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Debian 4.0 (etch) veröffentlicht

Alexander Schmehl gab soeben das Release von Debian 4.0 mit dem Codenamen etch bekannt:

The Debian Project is pleased to announce the official release of Debian GNU/Linux version 4.0, codenamed “etch”, after 21 months of constant development. Debian GNU/Linux is a free operating system which supports a total of eleven processor architectures and includes the KDE, GNOME and Xfce desktop environments. It also features cryptographic software and compatibility with the FHS v2.3 and software developed for version 3.1 of the LSB.

This release includes a number of updated software packages, such as the K Desktop Environment 3.5 (KDE), an updated version of the GNOME desktop environment 2.14, the Xfce 4.4 desktop environment, the GNUstep desktop 5.2, X.Org 7.1, OpenOffice.org 2.0.4a, GIMP 2.2.13, Iceweasel (an unbranded version of Mozilla Firefox 2.0.0.3), Icedove (an unbranded version of Mozilla Thunderbird 1.5), Iceape (an unbranded version of Mozilla Seamonkey 1.0.8), PostgreSQL 8.1.8, MySQL 5.0.32, GNU Compiler Collection 4.1.1, Linux kernel version 2.6.18, Apache 2.2.3, Samba 3.0.24, Python 2.4.4 and 2.5, Perl 5.8.8, PHP 4.4.4 and 5.2.0, Asterisk 1.2.13, and more than 18,000 other ready to use software packages.

Na dann, viel Spass mit der neuen Version.

Installationsversuche mit der Sun UltraSPARC

Ich habe kürzlich zwei Sun UltraSPARCs 5 “geerbt”. Im Rahmen der LUG-Stammtische haben wir nun versucht, die Maschine neu zu bespielen.

Beim ersten Mal ging es zunächst darum, mit dem Open Boot Prom zurecht zu kommen. Wir haben uns da einige Befehle zusammengesucht und dann zunächst ein wenig damit rumgespielt. Martin kam gleich auf die Idee, ob man nicht mit Forth eine Fouriertransformation programmieren könnte. :-) Später versuchten wir dann von CD zu booten. Doch keine der CDs war so freundlich, uns den Gefallen zu tun. Nachdem die Zeit dann schon zu weit fortgeschritten war, beschlossen wir, beim nächsten Mal weiter zu machen.

Beim nächsten Mal hatten wir zuerst die Idee, ein NetBSD zu installieren. Das funktionierte ohne Probleme. Nur das Entpacken der Pakete dauerte seeeeeeehr lange (20 MB große tar.gz-Datei in 5.300 Sekunden)

Gestern wollten wir es dann wieder mit einem Linux probieren. Die Wahl fiel zunächst auf ein Debian. Ich brannte die entsprechende Netinstall-CD und los gings. Die Installation lief problemlos durch. Als ich dann später am System sass, stellte ich jedoch fest, dass ich einer alten Gewohnheit folgend, deutsches Tastaturlayout eingestellt hatte. Also versuchten wir, das richtige Layout einzustellen. Der erste Versuch, war die Sun-Type-5-Tastatur zu wählen. Das erwies sich jedoch als großer Fehler. Denn keine der Tasten lag nun dort, wo sie liegen sollte. Mit viel Hin- und Herprobieren fanden wir dann die Returntaste (Delete) und einige andere Tasten. Beim Probieren bereitete insbesondere die Tatsache Schwierigkeiten, dass auf dem i CTRL-S lag. Nun galt es herauszufinden, wo denn CTRL-Q liegt. ;-) Die BraLUG schien schon ähnliche Probleme gehabt zu haben. Auf der Beschreibung Debian Etch auf einer Sun Ultra 1 Creator schreiben sie ausdrücklich, dass man eine QWERTZ-Tastatur wählen soll. Beim nächsten Mal sind wir schlauer.

Letztlich dauerte das Rumspielen an der Tastatur dann wieder so lange, dass wir beschlossen, erstmal in die Kneipe zu wechseln und das nächste Mal weiter zu machen. Wahrscheinlich wird das eine Endlosinstallation. ;-)

Nachlese zu den Chemnitzer Linux-Tagen

Die Chemnitzer Linux-Tage sind nun schon eine Weile Geschichte. Durch meine fiebrige Erkältung schreibe ich nun etwas verspätet darüber.

