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Neun Distributionen für mich

Wenn du dich dafür interessierst, welche Distribution die richtige für dich ist, kannst du einen Blick auf den Punkt 0.2 der FAQ der Newsgroup dcoulm werfen oder einen Test machen. Der Linux Distribution Chooser fragt diverse Punkte ab und bietet dann anhand der eingegebenen Punkte die in Frage kommenden Linuxdistros an. Nach dem Test kann ich mich gleich zwischen neun verschiedenen Versionen unterscheiden. Dazu gehörten dann Debian, (K)Ubuntu, Gentoo, Fedora und einige andere.

Nachdem ich nun einige Kombinationen getestet habe, glaube ich, dass man hier durchaus eine erste, gute Idee bekommen kann, welche Distribution die richtige ist.

Passagierprüfung zum Selberbasteln

Wer noch ein schönes Weihnachtsgeschenk sucht, könnte eventuell bei Playmobil fündig werden. Dort kann man seit neuestem ein Airport Screening Paket erwerben. Daniel Solove hat es probiert:
Beim Abpiepsen
Doch er bemängelte den Mangel an Realität. So gab es anstatt der üblichen Schlangen nur einen Passagier, der selbst nach Einführung einer No-Fly-Liste und anderen Maßnahmen nicht vom Lächeln abzubringen war.
Das Ende

via Bruce Schneier und Prawfsblawg

Keysigning beim 22C3 - wer, wie, wo, wann

Nach den zahlreichen Diskussionen um die Absage des Fnord Jahresrückblicks teilte mir Fukami heute mit, dass auch die zweitbeste Veranstaltung des Chaos Congresses, die Keysigningparty (KSP), ;-) nicht in offiziellem Rahmen stattfinden kann.

Die Diskutanten sind der Meinung, dass eine KSP in der letztjährigen Form nicht unterstützenswert ist. Dabei geht es jedoch weniger um die abgefrorenen Finger der Teilnehmer als vielmehr um prinzipielle Überlegungen. Eine KSP soll ihrem Sinn nach der Stärkung und Ausweitung des Web of Trust dienen. Wie man dem Wort schon entnehmen kann, geht es dabei um Vertrauen. Doch kann man 100 oder mehr Leuten vertrauen, die man größtenteils nicht kennt? Aus dieser Sicht kann ich die Entscheidung gut verstehen. Andererseits, was ist eine Hackerkonferenz ohne eine KSP? Daher hat mir Fukami angeboten, uns einen Raum außerhalb des offiziellen Programms zur Verfügung zu stellen.

Wer von den Mitlesern hat also Interesse an einer Keysigningparty? Soll sie stattfinden? In welchem Umfang soll sie stattfinden? Bitte gebt mal einen Kommentar ab oder schreibt mir eine E-Mail. Ich werde dann versuchen, eine ungefähre Teilnehmeranzahl zu ermitteln und organisiere evtl. Räumlichkeiten. Details zum (Nicht-)Stattfinden werden dann später hier bekannt gegeben.

Zeitartikel zu Big Brother

In Simons Blawg fand ich heute einen netten Link auf einen Artikel in Der Zeit (Druckversion). Das Dossier ist sehr ausführlich geschrieben und geht auf alle wichtigen Aspekte der privaten und staatlichen Überwachung ein. Das selbe Ziel hatte ich damals mit meinem Artikel zur Überwachung im normalen Leben versucht. Ich kann euch nur empfehlen, diesen Artikel mal zu lesen. Ein Beispiel daraus:

Als ein kalifornischer Kunde namens Robert Rivera vor einiger Zeit im Vons-Supermarkt auf einer Jogurtlache ausrutschte, wollte er den Markt wegen seiner gebrochenen Kniescheibe verklagen. Nach Auskunft seines Anwalts konterte der Supermarkt: Die Kaufgeschichte von Herrn Rivera deute darauf hin, dass der Mann Alkoholiker sei. Das werde man vor Gericht verwenden.

Kein Fnord-Jahresrückblick beim 22C3

Wie ich gerade bei Fefe (Frank schreibt auch einige Worte dazu.) las, wird es dieses Jahr keinen Fnord-Jahresrückblick geben. Ich könnte die Entscheidung gut verstehen, wenn es einfach zu viele gute Beiträge gibt. Doch wenn das mit der Begründung abgelehnt wird, dass vielen nicht gefallen hat, kann es das absolut nicht nachvollziehen. Aus meiner Sicht war das im letzten Jahr eines der unterhaltsamsten Veranstaltungen. Der Saal war damals brechend voll (wenn ich mich recht entsinne, musste der später wegen gesperrt werden, da die Kapazitäten weitaus überschritten waren.) und die Massen schienen doch viel Spass zu haben.

