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Ranking der Olympiamediallen mal anders

Im Verlaufe von Olympia gab es verschiedene Medaillen-Rankings, entweder nach der Zahl der Mediallen, dem Verhältnis von angereisten Athleten zu Medaillen oder BIP zu Medaillen. Nun hat Simon Tatham ein neues Ranking entwickelt. Er geht davon aus, dass mehr Medaillen besser als weniger sind und dass höhere Medaillen besser als niedrigere sind. Dadurch entstand eine Halbordnung. Die Verhältnisse sind in dem untenstehenden Diagramm dargestellt:

Hasse-Diagramm

Fahrbericht vom Chrysler 300

Kürzlich musste ich relativ schnell zu einem Termin. Da der Zug als Verkehrsmittel ausfiel, lieh ich mir einen Wagen. Die Entfernung zum Ziel war kurz, also wählte ich die kleinste Wagenklasse. Als ich zur Mietstation kam, begrüßte man mich schon mit den Worten: “Sie haben das kleinste Auto gemietet und bekommen eines der größten.” :-) Eines der größten war ein Chrysler 300 CRD. :-)

Frontansicht des Chrysler

Von außen sieht der Wagen sehr bullig aus. Innen erwartet den Fahrer Retro-Design. Die Anzeigen sehen aus, wie bei Fahrzeugen aus den 70er Jahren. Leider passte das Navigationssystem nicht zu diesem Design. Denn dies entsprach vom Aussehen den üblichen modernen Geräten. Das Display befindet sich auf Höhe des Schalthebels und liegt aus meiner Sicht zu tief. Der Blick wird zu lange vom Geschehen auf der Straße abgelenkt. Da sind die BMWs vorbildlich. Das Navigationsgerät ist in Höhe der Blickrichtung und man muss nur ein wenig nach rechts schauen, um sich zu orientieren.

Das Navigationsgerät war ein Touchscreen. Im Vergleich zu den meisten anderen Systemen, die ich kenne, liessen sich die Orte hier sehr schnell eingeben. Mir fiel auch auf, dass die verbleibenden Buchstaben¹ recht schnell angezeigt wurden. Die Berechnung der eigentlichen Route erfolgte in ähnlicher Geschwindigkeit, wie bei anderen Systemen. Jedoch wurde eine andere Route als bei anderen als schnellste Verbindung angezeigt. Nach meinem Gefühl war das jedoch eher eine langsamere als die Alternative.

¹: Es gibt beispielsweise die Straßen Havelstraße und Hauptstraße. Nach der Eingabe des “H” werden nur das “p” und das “v” als Auswahl angeboten.

locales bei Ubuntu ändern

Beim Umbau meines Rechners gab es auch ein neues Betriebssystem. Nach acht Jahren Debian entschied ich mich, Ubuntu einzusetzen. Die Distribution ist voll auf UTF-8 ausgerichtet. So kann ich nun endlich auch russischen, arabischen und anderen Spam im Original lesen. Da das alte System auf ISO-8859-1(5) ausgerichtet war, brauche ich diese locale hin und wieder nochmal. Doch wie erzeuge ich diese permanent?

Es gibt diverse Vorschläge. Die aber unter der aktuellen Version 8.04 nicht funktionieren. Bei mir half, der Datei /var/lib/locales/supported.d/de (bzw. /var/lib/locales/supported.d/en oder auch anderen) die gewünschte Version (Beispielszeile: de_DE@euro ISO-8859-15) hinzuzufügen. Danach erzeugt man mit sudo dpkg-reconfigure locales noch die fehlenden und fertig ist es.

Neue Hardware

Der Titel verrät es. Ich habe neue Hardware und zwar für meinen Rechner. Mal wieder kündigte eine Festplatte ihren Tod an und nach kurzem Überlegen entschloss ich mich zu einem Upgrade.

Festplatten sind in meinem Rechner permanent ausfallgefährdet. Deren Lebenszeit liegt bei unter einem Jahr und das, obwohl ich diese nicht besonders beanspruche. Hier liegen momentan zwei kaputte Western Digital, eine Hitachi und eine Seagate (eher “Siegehtnicht”) sowie noch eine, bei der ich wegen des Herstellers nicht mehr sicher bin. Alles sind IDE-Platten. Jetzt steckt eine Hitachi SATA-Platte im Rechner. Ich bin gespannt, wie lange die halten wird.

