Wenngleich das
japanische Fernsehen nicht besonders verlockend ist, so ist es meiner Meinung nach der dortige Aktienmarkt schon eher. Als ich vor kurzem nach Geldanlagen suchte, schaute ich u.a. auch auf den Nikkei. Dieser hat sich seit der enormen Talfahrt zu Beginn der 90er Jahre meiner Meinung stabilisiert und könnte dieses Jahr Schwung nach oben bekommen.
Wie man auf dem Kursverlauf sieht, hat sich bei 10.500 Punkten eine Unterstützung gebildet.

Dieser ist durch den immer wiederkehrenden Kontakt mittlerweile recht stark. Von den Spitzen hat sich hingegen eine abwärtsgerichtete Trendlinie gebildet. Diese wurde mit der Bewegung am Jahresende 2004 durchbrochen. Wenn der Widerstand bei 11.500 Punkten durchbrochen wird, könnte der NIKKEI meiner Meinung in 2005 durchaus eine gute Performance hinlegen.
Die Frage ist nun, was ist das beste Investment, um davon zu profitieren? Hier kommen aus meiner Sicht entweder Indexprodukte oder auch Fonds in Frage. Ich selbst bin kein Fan von Indexprodukten. Also habe ich mich auf die Suche nach einigen Fonds gemacht und habe erstmal drei gefiltert (Alle drei investieren in Asien):
- INVESCO GT ASEAN Fund A (WKN: 972231)
- Der Invesco hat ein Volumen von ca. 94 Mio. USD und exsitiert seit 1992. Derzeit ist er zu ca. 96% investiert. Die Fondsmanager haben sich entschieden, das Geld hauptsächlich in Thailand, Singapur und Malaysia anzulegen. Des weiteren notiert er in Dollar. Diese letzten beiden Punkte entsprechen nicht dem, was ich mir vorstelle. Trotz allem werde ich den Fonds mal in meine Beobachtungsliste aufnehmen, da er in der Vergangenheit eine sehr gute Performance hinlegte.
- Baring Asia Growth Fund (WKN: 933585)
- Das Fondsvermögen in Höhe von ca. 74 Mio. Euro wird derzeit in China, Südkorea und Taiwan investiert. Neben Samsung gehört auch Posco und HSBC zu den Hauptinvestments. Auch dieser Fonds wird erstmal in meiner Liste landen, da er zuwenig in Japan investiert.
- DWS Asiatische Aktien Typ 0 (WKN: 849083)
- Im Profil des Fonds steht zu lesen, dass er hauptsächlich in japanischen Aktien investiert und dazu dann noch andere asiatische Länder beimischt. Sein Vermögen von 146 Mio. Euro sind zu ca. 99 % investiert. Ungefähr 52 % dieser Gelder fliessen nach Japan. Weitere knapp 30 % sind auf Singapur, China, Indien und Hongkong verteilt. Insgesamt gehört der Fonds sowohl im kurzfristigen wie auch im langfristigen Bereich zu den Topperformern in seinem Sektor. Sollte ich daher eine endgültige Kaufentscheidung fällen, wird dieser der Fonds der Wahl werden.
Eventuell stellt sich jemand die Frage, warum ich keinen reinen Japanfonds erwählt habe. Beim Durchstöbern durch reine Japanfonds stellte ich fest, dass es dort keine gab, die meine Auswahlkriterien erfüllen konnten. Daher beschloss ich, das Feld zu erweitern.
Wie bereits
angekündigt habe ich meine
deutsche Version der
Python-FAQ auf die
Mediawikisoftware umgestellt. Bisher lief diese ebenfalls als Wiki mit
MoinMoin. Aus meiner Sicht ist die Migration erstmal abgeschlossen. Es muss lediglich hier und da noch etwas angepasst werden. Wer also hier seine Beiträge einbringen will, ist herzlich dazu eingeladen.
Bruce Schneier kommentiert heute in seinem Blog einen
Artikel von news.com. Darin wird ein Test des US-Bundesstaates Texas beschrieben in dem 28.000 Schülern diverse ID-Software verpasst wird. Damit wird aufgezeichnet, wann Schüler in den Bus ein- und aussteigen. Die Behörden erhoffen sich dadurch, Kidnapping u.ä. schneller aufzuklären oder zu verhindern.