Bereits im September gab es in den Blogs von Enno (weitere Beiträge dazu hier und hier), Fukami und Florian Holzhauer Diskussionen um die Qualität des Kongresses und die zunehmende Kommerzialisierung. Nach der Meinung der “Alteingesessenen” verliert der Kongress so langsam den alten Charakter und einige wollten sogar einen Gegenkongress starten. Ich fand leider nie die Zeit, nach Hamburg zu fahren, sondern kenne nur das HAKP bzw. das BCC. Daher kann ich in dieser Beziehung nicht mitreden. Doch gerade Veranstaltungen, wie die von Fefe machen aus meiner Sicht den guten Mix des Kongresses aus. Daher hoffe ich, dass das Orgateam genügend Wind bekommt und die Entscheidung revidiert.

Update: Fukami hat etwas zu der Entscheidung geschrieben und wundert sich, dass ich auch von der Kommerzialisierung rede. Um es klar zu sagen: Ich empfinde die letzte Entwicklung nicht als Kommerzialisierung, sondern vielmehr als Professionalisierung. Die Bemerkung war auf die vorangegangenen Diskussionen bezogen. Mir als Zuhörer ist es sehr lieb, wenn ich schon mehr als einen Tag vor Beginn der Veranstaltung weiß, welcher Vortrag wann und wo ist. Und auch als Aktiver im letzten Jahr war ich sehr positiv von der Vorausplanung angetan. Das soll auch so bleiben. Ich kritisiere nur, dass eine Veranstaltung, wie der Fnord Jahresrückblick, abgesetzt wird. Denn der war immer gut besucht, machte den Besuchern offensichtlich viel Freude und sorgte bei mir, wie auch bei ak für einen kritischeren Umgang mit den Medien.

2 GB RAM und Probleme

So langsam kommen die privaten Rechner in Region, wo man mehrere GB an RAM braucht. Doch wenn man einen Linuxrechner mit mehr als 1 GB bestückt, können u.U. Probleme auftreten. Ein solches Problem hatte Andreas Mandalka. Der Rechner war mit 3 GB bestückt und wurde per grub mit der Option mem=3072 gestartet. Beim Anmelden, egal ob Konsole oder X11, erschienen alle Tastatureingaben verzögert. Was kann man tun?

Zunächst könnte es am BIOS liegen. Manche Motherboards möchten gern paarweise bestückt werden. Ob es daran liegt, kannst du dem Handbuch des Motherboards entnehmen.

Eine zweite linuxspezifische Möglichkeit liegt in der aktuellen Konfiguration des Kernels. Hier gibt es die Option NOHIGHMEM:

Linux can use up to 64 Gigabytes of physical memory on x86 systems.
However, the address space of 32-bit x86 processors is only 4
Gigabytes large. That means that, if you have a large amount of
physical memory, not all of it can be “permanently mapped” by the
kernel. The physical memory that’s not permanently mapped is called
“high memory”.

In den Anweisungen wird empfohlen, bei RAM zwischen einem und vier Gigabyte den Wert auf 4GB und ab vier GB auf 64GB zu setzen. Wenn du dies machst und den Kernel anschließend neu kompilierst, sollten die Probleme verschwinden.

Woher stammen die Viren?

Max Dornseif hat in seinem Blog einen Verweis auf Nepenthes. Dies ist ein nettes Tool, was u.a. in realtime die Städte bzw. Länder der Erde zeigt, die gerade Viren verbreiten. Nettes Spielzeug. Virenverteilung in Europa Auf der europäischen Karte ragen Spanien und Italien mit den schwarzen Knoten (mehr als 250 gezählt) hervor. Doch auch Deutschland ist mit den roten Knoten (zwischen 25 und 250) recht gut vertreten.

via Mika

Änderungen bei Debian Security

Nico Golde und Marc Haber waren zuletzt etwas unzufrieden mit der Performance von security.debian.org. Doch die letzten News aus dem Hause Debian versprechen Besserung.

Nach dem Update von XFree86 konnte die alte Maschine die Last offensichtlich nicht mehr aushalten und verursachte die obigen Probleme. Nun hat man eine Vereinbarung mit der Telegraaf Media Groep getroffen. Diese hosten jetzt das öffentliche Frontend. Hoffen wir, dass das die Lösung darstellt.

Suche Compiler mit blauen Wellenlinien

Derzeit bereite ich mich auf meine Prüfung in Info I+II vor. Die Hälfte der Vorlesung in Info II war C# das Thema (Die andere Hälfte teilte sich Erlang, Prolog und Assembler). Zur Vorbereitung habe ich mir u.a. “Inside C#” aus dem Verlag Microsoft Press auserkoren. Das Buch klärte mich auf, dass der Compiler seine Vorbehalte gegenüber dem Fehlen des Schlüsselworts mit blauen Wellenlinien anzeigt. Doch Mono tut es nicht und mein Vim schon gar nicht. Vielleicht verrät mir ja mein neuer Vim-Assistent, wie ich dazu komme. :-) Vim Asssistent

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