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Neue Kategorie

Seit heute gibt es hier eine neue Kategorie namens Politik. Mich dünkt es immer mal wieder Kommenatre zur politischen Situation abzulassen. Also versuche ich diese hier zu sammeln. Des weiteren will ich hier auch einige Beiträge zum Thema Wahlmaschinen sammeln. Ich denke, hier wird viel zusammen kommen. ;-)

Passworte bei grml2hd

Ich hatte gestern hier über das neue grml-Release berichtet. Wie mika schreibt, gibt es Probleme mit Passworten, die mehr als acht Zeichen haben. Das Passwort wird bei der Installation korrekt gesetzt. Jedoch ist es möglich, sich mit den ersten acht Zeichen einzuloggen. Daher solltet ihr nach der Installation ein passwd ausführen und das Passwort ändern. Ihr könnt auch vor der Installation das Skript mit apt-get update ; apt-get install grml2hd aktualisieren und dann die Installation durchführen.

siehe auch den Bugreport

Rückblick auf das vergangene Semester

Die Klausuren sind überstanden und wie auch schon nion will ich einen kurzen Rückblick auf das Semester geben.

Das Semester begann mit sechs Vorlesungen zu insgesamt 30 Wochenstunden. Zwei davon besuchte ich eher interessehalber. Leider habe ich das nicht bis zum Semesterende durchgehalten, denn ein wichtiger Grund :-) verlangte auch Zeit von mir.

Maß & Integral
Die Vorlesung in Maßtheorie dient vor allem dazu, den bekannten Inhaltsbegriff zu verallgemeinern. Ziel ist, beliebige Mengen messen zu können. So abstrakt wie das vielleicht klingt, ist es auch. Sowohl Professoren wie auch Mitstudenten hatten bereits vor dem Thema gewarnt und auch ich kann ohne Umschweife sagen, dass dies die bisher schwerste Veranstaltung im Studium war. Ich habe jede Woche (z.T. weit) mehr als zwölf Stunden mit der Vorlesung und den Übungen aufgewendet. Zumeist mussten in Übungsaufgaben Sätze bzw. Lemmata bewiesen werden und diese wurden auch sehr streng bewertet. Alles in allem fand ich das dennoch eine gute Übung, wie man korrekt mathematisch denkt und formuliert.
Lineare Optimierung
Thema dieses Faches ist im wesentlichen der Simplexalgorithmus. Das heißt, man hat ein lineares Problem und der Algorithmus kann auf schnelle, einfache Weise das Problem lösen. Ihr fragt euch, was denn nun ein lineares Problem ist? Stellt euch vor, ihr produziert verschiedene Lacke und jeder wirft unterschiedliche Gewinne ab. Wenn ihr den maximalen Gewinn erzielen wollt, würdet ihr im Normalfall den Lack mit dem höchsten Gewinn produzieren. Aber nun kommen diverse Beschränkungen ins Spiel. Von diversen Lacken können nur Maximal- und/oder Minimalmengen hergestellt werden. Wenn man all dies aufsammelt, erhält man eine Matrix von Bedingungen. All diese sind linear und können mit dem Simplex gelöst werden. Das Thema wurde sehr fundiert und mit vielen Beispielen garniert, präsentiert. Den Abschluss bildete die Programmierung des Simplex. Das ist nicht wirklich inhaltlich schwer, sondern vielmehr muss man stark aufpassen, dass man sich nicht mit dem Handling der Arrays verhaspelt.
Wissenschaftliches Rechnen II
Anderswo heißt die Veranstaltung Numerik gewöhnlicher und partieller Differentialgleichungen (DGL) und das trifft es auf den Punkt. In den Analysisvorlesungen lernt man die theoretischen Grundlagen, um DGLs zu lösen. Hier geht es darum, DGLs am Rechner zu lösen. Mir gefielen hier insbesondere die Programmieraufgaben, auch wenn es manchmal etwas länger dauerte, bis ich die Lösung raus hatte ...
Bifurkationstheorie in Banachräumen
In diese Vorlesung war ich ja schon eher zufällig gestolpert. Obwohl das Thema sehr interessant ist und vom Vorlesenden auch sehr gut präsentiert wurde, habe ich die Vorlesung nicht bis zum Ende besucht. Ich werde sicher im Hauptstudium nochmal einen Anlauf nehmen, zumal die Vorlesung auch für das Hauptstudium vorgesehen ist.
Einführung in die objektorientierte Programmierung mit C++
Auch hier hinderten mich Zeitgründe an der Vollendung. Der Natur der Sache mussten hier viele Aufgaben, meist Bildbearbeitung, programmiert werden und die Vorlesung hätte mir für das Reststudium keinerlei Nutzen gebracht. Also habe ich mich mit einem Stand von >90% der Übungspunkte aus der Vorlesung verabschiedet und habe dann auch nicht an der Klausur teilgenommen. Mir war es wichtiger, die obige Vorlesung in Maß und Integral nachzuarbeiten. Aber zumindest habe ich einen Einblick in C++ erhalten und werde, sofern ich die guten Vorsätze umsetze, die restlichen Aufgaben demnächst programmieren.
Informatik II
Der Name sagt eigentlich schon alles. Hier sollte uns beigebracht werden, wie Programme verifiziert werden und welche verschiedenen Programmierkonzepte es gibt. Wie man es von den Unis gewohnt ist, wurde sehr viel Gewicht auf Objektorientierung und Java gelegt. Mir persönlich fehlte etwas die Logikprogrammierung und auch die funktionale Programmierung hätte ich lieber etwas intensiver gehört. Aber man kann nicht alles haben. Und so habe ich mir mal die Spezifikation von Haskell 98 ausgedruckt und werde hoffentlich bis zum Anfang des neuen Semesters etwas tiefer in die Programmiersprache einsteigen.