In einem seiner letzten Bücher, Beyonf Fear, beschreibt Schneier eine Analyse in fünf Schritten, in der man den Sicherheitsgewinn mit eventuellen Einschränkungen vergleicht. Auf diese Weise kann man herausfinden, ob die Massnahme wirklich etwas bringt. Diese Analyse führt er auch mit obiger Technologie durch.
Hierdurch kommt er zu dem Schluss, dass das mehr an Sicherheit weder die finanziellen Mehrausgaben (Der Bericht schreibt von einem System, das 180.000 USD kostete und in einem Distrikt eingesetzt wird, wo es noch
nie Kidnapping gegeben hat.) noch den Verlust an Privatsphäre wert sind.
Andreas Krennmair hat einen längst überfälligen Schritt gemacht. In seinem
Weblog gab er vor kurzem bekannt, dass er einen neuen Entwicklungszweig (aka fork) von
mutt beginnt. Andreas hat sein neues Kind
mutt-ng genannt, wenngleich man anhand der Kommentare sieht, dass der Name evtl. noch nicht endgültig ist.
Sven Guckes hatte auf dem letztjährigen Chemnitzer Linuxtag schon seine Ideen für einen neuen
Mailer namens Bark vorgestellt. Doch ihm schwebt hier mehr eine komplette Neuentwicklung vor. Auf seiner
Roadmap haben sich schon einige interessante Ideen gesammelt. Hoffentlich wird Andreas einige davon in sein Projekt übernehmen.
Derzeit setze ich
MoinMoin als Wikisoftware für meine Python-FAQ ein. Leider ist die Softwareversion relativ alt, sodass ich viele Features, die in den neueren Versionen eingebaut wurden nicht nutzen kann. An ein Upgrade auf eine neue Version ist auch nicht zu denken, da auch eine neuere
Pythonversion fällig wäre. Mein
Provider wird demnächst allerdings keine neuere installieren.
Bei MoinMoin missfällt mir weiterhin, dass alle Einträge als Textdateien abgespeichert werden. Hier hätte ich das Ganze lieber in einer Datenbank gespeichert. Somit kommt mir
Wikimedia mehr entgegen.
Seit heute migriere ich die bisherigen Einträge also auf die neue Software. Wer Lust hat, kann schonmal
Probe lesen und eventuell etwas verbessern.
Wenn ihr in der Mittagspause noch nicht wisst, was ihr machen sollt, dann besucht doch mal den
Einstufungstest vom
Goetheinstitut. Danach wisst ihr, wie gut eure Deutschkenntnisse ungefähr sind.
In diversen Blogs und Webforen gingen in der letzten Woche schon diese Meldungen herum. Nun
berichtete auch Kevin Poulsen bei
The Register über Zugriffe auf Überwachungskameras. Wenn man bei Google spezifische Suchstrings (z.B.
inurl:“ViewerFrame?Mode=”
oder
inurl:“MultiCameraFrame?Mode=”) eingibt, kann man über das Netz auf diverse Kameras zugreifen und diese u.U. auch steuern. Laut den Herstellern der Kameras ist es möglich, den Zugriff durch die Vergabe von Passworten zu schützen. Nur wenige scheinen dieses Merkmal zu kennen oder zu aktivieren.
Nachtrag:
BoingBoing hat noch mehr Details zu dem Thema.
Noch ein Nachtrag: Eine komplette Liste kann man bei
i-hacked.com finden.
Am 2005-01-22 findet in Dresden wieder der
Börsentag statt. Auch dieses Jahr verspricht das Programm wieder sehr viel interessantes. So spricht Harald Patt von der
Eurex zu den Grundlagen von Optionen und Futures. Roger Peeters vom
Platow Brief gibt einen Ausblick auf das Börsenjahr 2005. Kleinanlegern wird ein Blick hinter die Kulissen der Vertriebsmühlen gewährt und sie werden gleichzeitig aufgeklärt, wie man die größten Fehler vermeidet. Viele weitere Programmpunkte finden sich auf der Webseite des Börsentages. Schaut einfach mal vorbei.
Angesichts der Flutwelle in Asien scheinen verschiedene Leute wieder mal auf die Idee gekommen zu sein,
Kettenmails/-briefe in Umlauf zu bringen. Die
Hoax-Seite der TU-Berlin listet einige dieser Kettenbriefe auf.
