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Rezension des Buches „Web-Sicherheit“ von Sebastian Kübeck

Da die Rezension etwas länger wurde, gibt es in der Artikelübersicht eine Zusammenfassung und in der erweiterten Ansicht alle Details.

Ich wurde kürzlich auf das Buch „Web-Sicherheit – Wie Sie Ihre Webanwendungen sicher vor Angriffen schützen“ von Sebastian Kübeck aufmerksam. Das Thema Web-Sicherheit spielt im Rahmen meiner Vorlesung zu IT-Sicherheit eine Rolle und daher war ich sehr daran interessiert, das Buch kennen zu lernen.

Der Aufbau des Buches gefiel mir sehr gut. Der Leser kann sich zuerst theoretisches Wissen erarbeiten, steigt dann in praktische Aspekte ein und lernt schließlich, wie er die Probleme umgeht.

Beim Lesen fiel mir dann auf, dass einige Teile meinen Erwartungen nicht gerecht werden. So wäre es bei einem Buch über Webanwendungen wünschenswert, dass es zumindest stichpunktartig auf die Techniken des Internet und des Web eingeht. Dieser Teil fehlt hier fast vollständig. Auch werden relevante Aspekte wie beispielsweise SSL zu kurz behandelt. Demgegenüber halte ich die Erwähnung des BTX-Hacks und anderer im Rahmen des Buches vernachlässigenswert.

Im ersten und zweiten Teil des Buches findet sich ein ausführliches Literaturverzeichnis. Das sollte dem Leser helfen, tiefer in die Thematik einzusteigen. Es wäre besser, dass die Zitierschlüssel geändert werden und mehr auf Fachliteratur statt auf Zeitschriftenartikel verwiesen wird.

Ich kann mich schlecht mit Java als Sprache für das Buch anfreunden. Aus verschiedenen Aspekten halte ich diese für weniger gut geeignet und Sprachen wie PHP, Python oder Ruby wären für mich eine bessere Wahl gewesen.

Im Buch selbst ist nach meiner Meinung zu viel Quellcode zu finden. Mindestens ein Fünftel besteht aus abgedrucktem Quellcode. Dabei ist zu viel Irrelevantes mit gedruckt. Für die Beispiele im Buch reichen oft wenige Zeilen. Code über viele Seiten finde ich zu unübersichtlich. Insbesondere auf Grund der Tatsache, dass sich der Autor auch die Arbeit gemacht hat und eine Demoanwendung mitliefert. Hier wäre es empfehlenswert, einfach die zur Erklärung des Beispiels relevanten Zeilen zu drucken und dann auf die betreffende Datei in der Demoanwendung zu verweisen.

Insgesamt bietet das Buch Licht und Schatten. Es hat viele gute Ansätze, die aber noch ausgearbeitet werden sollten. Wenn der Autor dies in einer nächsten Auflage schafft, so ist das Buch dann zu empfehlen. Derzeit bin ich unsicher, ob das Buch dem Publikum wirklich den erhofften Mehrwert bringt.

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Behördenwillkür bei Jacob Appelbaum

In Deutschland dreht sich derzeit die Diskussion um den Bundestrojaner, der vom CCC gefunden wurde. Derweil spielt sich in den USA ein anderes Drama ab.

Jacob Appelbaum kann man nur als vielseitigen Zeitgenossen bezeichnen. Er arbeitet beim Tor-Projekt als Entwickler, hat in der Vergangenheit einige spektakuläre Ergebnisse im Bereich der IT-Sicherheit gefunden, engagiert sich bei WikiLeaks, half Hurrikanopfern usw. Die Liste lässt sich beliebig erweitern. Doch eines seiner Hobbys brachte ihm Probleme ein. Auf der Konferenz The Next HOPE hielt er im Juli 2010 einen Vortrag zu WikiLeaks (siehe unten). Seitdem wird Jacob bei jedem Grenzübertritt aus den USA oder in die USA kontrolliert. Das heißt, er wird zum Teil stundenlang festgehalten und befragt. Ihm wurden Geräte weggenommen und anderes mehr. Jetzt werdet ihr euch fragen, auf welcher Basis dies passierte. Dies ist bis heute unklar! Es gibt keine Anklage. 