Neben der Festplatte habe ich mir ein GB mehr RAM gegönnt und vor allem die CPU auf einen neuen Stand gebracht. Vorher war hier ein 1 GHz Athlon am Werkeln. Jetzt versucht sich ein Athlon64 Dual Core. Momentan bin ich noch dabei, Backups einzuspielen, Daten neu zu strukturieren und auch einige neue Software einzustellen. Daher habe ich noch nicht alles austesten können. Jedoch fühlt sich der Rechner wirklich schneller an.

Montage des Ruby Orb

Eine Herausforderung war die Montage des Lüfters. Die CPU sollte durch einen Thermaltake Ruby Orb gekühlt werden. Laut der Spezifikation versprach der Lüfter leise zu sein und dabei viel Luft durchzupusten. Als ich ihn dann in der Hand hielt, staunte ich nicht schlecht. Von der Größe her, sah es so aus, als ob man eher einen Hubschrauber antreiben kann. ;-) Zum Einbau werden zwei Schellen in das Motherboard geschraubt. Darauf kommt dann der Lüfter. Die Schrauben am Lüfter, die auf die Schellen geschraubt werden, sind mit relativ starken Federn versehen. Da der Lüfter zusätzlich auf der mit Wärmeleitpaste versehenen CPU hin- und herrutscht, ist es sehr schwer, die Löcher zu treffen. Wenn ihr das Teil in eure Rechner verbauen wollt, empfehle ich, das zu zweit zu machen. Ich hätte mir einen dritten Arm oder eine helfende Hand gewünscht.

Nach dem Anschalten fängt der Lüfter an, rot zu leuchten. Für Case-Modder ist der wohl auch geeignet. Und er ist ist wirklich leise. Mein Rechner läuft seit einiger Zeit mit einer Load von mehr als vier und beide CPU-Kerne sind beschäftigt. Vom Lüfter ist dennoch kaum etwas zu hören.

Momentan bin ich mit der Wahl der Hardware also recht zufrieden und hoffe, dass diese (inklusive der Festplatte) mich wieder ein paar Jahre aushält.

Flecke kosten

Erinnert ihr euch noch an eure Kindheit? Was habt ihr da gern und was nicht so gern gegessen? Eine Speise, die definitiv auf der Liste der wenig gemochten stand, sind Flecke, auch Kutteln genannt. Bei unseren Reisen kamen wir auch bei einem Bauernmarkt vorbei. Dort gab es neben vielen anderen Leckereien auch schon vorbereitete Flecke. Da wir vergessen hatten, warum wir die Speise nicht mochten, beschlossen wir also ein Glas mitzunehmen und zu kosten. Heute war der große Tag.

Bereits beim Aufwärmen fiel auf, dass die Speise einen stark süß-sauren Geruch verbreitete. Als das Gericht dann fertig auf dem Teller war und ich den ersten Löffel zu mir nahm, wurde mir klar, dass das nichts für mich ist. Ich hatte den Eindruck, dass durch das süß-saure der Eigengeschmack des Pansen verdrängt werden soll. Da es uns beiden nicht schmeckte, kamen wir auf die Idee, Wohrtschestersoße (in Fachkreisen auch Wustersoße genannt) einzusetzen. Die verschlimmerte den Geschmack eher noch. Nach wenigen Löffeln gab ich auf, Heidi kurze Zeit später. Der Geschmack verbreitete noch einen längeren Zeitraum ein unangenehmes Gefühl.

Nach der Erfahrung haben Flecke wieder einen Spitzenplatz in der Liste der Speisen, die ich nicht freiwillig essen möchte, ergattert. *brrr*

Funktionale Programmierung -- Wo fange ich an?

Unter dem (englischen) Titel gibt es eine sehr schöne PDF-Datei mit einer Art Anleitung. Darin werden verschiedene Probleme vorgestellt und der Lösungsweg skizziert. Aus der Zusammenfassung:

This paper introduces a problem solving method for teaching functional programming, based on Polya’s `How To Solve It’, an introductory investigation of mathematical method. We first present the language independent version, and then show in particular how it applies to the development of programs in Haskell. The method is illustrated by a sequence of examples and a larger case study.

Fahrbericht vom BMW X3

 

Bei meiner letzten Fahrt brauchte ich mal wieder ein Auto mit einem großen Kofferraum. Für ein paar Euro mehr gab es ein Angebot, einen 5er BMW Touring oder Mercedes E-Klasse T-Modell zu bekommen. Beides klang vielversprechend und so buchte ich.