Dieses Semester war recht stressig. Doch ich wollte vor der Geburt unseres Kindes noch eine möglichst große Zahl an Scheinen und Prüfungen machen. Denn das Zeitbudget ist nun noch mehr abgeschmolzen. Insofern habe ich auf die zwei freiwiliigen Veranstaltungen verzichtet und mich mehr auf die wichtigen Sachen konzentriert. Bisher hat sich das auch gelohnt. Denn drei Scheine habe ich schon in der Tasche und ich warte noch auf das Ergebnis der Klausur in der linearen Optimierung.

Ich habe mir vorgenommen, im nächsten Semester etwas kürzer zu treten und nur notwendige Vorlesungen zu besuchen. Jedoch stelle ich jetzt schon fest, dass es in etwa vier Veranstaltungen gibt, die mich interessieren. Insofern muss ich meine Überlegungen nochmal prüfen. ;-)

Am Wochenende gibt es keine Verbrechen

Was passiert, wenn man das (B|L)KA am Wochenende in einer dringenden Angelegenheit erreichen möchte? Schreibe eine E-Mail an info@...!

Der Virenanalytiker Magnus Kalkuhl fand 300 Datensätze von Kreditkarten. Wie er in seinem Weblog schreibt, passierte das an einem Freitag nachmittag. Die Ansprechpartner sowohl beim BKA wie auch beim LKA waren schon ins Wochenende verschwunden. Ihm wurde beschieden, er solle eine E-Mail an info@... schicken. (Auch bei den Kreditkartenunternehmen sah es nicht besser aus.) Glücklicherweise heißt sein Arbeitgeber Kaspersky Lab und hat eine Niederlassung in den USA. Diese hat sich letztlich in Zusammenarbeit dem FBI der Sache angenommen.

Ich finde das schon sehr bedenklich, dass sich sowohl beim BKA wie auch beim LKA niemand zuständig fühlt. Denn gerade in so einem Fall ist schneller Handeln gefordert. Da sollte es eine zentrale Stelle geben, bei der man sowas meldet und wo sich dann Experten zu jeder Tages- und Nachtzeit in Bewegung setzen. Aber wahrscheinlich nehmen derartige Fälle noch zu wenig Platz in der Statistik ein.

via Stefans Home und SZ

Funkenzutzler

Wie es mika in seinem Blog schon ankündigte, gibt es wieder eine neue grml-Version. Die 0.8 trägt den Codenamen Funkenzutzler und hat wieder einige Nettigkeiten im Rucksack:

  • X.org 7.0
  • Für das Terminal wird die Schrift Lat15-Terminus16 verwendet. Ich finden die Schrift sehr angenehm und gut lesbar.
  • 117 neue Pakete
  • fvwm-crystal und dwm sind als Windowmanager hinzu gekommen
  • und noch vieles mehr

Wie schon bei den alten Versionen kann ich gerade Sysadmins die CD nur wärmstens empfehlen. Sie bringt all die Tools mit, die man bei der täglichen Arbeit braucht und hat mir schon sehr viel geholfen.