Nachdem das Justizministerium Informationen von Twitter über Jacob Appelbaum und andere Aktivisten wollte, geht die US Regierung noch einen Schritt weiter. Sie forderte von Google und von dem Provider Sonic alle E-Mail-Adressen mit denen Appelbaum in den letzten zwei Jahren kommunizierte. Ein Artikel im Wall Street Journal hat weitere Details zu der Sache.

Welchen Erkenntnisgewinn soll eine solche Sache bringen? Wenn man die diversen Schritte der Behörden verfolgt, drängt sich der Verdacht auf, dass es nur um Schikane geht. Jacob kann man wohl nichts Böses nachweisen und so scheinen die Behörden einfach ein Exempel zur Abschreckung aufzubauen. Ich kann nur hoffen, dass die Vorgang ein Ende hat und Jacob sich wieder seinen Interessen widmen kann.  

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Anatomie einer Spammail

Bei der LUG Jena hatten wir kürzlich eine Diskussion über Spammails und Viren. Der Grund war, dass ich die untenstehende E-Mail erhielt. Das ist mal kein alltäglicher Spam. Vielmehr wird hier versucht, mir Malware unterzuschieben. Ich will mal versuchen, die Details hier aufzuschreiben.

Zunächst werfen wir einen Blick auf die E-Mail. Die Received:-Zeilen geben Aufschluss über den Weg der E-Mail. Üblicherweise geht man vom Empfänger zum Absender vor. Der Computer mit dem Namen MeinRechner hat die E-Mail von jengate.thur.de entgegen genommen. Der Rechner mit dem Namen demokritos1.cytanet.com.cy hat die E-Mail dort eingeliefert. Dessen IP-Adresse war 195.14.130.192. Der Rechner, mit dem alles begann, nannte sich selbst charmex.ovh.net. Seine IP-Adresse war 94.23.84.123 und die löste zu dem Namen mail.charmex.net auf.

Wie schon zu vermuten ist, löst die Adresse charmex.ovh.net nicht auf. Die IP-Adresse und der richtige Hostname bringen da schon mehr. Der Domainname wurde von Charmex International aus Barcelona registriert. Wie man in untenstehendem StreetView-Ausschnitt sieht, ist das wohl eine richtige Firma mit Sitz in einer dnsmap sagte mir später, dass es die Namen {ftp,mail,smtp,webmail,www}.charmex.net gibt. In der Tat antworten ProFTPd, Apache, Postfix, Courier usw. an den entsprechenden Ports. Der Apache ist auch der Meinung, dass er aus einer Debian-Distribution stammt. Denn ein curl -I http://www.charmex.net/ führt unter anderem zu der Ausgabe Server: Apache/2.2.9 (Debian) PHP/5.2.6-1+lenny8 with Suhosin-Patch mod_ssl/2.2.9 OpenSSL/0.9.8g . Robtex zeigt eine ganze Menge zu DNS-Kram an. Auch zu Charmex wusste es einiges zu berichten.

Der folgende Host demokritos1.cytanet.com.cy ist derzeit in zwei RBLs zu finden. Die komplette Domain ist auch bei rfc-ignorant gelistet. Genauere Informationen findet ihr wieder bei Robtex: zum Domainnamen und zur IP-Adresse.

Wenn man den Header-Zeiler glauben darf, wurde die Software The Bat! eingesetzt. Die Version stammt schon aus den Anfangsmonaten von 2005. Die Software kann man kaufen oder testen. Die Testversionen haben normalerweise enen bestimmten String und bei der gekauften ist theoretisch der Käufer registriert. Bei einer derart alten Version vemute ich jedoch, dass man auf dem Wege nicht mehr den wirklichen Besitzer finden würde.

Der Name des Empfängers ist zwar Schall und Rauch und kann leicht gefälscht werden. Dennoch stolperte ich über Namen. Der kann zwar bedeutungslos sein. Jedoch stimmt der mit dem russischen Namen ?????? überein.

Die Message-ID ist nicht vom Programm The Bat! erzeugt worden. Denn die Versionen bis mindestens 4 erzeugen ein Muster ZUFALLSWERT.DATUM@DOMAIN. Der Wert nach dem Punkt ist eindeutig kein Datum. Nun habe ich etwa 140.000 Mails nach einer Message-ID dieser Form durchsucht. Interessanterweise taucht das Muster nur bei Spammails und erst ab April 2011 auf. Viele dieser E-Mails behaupten von The Bat! verfasst worden zu sein. Ich vermute, dass der Mailer positive Punkte bei Spamerkennungssoftware bringt.