Laptops auf Biertischen

Samstags habe ich mir erstmal ein wenig Überblick über die Stände verschafft und hnaz rumgeführt. Später traf ich mich dann mit einem Bekannten, um ein größeres Projekt zu besprechen. Ihr werdet hiervon sicher im Laufe des Jahres noch mehr lesen. Danach hörte ich kurz bei dem Vortrag zu Text User Interfaces rein und musste mich dann auch schon in den Keller begeben. Dort fand das Keysigning statt. Insgesamt hatten sich hier ca. 80 Personen angemeldet. In Chemnitz hat es sich bewährt, die Ausweise mit einer Kamera an eine Wand zu werfen und so dann schneller den Abgleich zu machen. Dies führt natürlich jedes Jahr wieder zu lustigen Kommentaren über das Foto oder den Ausweis an sich. So äußerte sich später ein Besucher auf die Frage, was ihn bei den Chemnitzer Linux-Tagen denn besonders gefallen hätte: “Das Party in PGP-Keysigning-Party”. :-) Für mich ist es auch jedes Jahr wieder ein Spass die Party zu organisieren und durchzuführen. Sollte nicht dazwischen kommen, werde ich das auch nächstes Jahr wieder machen.

Bei der Abendveranstaltung konnte ich mich dann in Ruhe mit einigen alten und neuen Bekannten unterhalten. Später setzte ich mich dann mit an den “grml-Tisch”. Neben einigen grml-Entwicklern sorgte dort vor allem Jörg Schilling für Unterhaltung. Er klärte uns über die Einzelheiten der diversen Open-Source-Lizenzen (Die GPL-FAQ ist falsch.), seinen Streit mit Debian und andere Sachen auf. Zusammen mit den Kommentaren der anderen am Tisch befindlichen Personen war es doch ganz witzig. Neu war in diesem Jahr (für mich), dass es Cocktails gab. Ich habe längere Zeit mit mir gekämpft, ob ich nicht einen trinken sollte. Doch die anstehende längere Autofahrt hielt mich davon ab. ;-)

Lernen für Analysis

Am nächsten Morgen warteten die Teilnehmer des Tor-Workshops schon auf mich. Insgesamt hatten sich hier drei Personen zusammen gefunden. Hier konnte ich dann in kleinem Kreis etwas über die Software und deren Einstellungen erzählen. Nach meiner Einführung setzten wir dann zusammen einen Torserver auf. Ich denke, der kleine Workshop war für alle Beteiligten recht gut. Ich musste keine Monologe halten. Denn die Teilnehmer kamen mit konkreten Fragen und Problemen. Die Teilnehmer haben jetzt einen funktionierenden Server und sind all ihre Fragen losgeworden. Dann habe ich schnell noch eine Kleinigkeit zu Mittag gegessen und bin in den Raum V5 gegangen. Dort war ich für den Rest des Nachmittags Sessionleiter. Doch statt interessiert den Vorträgen zu lauschen, lernte ich weiter für Analysis 3 (siehe Bild).

So habe ich am Ende der Chemnitzer Linux-Tage effektiv ein bis zwei Vorträge wirklich gehört. Den Rest war ich dann mehr mit Lern- oder Organisationsaufgaben beschäftigt. Insgesamt mache ich wohl Jahr für Jahr mehr organisatorisches als CLT-Besucher zu sein. ;-) Aber die Atmosphäre vor und hinter den Kulissen ist einfach so toll, dass es immer wieder Spass macht. So werde ich garantiert auch nächstes Jahr wieder mit dabei sein und freue mich schon wieder darauf, neue und alte Bekannte zu treffen.

Linux mit Windowsfeeling

Wolltest du schon immer mal ein Linux verwenden, dass sich mehr wie Windows anfühlt? Dann probiere doch mal Damn Vulnerable Linux (DVL). :-) DVL ist eine angepasste Version von Damn Small Linux und versucht, so unsicher wie möglich zu sein. Es soll Anfängern wie auch Erfahrenen Interessierten ein Testumfeld für Angriff und Verteidigung bieten. Auf der Webseite werden auch diverse Tutorials angeboten. Diese neu erworbene Wissen kann man dann gleich mit der Live-CD ausprobieren. Ich finde es eine nette Idee und wenn ich mal Zeit habe, ...