Gentoo-Entwickler zu adoptieren

Der aktuelle Gentoo-Newsletter schreibt von einem neuen Projekt namens adopt a developer. Bisher war es wohl recht schwer, Entwickler, die bestimmte Ressourcen benötigen mit denjenigen zusammenzubringen, die die Ressourcen haben. Daher wurde dieses Projekt ins Leben gerufen. Die Webseite bietet zum einen eine Liste, welche Person was benötigt bzw. bereitstellt. Somit sollte man Nachfrager und Anbieter recht gut zusammenführen können. Weiter können sowohl Entwickler wie Anbieter über ein Formular schreiben, was sie brauchen bzw. anbieten möchten. Die Gesuche gehen dabei von Büchern über diverse Hardware (RAM-Bausteine, GPS-Empfänger). Ich denke, es ist für jeden, der das Open-Source-Projekt unterstützen möchte, etwas dabei. Falls nicht, bietet sich immer noch die Möglichkeit, an das Projekt zu spenden.

Ich finde das eine recht gute Idee und hoffe, dass sich das zugunsten von Gentoo weiterentwickeln wird.

Tip #8: Befehle immer in der History verfügbar

Hin und wieder hat man den Fall, dass bestimmte Befehle immer wieder gebraucht werden. Die Verlaufsdatei der Shell (.history) hat aber die unschöne Eigenschaft nur begrenzte Größe zu besitzen und so kommt es vor, dass der gesuchte Befehl, die Datei verlassen hat. Daher wäre es doch schön, wenn ebendiese Befehle permanent gespeichert sind und dann über einen entsprechenden Aufruf zur Verfügung stehen.

In der zsh könnte man eine eigene Datei (z.B. .wichtigeKommandos) anlegen und dort die gewünschten Befehle einfügen. In die .zshrc kommt dann der Aufruf fc -R .wichtigeKommandos. Von nun an stehen die Befehle immer zur Verfügung.

Tip #7: Tastenbelegung wie beim Emacs nutzen

Heute gibt es mal wieder einen zsh-Tip und vielleicht schaffe ich es zukünftig etwas mehr davon zu schreiben.

Wenn ich mich mit neuen zsh-Nutzern unterhalte, höre ich oft von dem Problem, dass die Strg+A-Taste nur ein ^A einfügt. Ebenso passiert das mit Strg+E und anderen Tasten. Im Endeffekt heißt das, dass der Nutzer bisher das Emacs-Tastenschema genutzt hat und dies nun in der zsh auch wieder tun will. Falls aber nichts genaues eingestellt ist, liest die zsh die Umgebungsvariable EDITOR aus und stellt das Schema entsprechend dem dort gesetzten Standardeditor (oftmals vim) ein. Um das zu ändern kann man am Prompt bindkey -e emacs eingeben oder aber man trägt diese Zeile direkt in die .zshrc ein. Die Einstellung set -o emacs bewirkt das Gleiche.

Dateien im temporären Verzeichnis löschen

Innerhalb der Linux-Verzeichnishierarchie existieren mehrere Möglichkeiten, temporäre Dateien abzulegen. Eine der gebräuchlisten ist das /tmp-Verzeichnis. Der Filesystem Hierarchy Standard schlägt vor, dass alle Daten in diesem Verzeichnis beim Systemboot gelöscht werden. Standardmäßig ist das jedoch bei den wenigsten Linuxdistributionen der Fall. Debian beispielsweise stellt in der Datei /etc/default/rcS ein, dass alle Dateien 30 Tage lang im /tmp aufbewahrt werden, bevor sie gelöscht werden. Die Variable, um den Wert zu ändern, heißt hier TMPTIME. Bei SuSE-Systemen wird der Wert in der Datei /etc/sysconfig/cron eingestellt und die Variable heißt dort MAX_DAYS_IN_TMP. Außerdem kann man da auch mittels OWNER_TO_KEEP_IN_TMP einstellen, dass Dateien, die einem bestimmten Benutzer gehören, erhalten werden.