Ziemlich am Ende des Kopfes der E-Mail stehen die Zeilen:

MIME-Version: 1.0                                                    
Content-Type: text/plain;                                                       
        charset=“utf-8”                                                         
Content-Transfer-Encoding: 8bit

Diese passen nicht so recht ins Bild. Die meisten Mailprogramme, die ich kenne, erzeugen je nach dem Inhalt eine andere Zeile. In dieser Kombination habe ich es bisher nur von Skripten gesehen. Daher nehme ich an, dass auch diese E-Mail von einem Skript erzeugt wurde.

Im Header könnte man noch weiter herum orakeln. Aber wenden wir uns lieber dem Text der E-Mail zu. Die Anrede wurde klein geschrieben. Ein weiterer Hinweis auf ein Skript. Denn der Rest der E-Mail hat korrekte Groß- und Kleinschreibung. Wenngleich sich die E-Mail liest, als wäre sie durch den Babelfisch gejagt worden.

Das Interessanteste am Text ist natürlich die URL hxxp://cdmirandes.com/.bestellen/Orden.zip. Ich habe absichtlich hier ein xx reingeschrieben. Wer sich die Datei herunterladen will, soll es wirklich wollen. Die Inhalte sind nicht für jeden Rechner gesund. :-)
Ich habe die URL an Virustotal weitergereicht. Nach dem URL-Scan erkannte nur TrendMicro die Seite als Malware-Seite. Der Rest der Virenscanner meldet diese auch heute noch als „clean“. Die Datei Orden.zip hat knapp 180 kB. Das erste Ergebnis von Virustotal war gemischt. Etwa ein Ein Sechstel aller Virenscanner erkannte irgendetwas Böses an der Datei. Mittlerweile erkennt die Mehrzahl der Scanner die Datei als eine Abart des Zeus- Trojaners. Vier Tage nach meinem ersten Scan lag die Erkennungsrate bei knapp 70%. Heute (zwei Wochen danach) sind 81% der Virenscanner der Meinung, dass es Malware ist. Die Jotti-Virenscanner liefern ein ähnliches Bild. Hier wird wieder klar, wie sehr oder wenig man sich auf einen Virenscanner verlassen kann.

Damit kann man auf die Löschtaste drücken und die E-Mail ins Nirvana schicken. Oder man übergibt die Datei an Seiten wie ThreatExpert, CWSandbox oder anderen und schaut nach, was der Trojaner so anstellt. ThreatExpert führt die Software in einer virtuellen Maschine aus und macht vorher und hinter einen Schnappschuss. Damit werden Änderungen an Dateien, der Registry uvm. sichtbar. Für die ausführbare Datei ergab sich folgende Analyse. Eine wesentliche tiefergehende Analyse liefert der Report von CWSandbox. Hier ist auch zu sehen, dass die Datei eine Netzwerkverbindung aufnehmen wollte. Von dem Hostnamen swarsdf45432.com sollte die Datei cfg1.bin abgerufen werden. Leider findet sich unter dem Namen nichts mehr. Er klingt für mich auch nach Fast Flux. Jedoch findet sich auch eine IP-Adresse 94.60.122.90. Unter der Adresse läuft ein Apache und einige weitere Software. Ein Versuch, die Datei abzurufen, endete mit Fehler 503. Damit stelle ich auch meine Rechercheversuche ein. Aber der geneigte Forscher kann sicher an der einen oder anderen Stelle ansetzen und noch ein wenig mehr herausfinden. Viel Spass!

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Schweigen ist Gold

Eine alte Redewendung besagt: „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.“ Gerade im Hinblick auf polizeiliche Ermittlungen ist dieser Hinweis wirklich Gold wert.

Auf dem 23C3 begeisterte der Rechtsanwalt Udo Vetter viele Zuhörer mit seinem Vortrag Sie haben das Recht zu schweigen. Er gab damals einige Hinweise, wie man sich bei einer Hausdurchsuchung verhalten soll. Der mit Abstand wichtigste Hinweis fand sich schon im Titel.

Einige Zeit später stieß ich auf ein Video eines amerikanischen Professors (siehe unten). Auch er erklärte seinen Zuhörern, warum es beim Kontakt mit den Polizeibehörden wichtig ist, nichts zu sagen. Dabei ging er recht methodisch vor und machten an verschiedenen Profilen (Schuldige, Unschuldige, Lügner, Ehrliche etc.) klar, dass niemand einen Vorteil hat, ohne Anwalt mit den Behörden zu reden. Der Vortrag wurde von einem Ermittler ergänzt, der seine Rede mit einer vollumfänglichen Bestätigung des Vorredners begann.