Fieberträume II

Als ob die erste Ausgabe noch nicht genug wäre, träumte ich später noch weiter. Ein Problem, was mich aktuell beschäftigt, ist die Partitionierung meines Laptops. Zu Testzwecken habe ich sehr stark partitioniert und nun kam es, dass eine Partition (/usr) voll ist. Das Problem stellt dabei das Verzeichnis /usr/portage dar und ich kam auf die Idee, irgendwo ins /var-Verzeichnis ein Loopimage zu legen. Offen war nun, welches Dateisystem drauf kommt. Mir war klar, dass es was (für mich) nicht-alltägliches sein soll. Im Verlaufes meines Traumes dann kam mir die Eingebung, dass ich ja ein beliebiges Dateisystem draufpacken könnte und als Schmankerl mounte ich das mittels FUSE als sshfs. Hmm, das klingt doch schonmal nett. Aber wo ich dann schon bei FUSE und sshfs war, träumte ich weiter in die Richtung. Ich könnte doch auch einen Apachen und Mediawiki auf dem Rechner installieren. Die Dateien werden in das Mediawiki abgelegt und als wikipediafs gemountet.

Als ich dann über diese Idee aufwachte, war ich zunächst recht begeistert. Doch aufgrund der Eigenheiten der Wikisoftware wird man da einiges an Arbeit reinstecken müssen und besonders performant ist die Lösung sicher auch nicht. Aber es hat was. :-)

Workshop zu Tor bei den Chemnitzer Linux-Tagen

Bei den diesjährigen Chemnitzer Linux-Tagen gab es die Möglichkeit, Vorschläge für eigene Workshops einzureichen. Diese Workshops werden dann im kleinen Kreis durchgeführt. Unter anderen kam auch der Wunsch, das Thema Installieren und Administrieren eines Torservers aufzugreifen. Ich habe mich bereit erklärt, eine Anleitung zu dem Thema zu geben. Falls noch jemand Interesse an dem Thema hat, kann er sich gern bei mir melden. Wir werden uns am Sonntag um 10:00 Uhr treffen. Für den Workshop ist ein kleiner Unkostenbeitrag von 5 € (siehe auch Ankündigung) zu entrichten.

screen verbessert

Eines meiner Lieblingsprogramme für die Konsole ist GNU screen. Es steht immerhin an Platz der von mir meistgenutzten Kommandos. (Eine kleine Anleitung zu Benutzung findet sich hier im Blog bzw. auf den Seiten der LUG Jena.)

Christian ‘strcat’ Schneider schreibt in seinem Blog, dass screen mit neuen Features da ist. Besonders interessant finde ich die vertikalen Splits (mit veränderbarer Größe). Ich werde die Version demnächst hier mal installieren und das ein wenig testen.

Eine neue Art, Debian zu installieren

Pünktlich zur Veröffentlichung von Windows Vista gibt es auch einen neuen Weg, Debian zu installieren. Bei GoodBye Microsoft gibt es eine ausführbare Datei zum Herunterladen. Diese bereitet das System auf die Debianinstallation vor. Danach wird neu gebootet und der Installer startet. Nach den Screenshots zu urteilen, scheint die Methode gut zu funktionieren. Ob es hingegen eine gute Idee ist, das in nacktefrau.jpg.exe umzubenennen und an alle E-mails anzuhängen, wage ich zu bezweifeln. ;-)

Programm der Chemnitzer Linux-Tage 2007

Seit heute ist das Programm der Chemnitzer Linux-Tage online. Es gibt wie immer zahlreiche und viel versprechende Vorträge und Workshops. Ein besonderes Schmankerl ist der Asterisk-Tag, den die Asterisk User Group veranstaltet. Wer also schon immer etwas über Linux wissen wollte und dabei noch eine nette Atmosphäre sucht, der sollte unbedingt Anfang März nach Chemnitz kommen.

Falls du auch einen PGP-Schlüssel hast, mach bei der Keysigning-Party mit.

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