[22C3] Fahrplan und Webseite
Wie ich bei fukami lese, sind jetzt Webseite und eine erste Version des Fahrplans online. Ich habe in der Liste schon eine Menge interessanter Vorträge und Veranstaltungen entdeckt. Die Vorfreude wächst.
Wie ich bei fukami lese, sind jetzt Webseite und eine erste Version des Fahrplans online. Ich habe in der Liste schon eine Menge interessanter Vorträge und Veranstaltungen entdeckt. Die Vorfreude wächst.
Wer sich gefragt hat, warum aus dem Rabenhorst nichts mehr zu hören war, wurde heute erlöst. Die Nachwehen des Wohnungswechsels scheinen Kai zuzusetzen.
Ich hoffe, er erholt sich schnell wieder davon und sein Blog füllt sich wieder mit den üblichen, guten Beiträgen.
Meine Meinung zu Kettenbriefen ist sollte keines weiteren Kommentars bedürfen. Offensichtlich hält das ab und an nicht Leute davon ab, mir welche zuzusenden. Zählt das eigentlich schon als Spam? ![]()
Als ich heute wieder mal eine derartige E-Mail erhielt, wunderte ich mich beim Durchlesen doch sehr:
CONSTANTIN, HAT DIE 1. MAIL IM JAHR 1953 ERHALTEN, ER BEAUFTRAGTE SEINEN SEKRETÄR, 20 KOPIEN DAVON ZU MACHEN.
Wie bitte? Constantin hatte 1953 schon E-Mail? Warum hat er diese weltbewegende Nachricht für sich behalten? Wahrscheinlich aus demselben Grund wie Bruno:
IM JAHRE 1967, HAT BRUNO DIESE MAIL ERHALTEN, ER LACHTE DARÜBER UND LEGTE SIE WEG. EINIGE TAGE SPÄTER WURDE SEIN SOHN KRANK.
Bevor ich mir allerdings weiter Gedanken über diese Merkwürdigkeiten machen konnte, kam schon das nächste Wunder:
VOR 96 STUNDEN MUSST DU DIESE MAIL WEITERSCHICKEN.
Wenn mir jemand sagen kann, wie ich das anstelle, würde ich in der Tat mal diese Kettenmail vor 96 Stunden versenden. Wer spendiert also mal eine kleine Zeitmaschine? Na los, Bruno und Constantin wagt euch aus der Deckung. ![]()
Heute findet in Jena die lange Nacht der Wissenschaften statt. Hier stellen verschiedene Fakultäten ihre Arbeitsgebiete vor und man kann auch Unternehmen besichtigen. Wenn ich mich richtig erinnere, gibt es an dem Abend insgesamt 200 Einzelveranstaltungen. Der Höhepunkt ist für mich ein Vortrag von Joseph Weizenbaum. Er referiert zum Thema “Computer für die Welt = Brot für die Welt?”. Wobei das Thema für mich schon fast zweitrangig ist. Vielmehr geht es mir darum, die Person mal live zu erleben. Ich werde sicher später hiervon und von den anderen Veranstaltungen, falls ich denn noch welche besuche, berichten.
Falls du also heute abend noch nichts zu tun hast, komme nach Jena!
In den letzten Einträgen hatte ich schon einige Worte zum Keysigning verloren. Nunmehr habe ich mich entschlossen, beim 22C3 wieder ein Keysigning zu organisieren. Um dabei keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Dies ist keine offizielle Kongressveranstaltung. Sie wird also nicht im Fahrplan zu finden sein. Vielmehr kann man es als mein “Privatvergnügen” betrachten und es ist derzeit auch noch offen, ob überhaupt ein Raum zur Verfügung steht. Wenn ihr also teilnehmen wollt, könnte es sein, dass ihr wieder dicke Handschuhe und Jacken braucht. ![]()
Im Wiki gibt es eine Seite mit Erklärungen zur KSP und Terminen. Ort und Zeit werden zu gegebener Zeit (spätestens in der Kongresswoche).
