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Post aus Thailand

TH-5731

Der Absender dieser Karte macht ein wenig Werbung für sein Land. Er erzählt, wie toll das Essen und wie freundlich die Leute in Thailand sind. Eine der Hauptattraktionen ist das Tuk-Tuk. Also im Grunde genommen eine Art Motorrad mit Sitzen. Nach den Angaben des Autors ist das die günstigste Möglichkeit, schnell vorwärts zu kommen. Wikipedia wiederum schreibt, dass der Fahrpreis in etwa dem der Taxis entspricht.

Der offizielle Name lautet wohl ?????? oder Samlor. Die Zeiten, in denen die Samlors selbst hergestellt wurden, sind vorbei. Heute kann man die für 80.000 Baht kaufen. Das entspricht etwa 1.600 Euro.

Zum Abschluss hier noch eine Live-Vorstellung einer Samlor-Fahrt:

 

Post aus Österreich

AT-15303

Meine Damen und Herren, ich begrüße Sie bei unserem Stadtrundgang durch Wien. Führen Sie Ihre Augen bitte nach rechts oben. Dort erblicken Sie das historische Schloss Schönbrunn. Unser Schloss hat einen eigenen Zoo und ist Weltkulturerbe. Ein paar Blicke weiter liegt das Schloss Belvedere. Es wurde von Johann Lucas von Hildebrand erbaut. Im Sommer können Sie sich mit ein paar Zügen in unserem Springbrunnen erfrischen. So erfrischt schauen Sie nach unten und sehen den Stephansdom. Dort warten immer ein paar Pferde auf Sie, um Sie gemütlich an der frischen Luft durch Wien zu tragen. Machen Sie einen Zwischenhalt an der Staatsoper. Dort ziehen Sie Ihr Ballkleid an und nehmen am Opernball teil. Unser letzter Halt ist das Hundertwasserhaus. Sie müssen nicht mit Hundert Wassern gewaschen sein, um dies zu betreten. Nein, der Name stammt viel mehr vom Architekten, dem berühmten Friedensreich Hundertwasser. Ich bedanke mich für Ihre Geduld und Ihr Zuhören und verabschiede mich an dieser Stelle. Ich wünsche noch einen schönen Aufenthalt.

Post aus Polen

PL-8269

Wer kennt Krakau oder Krakow nicht? Spätestens seit dem Tod von Karol Wojty?a oder Papst Johannes Paul II. sollte jeder schonmal von dieser Stadt gehört haben. Es ist die frühere Hauptstadt von Polen und auch heute noch eine der größten Städte des Landes. Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist wohl der Wawel. Die Karte zeigt jedoch den Marktplatz mit dem darauf befindlichen Sukiennice (Tuchhallen) und dem Rathaus.

In den Tuchhallen trafen sich früher Händler aus aller Welt um Waren zu tauschen. Die Hochzeit lag im 15. Jahrhundert. Da wurden Gewürze, Seide und anderes importiert sowie Textilien und Salz exportiert. Das Salz wurde im nahegelegenen Bergwerk Wieliczka gewonnen. Mittlerweile findet kein Handel mehr statt. Nun werden in den Hallen hochrangige Gäste begrüßt oder auch Bälle gefeiert.

Der Rathaus-Turm ist der zentrale Orientierungspunkt. Wer den im Blick hat, findet sich auch immer gut zum Marktplatz zurück. Das zum Turm gehörige Rathaus wurde zerstört, um den Marktplatz zu vergrößern und zu öffnen. Der Turm erreicht eine Höhe von siebzig Metern und hat eine Neigung von 55 Zentimetern. Diese entstand nach einem schweren Sturm. Heute gehört der Turm zum historischen Museum.

Post aus Finnland

FI-262505

Laut der Rückseite der Postkarte stammt das Motiv von Kaj Stenvall und nennt sich Black on White. Der Maler wurde durch derartige Motive sehr bekannt und auf seiner Webseite finden sich zahlreiche Abbildungen.

Die Absenderin ist etwa vierzig Jahre als die der letzten Karte aus Finnland. Aber beide engagieren sich für gute Sachen. Die eine war in der Entwicklungshilfe tätig und die jetzige Autorin arbeitet auch auf freiwilliger Basis für gute Zwecke. Die Karte wurde in deutscher Sprache verfasst. Obwohl sich die Absenderin wünscht besser deutsch zu sprechen/schreiben, fand ich das Geschriebene sehr gut und kaum verbesserungswürdig.

Aprilscherz der LUG Jena

Auch wenn der erste Apriltag schon fast eine Woche vorbei ist, muss ich doch meine Worte dazu loswerden. Bei den Stammtischen der LUG Jena werden hin und wieder auch mal verrückte Ideen diskutiert. Im Rahmen der verschiedenen Aprilscherze kam uns mal die Idee, einen eigenen zu kreieren.

In der Prozessliste finden sich u.a. auch Kernelprozesse, deren Name mit “k” beginnt. Dazu gehören beispielsweise kacpid, kjournald, ksnapd sowie einige mehr. Daneben hat auch KDE die Angewohnheit, Programme mit dem Anfangsbuchstaben “k” zu versehen. Man denke an kate, kicker, kopete und andere. Wir wollten nun mit einem Kernelpatch Verwirrung erzeugen, der sich um die Rechte der armen GNOME-Nutzer kümmert und die Prozessnamen umbenennt. Diese Idee wird bei uns regelmäßig nach dem ersten April wieder diskutiert. Jedes Mal stellen wir fest, dass wir das wieder mal vergessen haben. Doch hnaz hat diesmal dran gedacht:

More and more GNOME users (especially Ubuntu) get confused by their process list showing several process names that seem to indicate KDE-related services.

