Charly Kuehnast hat eine “kluge” Vorhersage von Bill Gates ausgegraben. Nach seiner legendären (und dementierten) Aussage wegen der RAM-Nutzung hat er 2004 wohl behauptet, Within two years, Spam will be stomped out
. Hmm, was mach ich mit den ca. 6000 Spammails aus diesen Monat? Wahrscheinlich ist das nur eine Illusion ...
Dieses Blog wurde von einem Blogwurm befallen:
Am nächsten Freitag wird es eine Premiere geben. Ein Satellit startet ins Weltall. Na gut, kein gewöhnlicher Satellit. Die Kosmonauten der ISS sollen einen leeren Raumanzug “freilassen”. Dieser soll dann als SuitSat
durch Weltall reisen.
Die NASA meldet, dass die russischen Kollegen diese Idee hatten. Nun wurde ein Anzug mit Batterien, einem Funksender und Sensoren ausgestattet und soll die Erde umkreisen. Das Interessante hieran ist, dass jedermann auf der Erde die Signale, die vom Anzug übertragen werden, hören kann. Nach den Worten des NASA-Mitarbeiters reicht es, wenn man einen Empfänger auf Frequenz 145,990 MHz FM einstellt und lauscht. Dabei werden alle 30 Sekunden eine Begrüßung und telemetrische Daten übertragen. Wer das gute Stück belauscht, kann auf der Webseite des Projektes seinen Fund mitteilen.
Bei Amsat gibt es einen Artikel, der noch einige Details dazu hat.
In dem Beitrag von gestern warfen ich und wohl noch einige andere die Frage auf, ob denn die Bilder im Focus immer so korrekt sind. Peter Schink hat etwas mehr recherchiert und festgestellt, dass es im Focus eine Richtigstellung im Heft 3 gab. Das mildert die Sache etwas ab. Nichstdestotrotz stellt sich die Frage, wie überhaupt diese Bilder in den Focus kommen konnten.
Der Pantoffelpunk hat sich die Vorher-Nachher-Bilder zur Flut genau angeschaut. Bei genauer Betrachtung stellte sich heraus, dass die Bilder doch nicht so unterschiedlich sind, wie gedacht ...
Der Wettlauf zwischen den Niederlanden und Portugal geht weiter. Heute kam wieder einmal eine Karte aus unserem Nachbarland. Um genau zu sein, aus Nijverdal. Dies ist ein kleiner Ort in der Provinz Overijssel oder laut Wikipedia de grootste plaats binnen de gemeente Hellendoorn
:

In meinen Beiträgen zum 22C3 hatte ich auch etwas zum Informationsfreiheitsgesetz gebloggt. In der heutigen Sendung des Chaosradio wird das auch nochmal thematisiert. Also reinhören!
Wenn man der Meldung bei Newsforge glauben darf, ist OpenSSL jetzt nach FIPS 140 zertifiziert. Auf der offiziellen Liste ist das Programm noch nicht zu finden. Aber laut der obigen Meldung ist die Zertifizierung eine gemachte Sache und es wird noch so ca. eine Woche dauern, bis es soweit ist.
Ich selbst habe OpenSSL zuletzt beim Aufbau einer CA sehr zu schätzen gelernt. OpenSSL ist ein Programm für die Kommandozeile und bringt eine Vielfalt an Optionen mit. Der Aufruf erfolgt mittels openssl $KOMMANDO $OPTIONEN, wobei $KOMANDO festlegt, für welche Aufgabe man OpenSSL gerade verwenden möchte. Die einzelnen Kommandos sind in man openssl bzw. dann man $KOMMANDO gut dokumentiert. Für mich stellt OpenSSL ein schweizer Taschenmesser dar und selbst nach dem x-ten Durchlesen der Manpages finde ich noch wertvolle Informationen. 
Die FIPS sind ein Standard, der Sicherheitsanforderungen für kryptografische Module festlegt. Innerhalb des National Institute of Standards and Technology (NIST) gibt es das Cryptographic Module Validation Program
. Dieses ist dafür zuständig, in speziellen Labors die kryptografischen Module zu testen. Am Ende dieser Tests steht dann u.U. ein Zertifikat, dass eben jetzt auch OpenSSL erhalten hat.
via Links
Angesichts der winterlichen Temperaturen braucht man schon ordentliche Winterschlapfn. Mika und sein Team haben sehr gute im Angebot.
Winterschlapfn ist der neue Codename der Live-CD grml. Die CD bietet wieder einmal viele interessante Neuerungen. So existieren einige neue Bootoptionen, wie z.B. forensic zum Booten ohne Zugriff auf das Dateisytem für forenische Untersuchungen, neue Skripte, udev ersetzt hotplug und discover und natürlich kommt die CD mit dem neuesten Kernel 2.6.15
Vielen Dank an das grml-Team für die Superarbeit!
Die heutige Postkarte des Tages kam aus Tromsø. Die Stadt liegt bereits nördlich des Polarkreises und was gibt es da schöneres zu sehen als Polarlichter. Das ist wieder mal so eine Karte die richtig Fernweh weckt:

Regelmäßige Besucher meiner Websiten wird die deutsche Version der Python-FAQ aufgefallen sein. Ich habe mich vor ein paar Tagen entschieden, die FAQ aus dem Netz zu nehmen. Irgendwann war mir der Nervfaktor irgendwelcher Pseudo-Pythonjünger, die lieber sinnlose Kommentare über die Software hinterließen anstatt sinnvoll mitzumachen, zu hoch. Ob, wann und in welcher Form ich die wieder online bringe, kann ich derzeit nicht sagen. Falls ich mich dazu entscheide, werdet ihr es hier erfahren.
Diese Karte kommt diesmal aus Litauen und zeigt die Wasserburg von Trakai. Die Stadt liegt in der Nähe von Vilnius und macht gerade wegen der Burg einen sehr interessanten Eindruck:

Stellt euch vor, ihr seid auf der Straße unterwegs und jemand möchte eine Umfrage machen. Die Frage ist:
Sollte der Regierung erlaubt werden, E-Mails und Telefonanrufe zum Schutz vor Terrorismus zu überwachen?
Ihr denkt kurz darüber nach und geht weiter. Kurz darauf werdet ihr wieder angehalten und wieder will jemand eine Umfrage machen. Die Frage diesmal:
Sollte der Regierung erlaubt werden, Ihre E-Mails und Ihre Telefonanrufe zum Schutz vor Terrorismus zu überwachen?
Sieht eure Antwort jetzt anders aus? Macht das kleine Wörtchen “Ihre” einen Unterschied. Laut Red Tape macht es einen Unterschied. Im Jahr 2002 hat das Pew Research Center for People and The Press genau diese Fragen gestellt und interessantes kam heraus. Während die erste Frage von einem Drittel bejaht wurde, sank die Zustimmung bei der zweiten Frage auf 22% ab. Bei genauerem Hinsehen ist das auch kaum verwunderlich. Denn die erste Frage ist eher abstrakt und viele mögen denken: Naja, wenn derjenige überwacht werden soll, ist sicher auch was dran.
Die zweite Frage hingegen wird auf die eigenen Verhältnisse bezogen und wer will schon, dass Fremde hier mitlesen oder -hören?
Daniel Solove geht in seinem Artikel noch auf einen anderen Punkt ein. In der obigen Fragestellung ist nämlich nicht klar, ob eine solche Überwachung mit Erlaubnis der Exekutivorgane oder ohne stattfinden soll. Dieser Punkt sollte daher unbedingt mit in die Frage aufgenommen werden.
Wie man gut mit Umfrageergebnissen spielen kann, zeigt auch die Umfrage von Rasmussen Reports:
Sixty-four percent (64%) of Americans believe the National Security Agency (NSA) should be allowed to intercept telephone conversations between terrorism suspects in other countries and people living in the United States. A Rasmussen Reports survey found that just 23% disagree.
Solove verweist auf eine ähnliche Umfrage von Gallup, die aber nur eine Zustimmungrate von 50% zeigt. Man kann bei den Beispielen sehr schön sehen, wie auch eine “neutrale” Umfrage einfach durch das Hinzufügen oder Weglassen von Wörtern recht schnell das Pendel in die eine oder andere Richtung schwingen lassen kann. Andrew Lang hat es passend formuliert:
Wir benutzen die Statistik wie ein Betrunkener einen Laternenpfahl: Vor allem zur Stütze unseres Standpunktes und weniger zum Beleuchten eines Sachverhalts.
Mein Tutorial zu LaTeX gehört zu den am häufigsten abgerufenen Seiten. Die meisten begnügen sich damit, dass zu lesen oder zu drucken. Ich persönlich bin bei dieser wie auch bei allen anderen Seiten immer an Feedback interessiert. Dies hilft mir, die Seiten weiter zu verbessern und eventuelle Fehler auszumerzen. Besonders erfreut bin ich auch untenstehende Arten von Feedback und hoffe, dass es vielen so gehen möge:
ich war gerade auf der Suche nach Tutorials für LaTeX und bin dabei
glücklicherweise auf deine Seite gestossen. Ich glaube das rettet mir mein
$EXAMEN.
Update: Typo beseitigt. Danke Sten.
Es gibt ein europäisches Rennen der Postcrosser. Portugal gegen die Niederlande. Zumindest ergibt sich bei mir dieser Eindruck, wenn ich auf die erhaltenen Karten schaue. Mit dieser Karte ziehen die Niederlande in der Wertung gleich. Aber noch ist nicht aller Tage Abend ...