Dennoch hat sich diese Erkentnis noch nicht herumgesprochen und sogar hochrangige Personen tappen in die Falle. Der aktuelle The New Yorker beschreibt die Geschichte von Thomas Drake, einem Ex-NSA-Mitarbeiter und Whistleblower. Drake misfiel die enorme Geldverschwendung der Behörde sowie die Unrechtmäßigkeit der Abhörmaßnahmen. Nachdem er intern keinen Erfolg mit seinen Beschwerden hatte, wandte er sich an die Medien. Durch die Berichte in der Baltimore Sun kam es zu Ermittlungen und er wie einige andere stand im Fokus von Ermittlungen. Bei einer Hausdurchsuchung machte er dann wohl einen entscheidenden Fehler:

…, he viewed the raid as a fresh opportunity to blow the whistle. He spent the day at his kitchen table, without a lawyer, talking. […] He also disclosed his computer password.

Insgesamt kooperierte Drake lange Zeit mit den Behörden und versuchte sich dadurch einen Vorteil zu verschaffen. Mittlerweile ist das Ausmaß seiner „Verbrechen“ klar. Laut Anklageschrift soll er fünf geheime Dokumente entwendet und die Behörden belogen haben. Interessanterweise hatte eines der Dokumente keinerlei Sicherheitseinstufung. Nach der Anklage war das falsch eingestuft und hätte geheim sein müssen. Die Schrift behauptet, das hätte er  wissen müssen. Ein zweites Dokument wurde drei Monate nach der Anklage deklassifiziert, also als nicht geheim erklärt. Dafür erwartet ihn unter Umständen eine Strafe von 35 Jahren im Gefängnis. Bei der Anklage ist der Punkt mit der Lüge interessant. Denn wie der oben erwähnte Professor schon ausführte, kann eben genau das passieren, wenn man sich mitteilt. Das heißt, erzählt man etwas, dass sich später als unwahr herausstellt bzw. die Ermittler der Meinung sind, dass es unwahr ist, so führt das zu einem Extra-Anklagepunkt.

Aber selbst wenn sich jemand vornimmt, nichts zu sagen, so dürfte das in der realen Situation schwierig sein. Zum einen ist eine Hausdurchsuchung für die meisten eine sehr ungewohnte, belastende Lage. Hier wird es schwer, sich an seine „Vorsätze“ zu erinnern. Zum anderen beschreibt der oben genannte Ermittler die Verhältnisse ganz gut. Er sagt: „Stellen Sie sich vor, ein Normalbürger steigt mit einem Profiboxer in den Ring. Wer wird den Kampf gewinnen?“ Der Profiboxer ist in dem Fall der Ermittler, der eine umfassende Ausbildung darin bekommen hat, wie er Menschen zum Reden bekommt. Aber wer von euch hatte schon eine Ausbildung im Schweigen? :-) Der Ermittler beschreibt auch sehr schön die diversen Tricks, mit denen er sein Ziel erreicht.

Solltet ihr mal in eine solche Situation kommen, dann antwortet einfach auf jede Anfrage eures Gegenübers mit dem Satz: „Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass ich keine Aussage machen möchte“ (frei nach den Worten von Udo Vetter). Hoffentlich wird dann alles gut. ;-)

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Podcast rund um die Volkszählung 2011

Michael Ebeling hat in Zusammenarbeit mit dem Radio Flora einen sechsteiligen Podcast zur Volkszählung 2011 gemacht. Wer noch Informationen zum diesjährigen Zensus und seiner Geschichte sucht, ist hier genau richtig. Folgende Themen werden behandelt:

via zensus11.de

Förderung für TorServers.net

Moritz Bartl, der Gründer von Torservers.net, kann einen ersten großen Erfolg feiern. Die amerikanische Organisation Access Now unterstützt das Projekt über ein halbes Jahr mit 10.000 US-Dollar. Damit plant TorServers.net weitere Tor-Server zu betreiben und Nutzern  in Zensurstaaten freie Informationen zur Verfügung zu stellen.

