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Wie teuer ist Freie Software?

Programmierer von Freier Software nutzen sehr oft und gern die GNU Public License für ihre Werke. Diese erlaubt derartig lizensierte Software frei weiter zu verteilen (wie auch zu verkaufen) oder den Code der Software selbst anzupassen und zu verändern (Wikipedia zur GPL). Ein Programmierer aus den USA kam nun auf die Idee, die Free Software Foundation zu verklagen, da die GPL angeblich seine Chancen verringert, Geld zu verdienen. Der Kläger, Daniel Wallace, glänzte bereits in der Vergangenheit durch eine etwas verquere Einstellung zur GPL und will nun offensichtlich versuchen, diese gerichtlich verbieten zu lassen. In seiner Klageschrift behauptet er, dass die FSF mit einzelnen Entwicklern bzw. kommerziellen Distributoren Verträge habe, um Preise für Software festzuschreiben. Alles in allem klingt das mal wieder nach einem typisch amerikanischen Fall. Nach der Meinung von Anwälten hat die Klage wenig Chance. Tja, warum auch? Niemand verpflichtet ihn, seine Software unter GPL zu vetreiben oder GPLisierte Programme zu nutzen. Quellen: Groklaw, Golem, Standard, Symlink

Keine Vollbeschäftigung mehr

Jeremy Rifkin, Wirtschaftswissenschaftler aus den USA, hat sich in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung zu verschiedenen Themen geäußert. Hier vertritt er u.a. die Meinung, dass Arbeit langfristig verschwinden wird. Gerade die aktuelle Diskussion um die “Heuschrecken” wird auch als Scheindiskussion entlarvt. Seiner Meinung sind weniger als ein Prozent der Jobs, die wirklich ins Ausland verlegt werden. Die Frage ist nun, wenn es wirklich keine Arbeit mehr gibt, wie erhalte ich dann Geld für meine monatlichen Ausgaben. Ein Weg, den ich kürzlich hörte, ist, dass der Staat jedem eine monatliche Grundrente zahlt. Möchte jemand mehr verdienen, geht er arbeiten. Das Steueraufkommen wird komplett aus Kosumsteuern erbracht. Rifkin wiederum schlägt vor, Stellen im Sozialbereich, Wissenschaft, Kunst etc. zu schaffen. Seiner Meinung soll das über Steuern auf Ressourcen finanziert werden. Viele seine Ideen sind sicher derzeit noch Utopien. Doch ist es aus meiner Sicht durchaus wert, mal darüber nachzudenken.

Karten für R.E.M. abzugeben

Braucht jemand aus der werten Leserschaft zwei Karten für das R.E.M-Konzert in Dresden? Das Konzert findet am 2005-06-29 zu den Filmnächten am Elbufer statt. Wir sind zu dem Zeitpunkt leider schon in Konstanz und unser Privatjet steht noch immer im Schaufenster. ;-) Wer also die Karten (Originalpreis: 104 Euro) haben möchte, kann sich bei mir melden.

schnelle Schnecken

Mit RfC 2549 hat alles angefangen. Hier wurde “spezifiziert”, wie IP mit Vögeln funktioniert. Natürlich ist das nichts ohne eine Implementation. So starteten ein paar Israelis den Versuch, ein Internet mit Tauben aufzubauen. Dies funktionierte wohl ganz gut. Doch offensichtlich nicht gut genug. Wie Slashdot heute berichtet, gibt es einen neuen schneckbasierten Versuch. Damit waren die “Forscher” wesentlich schneller als es DSL derzeit ist. Eine Zukunftstechnologie?

Sprechen Programmierer Arabisch?

Als ich am Anfang des Semesters durch unser Sprachzentrum wandelte und überlegte, welche Sprache ich lernen könnte, fiel meine Wahl auf Arabisch. Zum einen ist es eine Sprache, die einen anderen “Zeichensatz” nutzt und zum anderen ist die Schreibrichtung anders. Alles in allem gut, um sein Gehirn mal abweichend zu Belasten. Je mehr ich nun lerne, desto mehr fällt mir auf, dass Arabisch wohl Programmierern sehr nahe steht. Denn beide Gruppen lassen sehr gern die Vokale verschwinden. ;-) Zum Beispiel steht KTB für Buch, Bücher, schreiben, etc. Im Grunde genommen ist das nur der Wortstamm und die Bedeutung des Wortes ergibt sich aus dem Kontext. Bei vielen Programmen ist das ähnlich. Man lässt hier einfach die Vokale weg und hofft, dass sich die Bedeutung so ergibt. Siehe auch das literarische Codequartett. ;-)

Personal Firewall für Linux

Uwe Kerstan hat nun endlich eine Personal Firewall für Linux entwickelt:
#!/bin/bash
echo -n Starting firewall.
while true; do
  sleep 1
  echo -n .
  if [ $(($RANDOM%13)) -eq 2 ]; then
     break;
  fi
  done
  echo
  echo Your system is now secure\!
while true; do
  sleep $(($RANDOM%53))
  echo "Blocked attack from host \
$(($RANDOM%256)).$(($RANDOM%256)).$(($RANDOM%256)).$(($RANDOM%255+1)) \
 on port $(($RANDOM%65535+1))!!!"
done
exit 0
Jetzt muss nur noch jemand ein buntes Interface entwickeln.

Browserrants

Andres Salomon hat einen Browserrant verfasst. Als ich das so durchlas, fühlte ich mich an meine eigenen Erfahrungen mit Browsern erinnert. Ich habe denselben Weg von Mozilla über Galeon zu Firefox durch. Mittlerweile nervt mich der Firefox wegen seines enormen Speicherverbrauchs sehr. Daher teste ich gerade Opera, Epiphany und Dillo. Der Firefox sticht in puncto Benutzbarkeit meiner Meinung den Opera klar aus. Hier fehlen mir viele Features und die, die der Opera zusätzlich mitbringt wiegen das nicht auf. Allerdings finde ich den Dillo sehr überzeugend. Das Einzige, was mich davon abhält, ihn mehr zu nutzen, ist das fehlende Tabbed Browsing. Wenn das noch implementiert wird, hat er das Zeug zu meinem Lieblingsbrowser.

Kundenservice in Baltimore

Diese Geschichte klingt wie ein verspäteter Aprilscherz: Mike Bolesta, Eigentümer einer kleinen Firma, wollte eine offene Rechnung über 114 US-Dollar zahlen. Da sich der Laden vorher etwas komisch angestellt hatte, wollte er sich einen Scherz erlauben und mit 2-Dollar-Noten zahlen. Diese sind zwar sehr selten, sind aber offizielles Zahlungsmittel. Irgendwie verstanden die Ladeninhaber keinen Spass und er wanderte in Handschellen für mehrere Stunden ins Gefängis. Quelle: A tale of customer service, justice and currency as funny as a $2 bill

Theme und Layout fertig

Nachdem ich heute das Layout meiner Hauptseite (wieder mal) geändert habe, habe ich auch das Blog gleich noch mit angepasst. Wer sich nun von den Hauptseiten aus hierher verirrt, wird weiter ein vertrautes Design haben. Das Ganze habe ich als Wordpress-Theme gebaut. Wer es auch nutzen will, kann es herunterladen und benutzen. Sollte jemand Fehler oder Verbesserungen bemerken, würde ich mich über eine Rückmeldung freuen.
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