Wer immer noch nicht begriffen hat, dass das nichts bringt, lese sich nochmal die
Plage der Kettenbriefe im Internet durch. Danke.
Auch Spammer und andere Kriminelle wollen das Leid auch wieder ausnutzen.
The Register berichtet, dass schon wieder Webseiten mit Browserexploits angelegt wurden. Diverse Nigeriaspammer haben auch erste
E-Mails verschickt.
Nervt euch die Klingeltonwerbung auch? Ich persönlich fand diese Werbung so penetrant, dass man kaum noch einen Musiksender anschauen kann. Nach den Musiksendern scheinen nun auch herkömmliche Sender diese Werbung in ihr Angebot aufgenommen zu haben.
Die Seite
www.cell5.com hat eine Unterschriftenaktion angestoßen, die die Sender überzeugen soll, diese Werbung zu reduzieren.
Der Spiegel hat sich im Artikel
Blogger heizen Jamba ein auch nochmal kurz des Themas angenommen.
Am Freitag, 2005-01-07, ist Anmeldeschluss für Vorträge bei den
Chemnitzer Linuxtagen. Wenn du dort noch einen Vortrag oder Workshop halten willst, solltest du schnellsten das
Formular zur Anmeldung ausfüllen. Das Motto der diesjährigen Linuxtage ist
Der Desktop - Surfen durch den Arbeitsalltag.
Wie
Roger auf dem
21C3 schon erzählte, unterstützt die
Electronic Frontier Foundation nun das
Tor-Projekt. Internetnews berichtete in einem
Artikel darüber. Tor steht für “The Onion Routing” oder “Tor Onion Routing” und dient dazu, die Datenspuren, die man beim Surfen hinterlässt, zu verwischen.
Kai Raven hat auf seinen Seiten u.a. auch etwas zu
anonymisierende Proxies verfasst. Dort beschreibt er, wie diese Dienste zu installieren und zu nutzen sind. Falls ihr euch entscheidet, die Software ernsthaft zu nutzen und noch den
Mozilla oder einer seiner Schwesterprodukte nutzt, solltet ihr unbedingt auch
Privoxy installieren. Ansonsten verrät man sich leicht, da der Mozilla alle DNS-Anfragen direkt stellt. Somit ist für andere leicht festzustellen, was man gerade ansurft und der gute Effekt wäre wieder dahin.
Laut der
LATimes hatte die amerikanische Drogeriekette
Walgreens zu Weihnachten leichte Probleme mit ihrem Abrechnungssystem. Ungefähr vier Millionen Kunden, die Weihnachtsgeschenke und anderes kauften, wurde zuviel Geld belastet. Zu Weihnachten entdeckte Walgreens den Fehler und schrieb die Differenzen wieder gut. Das ist natürlich auch eine Art Weihnachtsgeschenke zu machen.
Bereits im November 2004 hat
Spiegel Online in dem Artikel
Der lautlose Tod des Bankgeheimnisses über sehr weitreichende Änderungen im Bankgeheimnis berichtet. Interessanterweise hörte man in den sonstigen Medien keinerlei Kommentare zu dem Thema. Immerhin ist es ab April 2005
allen Finanzämtern möglich, auf die Kontodaten aller Bürger zuzugreifen. Das wäre aus meiner Sicht gerade noch vertretbar, wenn man Kapitalverbrechen oder ähnliches verfolgen würde. Doch das Gesetz ist so ausgestaltet, dass der jeweilige
keinerlei Verdacht äußern muss. Er fragt mal eben an. Und wenn sich eure Nachbarin, die bei einer solchen Behörde arbeitet, für eure Finanzen interessiert, dann kann sie das einfach mal so machen. Ich darf gar nicht daran denken, wie ernst das Bankgeheimnis noch während meiner Lehre genommen wurde.
Kürzlich hörte ich einen Vortrag von
Joi Ito. Er erzählte einige interessante Sachen zum Thema
Emergent Democracy und Weblogs. Letztlich überzeugte mich dies, selbst einmal mit dem Bloggen zu beginnen. Ich will versuchen, immer mal neue Gedanken und Kommentare zu den verschiedensten Themen hier einzustellen und hoffe auf zahlreiche Kommentare von euch.