Dem geneigten Leser meines Blogs dürfte ja meine Schwäche für Sudokus bekannt sein.
Nun las ich von einem Mathematiker, der das schwerste Sudoku kreiert hat. Es hat den Namen “AI Escargot” (andere Quellen meinen es heißt “AI Etana”) bekommen. Dieser Name leitet sich von den Initialen des Erschaffers (Arto Inkala) sowie von Schlange ab. Denn zum einen sieht das Puzzle wie eine Schlange aus und andererseits schlängeln sich auch die Zahlen durch die Kästchen. Viel Spass beim Lösen:

Kuro5hin hat heute eine nette Geschichte, dass in den USA der Film Tron als sensitiv angesehen wird. Walt Disney wurde hernach angewiesen alle Kopien des Filmes an das Heimatschutzministerium zu übergeben. Insgesamt klingt die Geschichte recht krass. Aber wenn man so an die letzten Entwicklungen in den Staaten denkt, kann man das durchaus glauben. So stieg denn auch meine Empörung, bis ich den Namen des FBI-Agenten las:
“We are carefully reviewing disclosure procedures and criteria concerning any nuclear information that could be misused by terrorists,” said FBI agent Lirpa Sloof, official bureau spokesperson in Los Angeles.
Ich bin auf die anderen Überraschungen gespannt ...
Zu Wahlmaschinen hatte ich ja längere Zeit nichts mehr geschrieben. Der Grund war eher fehlende Zeit als zu wenige Nachrichten darüber. Heute nun schreibt Steven bei Light Blue Touchpaper, dass die Open Rights Group Freiwillige sucht. Diese sollen die Pilotversuche beim E-Voting beobachten. Für den (unwahrscheinlichen) Fall, dass jemand aus den E-Voting-Gebieten mitliest, ist hier der Verweis zur Anmeldemaske. Für elektronische Wahlen gelten die gleichen Bedenken wie die für Wahlen in den USA oder Deutschland (die ich auch hier schon niederschrieb).
Ich habe kürzlich zwei Sun UltraSPARCs 5 “geerbt”. Im Rahmen der LUG-Stammtische haben wir nun versucht, die Maschine neu zu bespielen.
Beim ersten Mal ging es zunächst darum, mit dem Open Boot Prom zurecht zu kommen. Wir haben uns da einige Befehle zusammengesucht und dann zunächst ein wenig damit rumgespielt. Martin kam gleich auf die Idee, ob man nicht mit Forth eine Fouriertransformation programmieren könnte.
Später versuchten wir dann von CD zu booten. Doch keine der CDs war so freundlich, uns den Gefallen zu tun. Nachdem die Zeit dann schon zu weit fortgeschritten war, beschlossen wir, beim nächsten Mal weiter zu machen.
Beim nächsten Mal hatten wir zuerst die Idee, ein NetBSD zu installieren. Das funktionierte ohne Probleme. Nur das Entpacken der Pakete dauerte seeeeeeehr lange (20 MB große tar.gz-Datei in 5.300 Sekunden)
Gestern wollten wir es dann wieder mit einem Linux probieren. Die Wahl fiel zunächst auf ein Debian. Ich brannte die entsprechende Netinstall-CD und los gings. Die Installation lief problemlos durch. Als ich dann später am System sass, stellte ich jedoch fest, dass ich einer alten Gewohnheit folgend, deutsches Tastaturlayout eingestellt hatte. Also versuchten wir, das richtige Layout einzustellen. Der erste Versuch, war die Sun-Type-5-Tastatur zu wählen. Das erwies sich jedoch als großer Fehler. Denn keine der Tasten lag nun dort, wo sie liegen sollte. Mit viel Hin- und Herprobieren fanden wir dann die Returntaste (Delete) und einige andere Tasten. Beim Probieren bereitete insbesondere die Tatsache Schwierigkeiten, dass auf dem i CTRL-S lag. Nun galt es herauszufinden, wo denn CTRL-Q liegt.
Die BraLUG schien schon ähnliche Probleme gehabt zu haben. Auf der Beschreibung Debian Etch auf einer Sun Ultra 1 Creator
schreiben sie ausdrücklich, dass man eine QWERTZ-Tastatur wählen soll. Beim nächsten Mal sind wir schlauer.
Letztlich dauerte das Rumspielen an der Tastatur dann wieder so lange, dass wir beschlossen, erstmal in die Kneipe zu wechseln und das nächste Mal weiter zu machen. Wahrscheinlich wird das eine Endlosinstallation. 
Heute sass ich in einem Rechnerpool und wurstelte so vor mich hin. Plötzlich begann jemand laut zu lachen. Ich hörte immer nur so Töne wie “yippie” und “aiee”. Als ich dann zum Rechner kam, erwartete mich folgende Panic:

grml ist nun auch für 64bit-Architekturen erhältlich. Es enthält einen 2.6.20er Kernel und insgesamt 2.351 Pakete. Wie Mika im Develblog schreibt, sollen zuerst die Betatester ran. Später wird die Version dann auch für die Öffentlichkeit freigegeben.
Gestern rannte mal wieder eine Spamattacke hier durch das Blog und der Webserver ächzte arg: 22:52:57 up 54 days, 4:37, 15 users, load average: 101.67, 100.38, 100.31 (laut Ausgabe von uptime)
Ich habe dann in der Datei comment.php mal die Zeile if ($_REQUEST[’type’] == ‘trackback’) die(’Disabled’); (nach einem Hinweis aus dem S9Y-Board) eingetragen und schon ist die Load wieder dauerhaft unter Eins. 
jens@qbiathome:~/ > dig warez.debian.net
[...]
;; QUESTION SECTION:
;warez.debian.net. IN A
;; ANSWER SECTION:
warez.debian.net. 3600 IN A 127.0.0.1
via nion
Beim NDR kam am 2007-03-17 eine Sendung aus der Reihe ARD Ratgeber Technik. Thema dieser Sendung war Vorratsdatenspeicherung - Schnüffelstaat online
. Falls ihr die Sendung nicht gesehen habt, könnt ihr das Video anschauen oder auch Text lesen. Immerhin wird auch ein wenig Werbung für Tor gemacht. 
via Netzpolitik
Die Macher von Amarok haben offensichtlich wirklich Humor. Lest euch mal in Ruhe die Roadmap zur weiteren Entwicklung durch. 
Udo Vetter schrieb gestern einen Artikel zu Seitwert. Seitwert ist ein Dienst, der anhand diverser Kriterien (Google Ranking, Zugriffszahlen, technische Details etc.) eine Webseite bewertet. Ich habe daraufhin gleich mal meine Seite getestet. Insgesamt gab es eine gute Bewertung. Nur war ich etwas verwundert, dass der Validator des W3C meine Seite als nicht valide anzeigte. Nach langem Hinschauen stellte ich fest, dass ich als standardmäßigen Charactersatz ISO-8858-15 eingestellt hatte. Nun passt das auch wieder und beim nächsten Bewertungslauf sollte die Seite noch etwas besser dastehen
Gerade im Chat (#lugjena auf irc.lug-jena.de:6666):
22:17 < f> aber finde diese zeile richtig heftig alias vim=’/usr/bin/nano’
22:18 < q> f: Das ist eine Zeile von einem Ketzer. 
22:19 < f> naja, richtig heftig wäre ja alias vim=’exit’
22:20 < q> bzw. alias vim=“wine /mnt/windows/Programme/MS Office/word.exe”
Hin und wieder spiele ich gern ein Sudoku. Das entspannt und sorgt desöfteren dafür, einen Knoten im Gehirn zu lösen. Bei Anarchaia fand ich einen Link zu einer Präsentation. Dort wird gezeigt, wie man mit regulären Ausdrücken Sudokus lösen kann. Harter Tobak!
Die Chemnitzer Linux-Tage sind nun schon eine Weile Geschichte. Durch meine fiebrige Erkältung schreibe ich nun etwas verspätet darüber.

Samstags habe ich mir erstmal ein wenig Überblick über die Stände verschafft und hnaz rumgeführt. Später traf ich mich dann mit einem Bekannten, um ein größeres Projekt zu besprechen. Ihr werdet hiervon sicher im Laufe des Jahres noch mehr lesen. Danach hörte ich kurz bei dem Vortrag zu Text User Interfaces rein und musste mich dann auch schon in den Keller begeben. Dort fand das Keysigning statt. Insgesamt hatten sich hier ca. 80 Personen angemeldet. In Chemnitz hat es sich bewährt, die Ausweise mit einer Kamera an eine Wand zu werfen und so dann schneller den Abgleich zu machen. Dies führt natürlich jedes Jahr wieder zu lustigen Kommentaren über das Foto oder den Ausweis an sich. So äußerte sich später ein Besucher auf die Frage, was ihn bei den Chemnitzer Linux-Tagen denn besonders gefallen hätte: “Das Party in PGP-Keysigning-Party”.
Für mich ist es auch jedes Jahr wieder ein Spass die Party zu organisieren und durchzuführen. Sollte nicht dazwischen kommen, werde ich das auch nächstes Jahr wieder machen.
Bei der Abendveranstaltung konnte ich mich dann in Ruhe mit einigen alten und neuen Bekannten unterhalten. Später setzte ich mich dann mit an den “grml-Tisch”. Neben einigen grml-Entwicklern sorgte dort vor allem Jörg Schilling für Unterhaltung. Er klärte uns über die Einzelheiten der diversen Open-Source-Lizenzen (Die GPL-FAQ ist falsch.), seinen Streit mit Debian und andere Sachen auf. Zusammen mit den Kommentaren der anderen am Tisch befindlichen Personen war es doch ganz witzig. Neu war in diesem Jahr (für mich), dass es Cocktails gab. Ich habe längere Zeit mit mir gekämpft, ob ich nicht einen trinken sollte. Doch die anstehende längere Autofahrt hielt mich davon ab. 

Am nächsten Morgen warteten die Teilnehmer des Tor-Workshops schon auf mich. Insgesamt hatten sich hier drei Personen zusammen gefunden. Hier konnte ich dann in kleinem Kreis etwas über die Software und deren Einstellungen erzählen. Nach meiner Einführung setzten wir dann zusammen einen Torserver auf. Ich denke, der kleine Workshop war für alle Beteiligten recht gut. Ich musste keine Monologe halten. Denn die Teilnehmer kamen mit konkreten Fragen und Problemen. Die Teilnehmer haben jetzt einen funktionierenden Server und sind all ihre Fragen losgeworden. Dann habe ich schnell noch eine Kleinigkeit zu Mittag gegessen und bin in den Raum V5 gegangen. Dort war ich für den Rest des Nachmittags Sessionleiter. Doch statt interessiert den Vorträgen zu lauschen, lernte ich weiter für Analysis 3 (siehe Bild).
So habe ich am Ende der Chemnitzer Linux-Tage effektiv ein bis zwei Vorträge wirklich gehört. Den Rest war ich dann mehr mit Lern- oder Organisationsaufgaben beschäftigt. Insgesamt mache ich wohl Jahr für Jahr mehr organisatorisches als CLT-Besucher zu sein.
Aber die Atmosphäre vor und hinter den Kulissen ist einfach so toll, dass es immer wieder Spass macht. So werde ich garantiert auch nächstes Jahr wieder mit dabei sein und freue mich schon wieder darauf, neue und alte Bekannte zu treffen.