TorServers.net entstand aus der Überlegung, dass es zu wenige schnelle Tor-Server gibt. Binnen kurzer Zeit gelang es Moritz Bartl einige schnelle Server zur Verfügung zu stellen. Mit der Förderung steht das Projekt nun weiter auf stabilen Beinen. Ich wünsche TorServers.net auf jeden Fall weiter viel Erfolg.

Sind die Niederlande bei Google verboten?

Bei der LUG Jena gibt es morgen, am 24. Februar 2011, einen Vortrag über die Programmiersprache Go. Ich wollte mich nun etwas durch die Webseite des Projektes klicken. Doch Google mag mich nicht.

Fehlermeldung bei Google Die IP-Adresse gehört dem Tor-Server evoboxes. Dieser wird von TorServers.net betrieben und steht in den Niederlanden. Nun frage ich mich, warum gerade die Niederlande ein „forbidden country“ sind.

Fehlersuche

Der Bug mit der Nummer 1926 raubt mir derzeit ein wenig den Nerv. Ich sammle Informationen, um diesem ein wenig auf den Grund zu gehen. Dazu tippte ich die folgende Zeile in meine Shell ein:

for file in `find extra-infos-2011-02 -type f`; do
   awk ‘BEGIN {RS=“” } /history (2000-01-01|2008-09-11|…)/ { print $0 }’ \
     >> wrong.2010-07
 done

Die Datei wollte einfach nicht voll werden. Da knapp über 200000 Dateien durchsucht werden, machte ich mir anfangs keine Gedanken. Irgendwann warf ich einen langen Blick auf die Eingabe, dann noch einen und dann noch einen. Schließlich fiel mir auf, dass $file nicht referenziert wird. Kaum macht man es richtig, schon wird die Datei mit Inhalten befüllt. :-)

Coworking in Jena

Gemeinsam arbeiten, diskutieren, denken oder einfach entspannen. Das ist die Idee von so genannten Coworking-Spaces. Aber auch die Hackergemeinde lebt dieses Motto mit Hackerspaces. Die Mieten in Jena waren bisher einer der Gründe, warum der Jenaer Hackspace das Planungsstadium nicht verlassen hat. Hingegen nehmen die Planungen für einen Coworking-Space gerade konkrete Formen an. Wie Jenapolis berichtet, gibt es morgen, am 17. Februar 2011 ein Treffen. Interessierte können ab 16 Uhr in das Kassablanca (beim Westbahnhof) kommen und Informationen austauschen. Vielleicht kommt dann auch wieder Leben in die Planungen zum Hackspace. Beide Projekte befruchten sich sicher gut. ;-)

5 Jahre CRE

Chaosradio Express (CRE), mein Lieblings-Podcast, wird heute 5 Jahre alt. Vielen Dank, lieber Tim für die interessanten und informativen Beiträge. Ich hoffe, CRE wird es noch lange geben.

Wem CRE nicht reicht, dem sei Raumzeit empfohlen. Darin geht es um diverse Sachen aus dem Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Bisher kann ich das nur empfehlen.

25 Jahre Phrack

Die Phrack Ausgabe 67 markierte das 25-jährige Jubiläum des Magazins. Herzlichen Glückwunsch:

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                    }                               }
                    {           H A P P Y           {
                    }                               }
                    {             25th              {
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Vortrag zum neuen Personalausweis

Die Einführung des neuen Personalausweises (nPA) hat einige Wellen geschlagen. Zum einen versuchte der CCC Schwachstellen nachzuweisen, zum anderen griff Jan Schejbal die AusweisApp an. Die LUG Jena hat nun Christian Kahlo als Referenten gewonnen. Er wird uns am 18.November 2010 Details zu Technik, Fakten und Hintergründen des nPA erzählen. Wir treffen uns um 19:00 Uhr am Ernst-Abbe-Platz im Hörsaal 5 (offizielle Adresse: Carl-Zeiss-Strasse 3).

Christian hat auch schon selbst vorgeführt, wie man den nPA knacken kann.

Filesharing mal anders

USB aus der Wand

Das ist doch mal ein Filesharing-Netzwerk, was seinen Namen verdient. Dead drops, zu deutsch: Toter Briefkasten. Die Idee ist, dass USB-Sticks in Wände oder anderes eingelassen werden. Eine Person schließt nun sein Gerät an den Stick an, lädt Dateien hoch bzw. runter und ist glücklich. Es wäre doch spannend, wenn aus vielen Wänden USB-Anschlüsse heraus schauen. :-)

Ein paar Fotos gibt es bei Flickr.

cronjob