Was soll denn diese komische Überschrift werdet ihr euch sicher fragen? Ganz einfach. Dies sind die nx20 Platzierungen in den Wikicharts (für n=1, ..., 5). Der Benutzer LeonWeber hat diese Statistik ins Leben gerufen. Hier kann recht gut sehen, welche Artikel gerade hoch in der Priorität der Leser stehen. Neben den üblichen tagesaktuellen und Sexbegriffen finden sich dort auch auf Platz 12 die Multipurpose Internet Mail Extensions. Hier habe ich absolut keine Idee, warum es derart hohe Anfragen gibt. Sehr interessant ist der Platz 8. Dort wird nämlich %s geführt. Offensichtlich haben da einige ihre Browserkonfiguration nicht so recht im Griff. 
Spammails finden offenbar immer wieder neue Verwendungszwecke. Einige Künstler beschliessen die eikommenden E-Mails live auf einer Webseite anzuzeigen und andere jagen sie durch ein Programm. Dieses erzeugt dann schöne Grafiken, eben Spamarchitektur:
via bldgblog
Falls sich mal wieder jemand beschwert, dass der Shellprompt zu eintönig ist:

Bei Yammering kann man nachlesen, wie das geht.
Heute ist wieder Chaosradio-Zeit und die Macher haben sich ein interessantes Thema ausgesucht: Die elektronische Gesundheitskarte (eGK). Wie ihr vielleicht wisst, soll ab 2006-01-01 (sic!) die eGK bundesweit eingeführt werden. Ein Blick auf das Datum verrät, dass der Starttermin nach hinten verschoben wurde. An die eGK werden große Ansprüche erhoben. Es soll dort eine elektronische Patientenakte gespeichert werden, ein Notfalldatensatz kommt evtl. mit drauf. Weiterhin werden die Rezepte dort abgefragt und gespeichert. Das Projekt hat große Pläne. Doch leider ist das alles whs. in ziemlicher Hektik entwickelt worden und so gibt es genügend Kritikpunkte. Ich denke, in der Sendung CR115 wird heute ab 22:00 Uhr genügend darauf eingegangen werden. Hört rein!
Annie, die Autorin der Karte, bat mich ausdrücklich, dass ihre Karte mit im Blog erscheinen möge. Sie fand das Ganze eine gute Idee. Sie selbst stammt aus Sainte Marie le Mer. Die Stadt liegt im Gebiet Languedoc-Roussillon. Dies sollte den meisten zumindest als Wein etwas sagen.

Der Skisprung-Begeisterte wird sicher Ari-Pekka Nikkola kennen. Dieser wie auch andere bekannte Skispringer stammen aus der Stadt Kuopio. Ich nehme an, dies ist auch der Grund, warum auf der Karte als Wahrzeichen der Stadt gleich eine Schanze abgebildet wurde. 

Ich bekam gerade eine E-Mail mit einer netten Headerzeile: X-Rewe-Scanned: 1. Man stelle sich vor, wie der Angstellte bei Rewe diese arme kleine E-Mail über seine Kasse gezogen hat ...
In Was ist das?
hatte ich gefragt, was ein Ziegelstein-Seiltänzer ist. Mit dem Hinweis Ziegelstein-Seiltänzer ist der reknown populäre pdf Schöpfer für Windows gewesen.
sollte es eigentlich zu erraten sein. Ein Ziegelstein-Seiltänzer ist die sehr schöne Übersetzung für den Adobe Acrobat.
Wie schon kürzlich, verrät auch diese Karte nichts spezifisches. Daher nur zum Betrachten:

Diese Karte enthält den schon fast obligatorischen Hinweis der Amerikaner, dass sie oder Verwandte mal in Deutschland gelebt haben. Des weiteren wird nur enthüllt, dass sie in Arizona in der Nähe der mexikanischen Grenze lebt. Leider sagt die Karte auch nicht viel aus:

Preisfrage: Wo (Stadt oder Umgebung) wurde dieses Bild aufgenommen und was stellt es dar? (Hinweis: Es ist in Großbritannien):

Diese Grüße kommen aus einer Stadt in Finnland, deren Name ich nicht lesen kann. Es sieht so aus, wie Seinapolei. Aber den Ort konnte ich auf die Schnelle nicht finden. Der Autor weist aber ausdrücklich auf die Briefmarke
hin. Ihm scheint viel an der Eisbrechermarke zu liegen. Ich sammle keine Briefmarken. Insofern erkenne ich wohl nicht den wahren Wert.

Allgemeine Karte, allgemeine Worte. Tja, so kann ich auch nur die Karte zeigen:

Kürzlich hatte ich hier über die Phishingversuche bei Autoscout24 berichtet. Dieser Versuch hat ein altbekanntes Muster: Man macht eine Webseite auf, die der originalen möglichst ähnlich sieht und versucht, viele Nutzer hinzulocken. Mit etwas Glück werden so eine Menge an Logindaten der Nutzer “abgephisht”.
Viele Experten haben seit längerer Zeit diverse Lösungsansätze hierfür. Dazu gehört u.a. die Authentifizierung mittels eines Geheimnisses, welches sich im Besitz des Nutzers befindet. In der Regel ist dies eine Chipkarte, die laufend neue Codes generiert. (Ich habe so etwas das erste Mal bei KPMG gesehen und war damals ziemlich beeindruckt.) Der Code auf der Karte wird auf der Webseite eingegeben und die Seite “kennt” den Code der aktuellen Minute. Wenn der eingegebene Code passt, gilt der Nutzer als authentifiziert.
Eine nette Phishingmail bewirbt nun den Citibusiness der Citibank. Dieser arbeitet mit obiger Methode.:

Der Phisher ist hier clever. Er macht mit seiner Seite einen MitM-Angriff, d.h. er nimmt die eingegebenen Daten entgegen und leitet die seinerseits an die Citibusiness weiter. Wenn nun falsche Daten eingegeben werden, generiert auch die Phishingseite einen Fehler. Das ist doch recht raffiniert.
via Securityfix