Entgegen meinen Erwartungen gab es dann einen BMW X3. Zumindest dem Papier nach eine wesentlich höhere Klasse. Doch schon beim Einsteigen hatte ich den Eindruck, in einen betagten Wagen zu steigen. Obwohl gerade ein halbes Jahr alt, klapperten die Türen und die Innenausstattung wirkte auf mich nicht mehr zeitgemäß. Zumindest im Vergleich mit der aktuellen 3er und 5er Reihe. Einen weiteren Schock trieb mir der Blick auf den Durchschnittsverbrauch meiner Vorgänger in die Beine. Laut der Anzeige hatten sie 11,5 Liter pro 100 Kilometer gebraucht. Ich war gespannt.

Nachdem ich wieder zu Hause angekommen war, musste das Auto beladen werden. Der BMW-typisch kleine Kofferraum reichte gerade für Kinderwagen und -bett sowie eine Reisetasche. Die anderen Artikel verstauten wir dann in der Fußgrube der Rückbank und fragten uns, was wird, wenn die Kinder so groß sind, dass deren Beine in die Fußgrube reichen.

Florian entdeckte für sich die vielen Verstellmöglichkeiten des Fahrersitzes. Da ist es wirklich wohltuend, dass man die Stellung speichern kann. Ein Druck auf die richtige Taste und schon wird der Sitz vom Liegesitz wieder in die richtige Position gefahren.

Weiterhin finde ich das Navigationssystem der BMWs richtig gut. Es werden richtige Karten angezeigt, die Stimme nervt weder durch die Stimlage noch durch unnötige Ansagen. Das Sytem fand auch recht obskure Straßen und leitete uns sicher hindurch. Streckenabweichungen werden ebenfalls sehr schnell erkannt und korrigiert.

Ein Manko ist die automatische Lichtzuschaltung. Wie viele der aktuellen Fahrzeuge hat auch BMW einen Automatikschalter, der bei zu geringen Helligkeit dafür sorgt, dass das Abblendlicht eingeschalten wird. Beim schnellen Wechsel zwischen dunklen und hellen Passagen dauerte es aus meiner Sicht viel zu lange, bis das Licht angeschalten wurde. Ford z.B. hat da eine viel schnellere Zuschaltung. Für das Abschalten gilt der gleiche, negative Effekt. Bei Helligkeit schaltete der BMW zu schnell ab.

Die Klimaanlage vermittelte mir auch das Gefühl, in einem älteren Modell zu sitzen. Denn gerade bei älteren Anlagen bekomme ich quasi sofort nach dem Anschalten Halsschmerzen. Andere BMW-Modelle oder Automarken machen da etwas anders, denn der Effekt ist mir dort seit längerer Zeit nicht mehr aufgefallen. Umso überraschter war ich, als es mir im X3 genauso ging. Glücklicherweise gab es ein hervorragendes Sonnendach, wie schon beim E91.

Die Fahrt zur Tankstelle zeigte, dass meine Sorgen unberechtigt waren. Durchschnittlich verbrauchten wir 8,5 l. Wenn man einrechnet, dass ich meist recht zügig fuhr, könnte der Verbrauch bei sparsamer Fahrweise bei oder unter 8 Litern liegen.

Beim Abgeben des Autos waren wir uns einig, dass dies nicht der passende Wagen für uns ist. Neben den oben dargestellten Punkten fiel auch auf, dass man beim Aussteigen permanent an der Türleiste schleift. Das wirkt sich gerade bei Regenwetter nicht besonders gut auf Hosen aus ...

Foto von I Ball

Ich identicae

Nachdem ich schon eine Weile schnattere und Twitter zuviele Probleme macht, bin ich heute auf einen anderen Zug aufgesprungen. Vor einiger Zeit wurde ich auf den kanadischen Dienst Identi.ca aufmerksam. Dieser bietet dieselbe Dienstleistung wie Twitter. Der Unterschied hier ist jedoch, dass auf Open-Source-Software gesetzt wird und, was mir wichtig ist, dass man Updates via Jabber senden kann. Allgemein sehe ich gute Chancen, dass viele Entwickler den Dienst erweitern und gute Zusatzfunktionen einbauen.

Der Artikel bei Heise hat mich heute wieder erinnert und nun bin ich unter dem Namen qbi vertreten. Wer mir folgen will, ist herzlich willkommen. ;-)

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