeichnisserver sollte eine stabile Anbindung an das Netz haben und pro Monat bis zu vier Terabyte Traffic aushalten. Falls jemand solch eine Möglichkeit kennt, so hinterlasse er hier oder beim Beitrag im Tor-Blog einen Kommentar.

Das Obameter

Der neue US-Präsident hat zu Beginn seiner Amtszeit bzw. im Wahlkampf einige Versprechen zu seiner künftigen Politik gemacht. Die Macher der Seite politifact.com stellten daraus eine Liste von 500 Verspechen, das Obameter, zusammen und verfolgen nun, inwieweit die alle gehalten werden. Nach den ersten Tagen seiner Amtszeit wurden schon fünf erfüllt und vierzehn sind in Arbeit. Wenn er so weiter macht, dann könnte am Ende überall ein Häkchen stehen. ;-)

Post aus den USA

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Nach langer Zeit erreichte mich heute wieder eine Postkarte. Sie stammt aus der Hauptstadt des US-Bundesstaates Virginia, Richmond. Auf der Karte ist notiert, dass Virginia die erste Stadt im Lande war, die elektrische Straßenbahnen erhielt. Dies geschah im Jahre 1888. Kurze Zeit später tauchte dann das erste Auto auf den Straßen auf. Heute sind nach Angaben auf der Karte über 400.000 Autos in der Stadt und dem näheren Umland registiert.

Auto abgeschleppt

Auto im Schlepptau

Während des Urlaubes waren wir auf dem Weg zum Delaware Water Gap, einem Erholungsgebiet zum Wandern und Klettern. Unterwegs überholte uns dieser “Schwertransport”. In den USA scheint es doch recht üblich zu sein, das Auto einfach anzuhängen und loszufahren. Gerade im Sommer begegnet man sehr vielen Wohnwagen, an denen hinten ein Fahrzeug hängt. Schließlich will man im Urlaub nicht auf den Komfort verzichten. :-)

Das Erholungsgebiet präsentierte sich schon von weitem von der Autobahn I-80. Für den großen Genuß gab es einige “scenic views”. Im Dezember waren die leider alle geschlossen. Daher hier ein Blick aus unserem Auto von der I-80:

Blick von der I-80 zum Delaware Water Gap

Post aus den USA

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In zwei Wochen steht es wieder an, das traditionsreiche Indy 500. Neben dem Formel-1-Rennen in Monaco und dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans gehört das zu den weltweit bekanntesten Motorsportveranstaltungen. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich bei meinem Besuch in Indianapolis es versäumt habe, die Rennstrecke zu besuchen. Damals habe ich meine Zeit in der Bibliothek der Purdue University verbracht und Übungsaufgaben gelöst.

Die Karte erinnerte mich wieder an den Besuch der Stadt. Im Vordergrund der Ansicht ist der White River Park. Er ist von der Innenstadt aus leicht zu erreichen. Damals vermisste ich dort Bäume oder Sträucher, die Schatten geben. Nahezu das komplette Gelände lag in der Sonne. Das machte das Schlendern durch den Park sehr anstrengend. Aber viele Amerikaner schlendern höchstens mit dem Wagen. Insofern hat das wahrscheinlich noch niemand bemerkt.

Ich erinnere mich noch gut, wie ich auf den Parkplatz der Herberge fuhr. Direkt gegenüber stand ein Parkplatz, auf dem nachts etwa 200 Lastwagen parkten. Als ich das sah, schrieb ich ruhige Nächte ab. Obwohl mein Zimmer direkt in Richtung des Parkplatzes lag, bekam ich von dem Trubel nichts mit. Denn entgegen sonstiger Erfahrungen mit US-Herbergen waren die Fenster gut isoliert. Das Lauteste war der Lüfter der Klimaanlage.

3.014.170.389.176.410

Dies ist die Schadenersatzforderung eines Katrina-Opfers in US-Dollar. Nach einem Bericht von MSNBC gibt es fast 500.000 Klagen und einige davon liegen im Bereich von Milliarden. Wenn die obige Zahl wirklich erstattet werden würde, so wäre das etwa ein Viertel des Bruttoinlandsprodukts der USA. Was man nur mit soviel Geld machen könnte. .-)

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