Wenn du teilnehmen willst, schicke ein E-Mail mit dem Fingerprint deines Schlüssels an die Adresse jens@kubieziel.de. Die Ausgabe des Fingerprints gibt dir GnuPG mittels gpg --fingerprint $KEYID (bei meinem Schlüssel ist das: gpg --fingerprint 0xEE0977E8) und sieht folgendermaßen aus:
pub 1024D/EE0977E8 2002-08-23 Schl.-Fingerabdruck = AA13 F67A 4847 D5EB 12A8 7017 566D 362C EE09 77E8 uid Jens Kubiezieluid Jens Kubieziel uid Jens Kubieziel sub 2048g/49D77ABE 2002-08-23
Ist dein Schlüssel bei mir angekommen, nehme ich diesen mit in die Liste der Teilnehmer auf. Schaue also ein paar Tage nach deiner Einsendung nach, ob er dort mit gelistet ist. Wie es dann weitergeht, kannst du den obigen Hinweisen entnehmen.
Zuletzt schienen einige Leute das Prinzip des Web of Trust nicht verinnerlicht zu haben. Solltest auch du nicht so recht wissen, was das ist, worauf es ankommt und was man so beachten soll, versuche dich im Vorfeld zu informieren. Ich werde versuchen, hier und/oder im 22C3-Wiki einige Worte zum Thema zu schreiben, im Handbuch von GnuPG kannst du auch etwas nachlesen und schliesslich wird auch Seth Hardy einen Vortrag zu dem Thema halten.
Welche Kugel mit dem Radius 1 hat die größte Oberfläche? Na die in der siebten Dimension. Die Oberfläche wäre dort 15/16 π³
Die EFF hat eine Liste mit Konsequenzen aus der EULA zusammengestellt. Kurz zusammengefasst:
Das Rootkit von Sony hat in den letzten Tagen für einige Aufregung gesorgt. Und mit zunehmender Zeit werden die Nachrichten hierzu auch immer krasser:
Nach diesem PR-Desaster sollte man eigentlich annehmen, dass sich Sony reumütig den Kunden zuwendet und Besserung verspricht. Aber das Gegenteil ist der Fall. Laut der Tagesschau will Sony ihr Produkt nun auch nach Europa bringen. Man sieht also, Sony achtet wirklich ihre Kundschaft.
Glücklicherweise gibt es in den USA die EFF. Sie strengen derzeit ein Gerichtsverfahren gegen Sony an. Wenn du also einen Windowsrechner, die entsprechenden CDs besitzt und in NY oder Kalifornien wohnst, solltest du dich an die Organisation wenden.
Das ironische Ende dieser Geschichte ist aus meiner Sicht, dass gerade diejenigen, die die Musikkonzerne so gern bekämpfen, die Gewinner sind. Wer sich nämlich die Lieder über eine Tauschbörse heruntergeladen hat, dem blieb all dieser Ärger erspart und der kann sich jetzt freuen. Erfolgreicher kann man seine Kunden doch gar nicht mehr zu Tauschbörsen treiben, oder?
Stellt euch vor, ihr seid das Produkt einer künstlichen Befruchtung und wollt wissen, wer euer wirklicher Vater ist. Wie stellt ihr das an?
Ein 15jähriger hatte eine recht einfache Idee. Er sammelte eine DNA-Probe von sich (Die Fans von CSI wissen, dass man dazu nur ein Wattestäbchen an der Innenseite der Wange zu reiben muss.). Diese Probe schickte er zusammen mit knapp 300 Dollar an eine DNA-Datenbank. Später wurde er dann von zwei Männer kontaktiert. Diese trugen ähnliche Familiennamen und es bestand eine Chance, dass alle miteinander verwandt waren. Nachdem er nun Familiennamen (zumindest ungefähr) kannte und auch noch Geburtsort und -datum erfuhr, war der Rest ganz einfach. Bei Omnitrace suchte er die an dem Ort und der Zeit Geborenen und schon wurde er fündig.