Wenn man nun wirklich, die Dateien jeden Tag löschen will, empfiehlt es sich, dieses als tmpfs zu mounten. Das bewirkt, dass das Verzeichnis im RAM angelegt wird und je nach Bedarf dynamisch wächst und wieder schrumpft. Beim Reboot ist das Verzeichnis dann automatisch immer leer. Dazu muss man in die /etc/fstab lediglich die Zeile none /tmp tmpfs size=100M 0 0 eingefügt werden. Dadurch wird eine 100 MB große Partition angelegt. Nach meinen Erfahrungen sollte diese Größe durchaus reichen. Falls nicht, muss die obige Größe eben angepasst werden. Will man das /tmp nicht ins RAM auslagern, kann man immer noch die obigen Variablen auf passende Werte einstellen.

Einmal Übersetzen bitte

Gestern abend fand bei der örtlichen Linux User Group ein Workshop zum Thema Fehlersuche statt. Wir diskutierten anhand einiger praktischer Beispiele, wie ein Bug zu suchen ist und wie man diesen optimalerweise meldet. Dabei warfen wir insbesondere einen Blick auf das Debian Bug Tracking System, sowie auf Bugzilla und noch einige andere. Bei einem zufällig ausgewählten Bug fiel uns auf, dass die Fehlermeldung in Französisch war und wir waren uns recht schnell einig, dass man bei einer Fehlermeldung in der Regel lieber englische Ausgabe einstellen sollte. Aber was ist nun, wenn man selbst kein Englisch kann?

Dazu gibt es dann Dienste, wie Babelfish oder auch die Übersetzungsservices von Google. Aber was passiert denn nun, wenn man so einen Text mehrmals durch die Dienste jagt? Ich sah heute, dass der Blogeintrag Gentoo und dietlibc von jemandem mit dem Babelfish bearbeitet wurde und habe diesen mal hergenommen. Den Eintrag habe ich vom Deutschen ins Englische ins Deutsche ins Englische und wieder ins Deutsche übersetzt. Babelfish lieferte:

Da ich entdecktes Gentoo bin, schaue ich ungefähr dietlibc nach links nach bestimmten Paketen nach einer Möglichkeit, indem ich mich zurückstelle. Da man Zentimeter direkt manipulieren muß die klimatische Variable hier, Muß, entweder, jede Zeit, bevor sie jedoch die verwendbare Sache von Ebuild oder direkt kompilieren, Satz die Variable anpassen. Beide Varianten trennen sich, da man mit jedem Update sich erinnern muß. Als ich heute jetzt auf der Suche nach US Variable war, entdeckte ich dennoch glatt, was ich immer wünschte:

Das Ergebnis von Google sah in der Mitte ein wenig lesbarer aus:

Da ich entdecktes Gentoo bin, schaue ich ungefähr dietlibc nach links nach bestimmten Paketen nach einer Möglichkeit, indem ich mich zurückstelle. Da man die klimatische Variable Zentimeter direkt manipulieren muß hier, paßt sich muß irgendwie jedesmal an, bevor sie jedoch das verwendbare Ebuild oder den Satz die Variable direkt kompiliert. Beide Varianten trennen sich, da man mit jedem Update sich erinnern muß. Als ich heute jetzt auf der Suche nach Gewohnheiten Variable war, entdeckte ich dennoch glatt, was ich immer wünschte:

Lass dich bigbrothern oder du fliegst

Im Bundesstaat Massachusetts wurden 20 der insgesamt 24 Bauinspektoren vom Dienst suspendiert. Warum? Sie hatten sich geweigert, Handys mit eingebauten GPS-Sendern zu nutzen. Die Mobiltelefone sollten massgeblich dazu benutzt werden, die Arbeit der Ingenieure zu überwachen. Wie immer kam von Seiten des Arbeitgebers das alte Argument: If you’re doing your job well, there shouldn’t be any concern with it.

via boston.com

Liste der Hunderassen, Analverkehr, HTTPS, Masturbation und Red Bull Salzburg

Was soll denn diese komische Überschrift werdet ihr euch sicher fragen? Ganz einfach. Dies sind die nx20 Platzierungen in den Wikicharts (für n=1, ..., 5). Der Benutzer LeonWeber hat diese Statistik ins Leben gerufen. Hier kann recht gut sehen, welche Artikel gerade hoch in der Priorität der Leser stehen. Neben den üblichen tagesaktuellen und Sexbegriffen finden sich dort auch auf Platz 12 die Multipurpose Internet Mail Extensions. Hier habe ich absolut keine Idee, warum es derart hohe Anfragen gibt. Sehr interessant ist der Platz 8. Dort wird nämlich %s geführt. Offensichtlich haben da einige ihre Browserkonfiguration nicht so recht im Griff. ;-)

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