To settle things down a bit on the bugtrackers, this patch renames all offending kernel threads into something that goes better with GNOME-based systems.

Ich fand die Aktion klasse und es schien auf der LKML auch Anklang zu finden. :-)

Post aus Finnland

FI-262545

Eine Sommernacht im Juni. Bald wird man diesen Anblick in Finnland wieder genießen können. Als die Karte Ende Februar versandt wurde, herrschte in dem Landstrich bei Tampere jedoch Kälte und Winter.

Die Absenderin ist kurz vor der Rente und eine weitgereiste Frau. Nach ihrer Beschreibung hat sie mehrmals Afrika besucht und dort Entwicklungshilfe gemacht. Auch heute noch ist sie als Rucksacktouristin unterwegs. Wenn sie mal keinen Urlaub macht, dann arbeitet sie als Anwältin.

Linux installieren (aus Umsatteln auf Linux)

Der Verlag O’Reilly wies mich diese Woche darauf hin, dass es seit einiger Zeit das Buch Umsatteln auf Linux gibt. Im Januar erschien es in der zweiten Auflage und ist für knapp 35 Euro zu haben. Aus der Beschreibung:

Vielleicht hat Ihr Arbeitgeber beschlossen, seine PC-Infrastruktur auf Linux umzustellen. Vielleicht möchten Sie auch zuhause endlich auf Linux umstellen, von dem Sie so viel Gutes gehört haben: Es ist sicherer, nicht so teuer, stabiler ... Wenn Sie es nur nicht so einschüchternd fänden! Bei aller Computererfahrung wieder ganz von vorne anfangen? “Wo ist denn mein Laufwerk C:\?” - “Hilfe, gibt es hier einen Dateimanager?” - “Das sieht ja alles so anders aus!”... Keine Sorge, Dieter Thalmayr nimmt in Umsatteln auf Linux den Umsteiger an die Hand und begleitet ihn in eine neue, faszinierende Welt. Er zeigt die Entsprechungen von Programmen und Arbeitsabläufen, vermittelt Hintergrundwissen und warnt vor Missverständnissen und Fallstricken.

Einen Einblick in das Buch gibt das Probekapitel Installation zum Lesen. Die Zielgruppe sind hier eindeutig Ein- bzw. Umsteiger. So versucht das Kapitel sich in einer einfachen, leicht verständlichen Sprache. Beim Überblättern sah ich, dass Thalmayr auf verschiedene Aspekte des Hardwarekaufs eingeht und auch die Installation immer mit Abbildungen von verschiedenen Installern bestückt. Somit könnte ich mir gut vorstellen, dass es für einen Einsteiger gut tauglich ist.

Post aus Kanada

CA-24276

Bei dieser Karte lese ich immer Neufünfland. Der richtige Absendeort ist jedoch Neufundland. Das ist ein Teil Kanadas und grenzt an den Atlantik. Auf der Insel Neufundland liegt unter anderem der Ort Cape Sear. Das ist der östlichste im gesamten amerikanischen Kontinent. Danach kommt in Richtung Osten erstmal viel Wasser.

Die Karte ist selbst gemacht. Auf der Abbildung sieht man die Cousine des Absenders. Es steht leider nicht dabei, wo das Foto aufgenommen wurde. Und Neufundland bietet mit mehr als hunderttausend Quadratkilometern Fläche und den vielen Fjorden zahlreiche solche Aussichtspunkte.

Post aus der Schweiz

CH-11141

Hier ist mal eine Karte direkt aus dem Nachbarland. Sie wurde von Andrea Kunz versandt. Die Homepage ist recht lustig. Denn sie sieht aus, wie eine der vielen Fake-Seiten. Aber ein Blick offenbart, dass sie mit “professionellen T00lz” zusammengeklickt wurde. Also muss sie echt sein. :-)

Die Karte selbst verrät wenig über den Absender bzw. über die Heimatstadt. Aber zu Genf muss man wohl in der Tat auch wenig sagen/schreiben. Also werde ich es auch lassen ...

Post aus Neuseeland

NZ-17435

Das Bild steckt voller Action und Thrill. Es zeigt eine der wichtigsten Aktivitäten, die man in Queenstown machen kann. Wer davon noch nicht genug hat, kann sich mit Bungyjumping, Skifahren oder Parasailing bespaßen.

Die Absenderin stammt selbst nicht aus Queenstown, sondern lebt etwa 1.000 km nördlich in Kaikohe. Das ist eine kleine Stadt von ca. 4.000 Einwohnern, die aber weite Teile des Umlandes versorgt. Im Laufe der Geschichte wurden die Einwohner von einem M?oristamm überfallen. Die Überlebenden verbrachten ihre Zeit in den Hainen des Kohekohe-Baumes auf einem Hügel. Daher erhielt der Ort zunächst den Namen Kaikohekohe. Später wurde der dann zu Kaikohe verkürzt. Der Wikipedia-Artikel zu Kaikohe bietet euch weitere Informationen.

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