Das Ganze passierte, obwohl sein biologischer Vater nie irgendwo DNA-Proben
abgegeben hat (außer halt bei seinem Sohn
) und zeigt die Gefährlichkeit der
Zusammenführung von Daten. Leute, die eigentlich irgendwo anonym eine
Samenspende abgegeben haben, können recht leicht aufgespürt werden. Aus meiner
Sicht machen das viele Studenten, um sich ein paar Euro hinzuzuverdienen. Nun
stelle man sich mal vor, 20 Jahre später steht ein junger Mann vor der Tür, der
Ex-Student hat Frau und (eigene) Kinder und seine Spende längst
vergessen ...
Gefunden bei New Scientist, via Concurring opinions und Emergent Chaos
Manchmal passieren wirklich komische Sachen. So begab ich mich heute abend kurz in Richtung meiner Arbeitsstelle, um dort einen Blick in den Cormen zu werfen. Als ich ankam, war ich etwas verwundert, dort Polizei und Pressewagen zu sehen. Da das Büro direkt neben den Rosensälen liegt, kommt es hin und wieder vor, dass selbst der Ministerpräsident erscheint. Ich gehe also in Richtung Eingang und sehe dort einen Wagen stehen. Kennzeichen: B. Ich schaue also genauer hin und traue meinen Augen nicht. Da kommt Otto Schily direkt aus dem Gebäude, macht ein paar Scherze und schwingt sich in seinen Wagen. Ich hätte ihn ja gern noch gefragt, ob sein Big-Brother-Award einen schönen Platz auf seinem Kamin ergattert hat. Leider war er aber zu schnell wieder weg.
sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Da läuft nächsten Montag mein Mobilfunkvertrag aus und heute geht das Handy kaputt. Unglaublich! ![]()
Der Cryptograph Peter Gutmann ist wahrscheinlich am meisten für seine Arbeit zu sicherem Löschen bekannt. Daneben hat er ein sehr umfangreiches Tutorial zu Kryptographie veröffentlicht und erst kürzlich wieder aktualisiert. Es ist in zehn Teile gegliedert und umfasst insgesamt 784 Folien. Dabei behandelt er folgende Themen:
Obwohl ich noch nicht alles im Detail gelesen habe, kann ich die Dokumente euch nur ans Herz legen. Ich werde mich jetzt auch in meine Leseecke zurückziehen.
Mika hat heute in seinem Blog die grml-Version 0.5 angekündigt. Sie kann ab sofort von der Homepage des Projektes heruntergeladen werden. grml Tokolytika basiert auf der Kernelversion 2.6.13.4 und bringt eine Unzahl an nützlicher Software mit. Ich kann jedem Leser nur den Test von grml empfehlen. Bereits die Betaversionen funktionierten hier sehr gut und ich denke im Laufe des Tages werde auch ich einen Blick auf die endgültige Version werfen. Super Job Mika!
Wenige Stunden vor Beginn des Wintersemesters:
Mutt: /var/mail/jens [Msgs:0]---(threads/last-date-received)
In der Regel versuche ich abends weniger als 20 noch zu bearbeitende E-Mails in der Inbox zu haben. Mit diesem Ergebnis kann ich nun beruhigt zu Bett gehen. ![]()
Skype ist eine Voice-over-IP-Software, die viele zum kostenlosen Telefonieren nutzen. Dabei wird als zusätzliche Eigenschaft Verschlüsselung genutzt. Die Sicherheit der verwendeten Algorithmen wurde in der Vergangenheit immer wieder angezweifelt. Daher hat Skype einen Auftrag für die externe Begutachtung ausgeschrieben. Diesen hat der Kryptograph Tom Berson gewonnen. Mittlerweile liegt sein 11-seitiger Bericht (mit PGP-Signatur) vor.
The designers of Skype did not hesitate to employ cryptography widely and well in order to establish a foundation of trust, authenticity, and confidentiality for their peer-to-peer services. The implementers of Skype implemented the cryptographic functions correctly and efficiently. As a result, the confidentiality of a Skype session is far greater than that offered by a wired or wireless telephone call or by email and email attachments.
Nach seinem Bericht hat er auch keine Anzeichen auf Spyware oder Backdoors gefunden. Da er in der Szene kein Unbekannter ist, können somit wohl erste Zweifel wegen Skype ausgeräumt werden.
Vincent Oberle hat auch ein paar Worte hierzu geschrieben.