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Post aus den Niederlanden

Diese Karte trägt auch nur spärliche Kommentare. Auf der niederländischen Wikipedia fand ich, dass das Schloss offensichtlich Schloss Stapelen heißt. Wenn ich es richtig interpretiere, wurde das Schloss im 14. Jahrhundert vom Geschlecht der van Randerodes gebaut. Heute wird es als Kloster genutzt.
NL-30462

RFC 4772

Der Verschlüsselungsalgorithmus DES gilt seit vielen Jahren als gebrochen. Die EFF zeigte bereits 1998 wie ein DES-Schlüssel durch Brute-Force zu brechen ist. Seit Anfang des neuen Jahrtausends gibt es mit AES einen sicheren Nachfolger. Doch DES existiert seit mehr als 30 Jahren und wurde vielfach in Anwendungen eingesetzt. Offensichtlich benutzen auch heute noch viele diesen Algorithmus, um ihre Daten zu verschlüsseln. Mit dem RFC 4772 spricht sich die IETF eindeutig dagegen aus. Die Implementatoren sollen in eindeutiger Weise vor der Benutzung von DES gewarnt werden:

The Data Encryption Standard (DES) is susceptible to brute-force attacks, which are well within the reach of a modestly financed adversary. As a result, DES has been deprecated, and replaced by the Advanced Encryption Standard (AES). Nonetheless, many applications continue to rely on DES for security, and designers and implementers continue to support it in new applications. While this is not always inappropriate, it frequently is. This note discusses DES security implications in detail, so that designers and implementers have all the information they need to make judicious decisions regarding its use.

Ich hoffe, der RFC reicht dazu, um auch noch die letzten zu läutern. :-)

Schwachstelle in Tor

Roger Dingledine vom Torprojekt schreibt heute, dass eine Schwachstelle in Bezug auf die Privatsphäre der Nutzer entdeckt und behoben wurde.

Wenn du die Konfigurationsoption HttpProxyAuthenticator in deiner torrc benutzt, werden die Daten evtl. direkt zum Verzeichnisserver geschickt. Dies passiert insbesondere, wenn du auf einen versteckten Service zugreifst bzw. selbst einen publik machst. Falls du also von der obigen Option Gebrauch machst, solltest du dringend auf die Version 0.1.1.26 updaten.

Flashfilm zur Überwachung

Vor längerem hatte ich versucht, anhand einer fiktiven Person die alltägliche Überwachung darzustellen. Dieses Ziel verfolgt auch die Flashanimation auf der Webseite von Johannes Widmer.
Übersicht der einzelnen Szenen
Der Film ist sehr gut gemacht, bietet zu diversen Situationen Kommentare und zeigt sehr gut auf, wo man der Überwachung ausgesetzt ist. Ich kann Kais Worten: Würde sich auch hervorragend als Material für Politik oder Soziologie im Schulunterricht eignen. nur zustimmen.

Jeder dritte US-Bürger Opfer von Identitätsdiebstahl

Jeder dritte US-Bürger ist, zumindest theoretisch, Opfer von Identiätsdiebstahl. In einem Bericht des Privacy Rights Clearinghouse heißt es, das im Jahr 2005 insgesamt mehr als 100 Millionen Datensätze abhanden gekommen sind. Die Bandbreite reicht von E-Mailadressen bis hin zu detaillierten Finanzinformationen. Die Webseite listet alle bekannt gewordenen Fälle chronologisch auf. Wer sich also mal gruseln will, sollte sich die Seite mal anschauen. Vielleicht überlegt ihr danach mal, wo überall so eure Daten liegen und ob ihr nicht einiges davon besser löscht.

Überwachung allerorten

Bei .get privacy gibt es heute eine nette Sammlung von Überwachungskameras. Ich selbst habe vor einiger Zeit mal die am Jenaer Westbahnhof
CCTV
bzw. eine private Kamera in Freiberg/Sa.
I spy on you
fotografiert. Wenn ich mal wieder mit der Kamera unterwegs bin, werden einige Aufnahmen dazu kommen. Denn in unmittelbarer Umgebung sind diese recht gut gesäht.

Weltgrößter Flughafen

Wenn man nach dem größten Flughafen der Welt fragt, erhält man üblicherweise den Chicagoer Flughafen O’Hare oder auch New Yorks JFK Airport als Antwort. Als ich kürzlich wieder mal bei Google Sightseeing reinschaute, schrieben die Autoren, dass der King Fahd International Airport bei Damman der weltgrößte sei. Der Flughafen hat eine beeindruckende Grundfläche von 780 km² und ist damit größer als das Nachbarland Bahrain.

Zufallszahlen aus dem All

Eine kleine Firma namens Yuzoz will ab demnächst Zufallszahlen anbieten. Die Quelle dieser Zahlen ist etwas außergewöhnlich. Denn es soll der Sonnenwind, Polarlichter u.a. genutzt werden, um ca. 200 Zahlen pro Sekunde zu erzeugen.

Die so gewonnenen Zahlen will die Firma an Onlinecasinos verkaufen. Privatpersonen sollen kostenlos an “den Zufall” kommen.

via zdnet

Bahn fahren (wenn sie es denn erlaubt)

Ich bin momentan wieder recht häufig mit der Bahn unterwegs und heute hatte ich wohl mein ultimatives Bahnerlebnis: Der Zug fuhr auf dem Bahnsteig ein und ich stieg in diesen, zusammen mit einigen anderen Fahrgästen ein. Kurze Zeit nachdem ich einen Platz gefunden hatte, lief der Schaffner (oder heißt das jetzt Zugbegleiter?) durchs Abteil, brabbelte etwas wie: Wenn Sie nach Gera wollen, müssen Sie vorne einsteigen. und verschwand wieder. Alle schauten sich verduzt an und verliessen den Wagen. Tja, was soll man sagen? Der Vorderteil des Zuges war weg. Offensichtlich wurde der hintere Zugteil abgehangen und der vordere fuhr weiter. So standen fünfzig bis siebzig Fahrgäste, teils erstaunt, teils verärgert, weil sie auf recht ungewöhnliche Art und Weise den Zug verpasst haben.

All-Time-High

Man merkt, dass Weihnachten wird, wenn man einen Blick auf seinen Spamordner wirft:

jens@qbiathome:~/ > ls -l Mail/Spam-Nov2006
-rw------- 1 jens users 195679397 2006-11-30 23:58 Mail/Spam-Nov2006
jens@qbiathome:~/ > grep “From ” !$ | wc -l
17434

Soviel Spam hatte ich bisher noch nie in einem Monat. Aber ich befürchte im Dezember werden die Spammer nochmal eins drauf setzen.

cronjob