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Zitat des Monats

Fefe hat ein nettes Zitat ausgegraben:

This year, Groundhog Day and the State of the Union address fall on the same day. Air America Radio points out: “It is an ironic juxtaposition: one involves a meaningless ritual in which we look to a creature of little intelligence for prognostication, and the other involves a groundhog.”

Frei übersetzt: In diesem Jahr fällt der Murmeltiertag und die Rede des Präsidenten zur Lage der Nation auf ein und denselben Tag. Wie Air America Radio herausstellt: Es ist eine ironische Nebeneinanderstellung: Das eine enthält ein bedeutungloses Ritual, in welchem wir auf die Vorhersage von einem Lebewesen mit geringer Intelligenz warten und das andere beinhaltet nur ein Murmeltier. :-)

Suche Compiler mit blauen Wellenlinien

Derzeit bereite ich mich auf meine Prüfung in Info I+II vor. Die Hälfte der Vorlesung in Info II war C# das Thema (Die andere Hälfte teilte sich Erlang, Prolog und Assembler). Zur Vorbereitung habe ich mir u.a. “Inside C#” aus dem Verlag Microsoft Press auserkoren. Das Buch klärte mich auf, dass der Compiler seine Vorbehalte gegenüber dem Fehlen des Schlüsselworts mit blauen Wellenlinien anzeigt. Doch Mono tut es nicht und mein Vim schon gar nicht. Vielleicht verrät mir ja mein neuer Vim-Assistent, wie ich dazu komme. :-) Vim Asssistent

Bitte ein Happy Meal mit Pommes

Ich finde ja, dass jeder ein paar ausgedruckte Kernelquellen zur Abendlektüre mit ins Bett nehmen sollte. Falls man kein C kann, so finden sich in den Kommentaren immer wieder sehr interessante Sachen. Derartiges hat auch Jörn aufgetrieben:

static void happy_meal_tcvr_write(struct happy_meal *hp,
                                  void __iomem *tregs, int reg,
                                  unsigned short value)
{
        int tries = TCVR_WRITE_TRIES;
        ASD((“happy_meal_tcvr_write: reg=0x%02x value=%04x\n”, reg, value));
        /* Welcome to Sun Microsystems, can I take your order please? */
        if (!(hp->happy_flags & HFLAG_FENABLE)) {
                happy_meal_bb_write(hp, tregs, reg, value);
                return;
        }
        /* Would you like fries with that? */
        hme_write32(hp, tregs + TCVR_FRAME,
                    (FRAME_WRITE | (hp->paddr << 23) |
                     ((reg & 0xff) << 18) | (value & 0xffff)));
        while (!(hme_read32(hp, tregs + TCVR_FRAME) & 0x10000) && --tries)
                udelay(20);
        /* Anything else? */
        if (!tries)
                printk(KERN_ERR "happy meal: Aieee, transceiver MIF write bolixed\n");
        /* Fifty-two cents is your change, have a nice day. */
}

Bitte ein Interview mit den Gewinnern

Noch eine kleine Anekdote zum Berlin-Marathon:

An der Stelle, an der wir die Läufer bejubelten, befand sich ein Stand der Initiative Bauchumfang ist Herzenssache. Dort vermessen die Standbetreuer den Bauchumfang und messen auch Blutdruck. Danach kann man eine Indikation geben, ob der Proband ein höheres Risiko auf Herzinfarkt bzw. Schlaganfall hat. Es ist wohl so, dass das Bauchfett, dass sich an den inneren Organen ansetzt, eine andere Struktur hat als “normales” Fett. Ein erhöhtes Ausmaß führt dann auch zu erhöhtem Risiko.

Als wir uns am Stand vermessen liessen, kam eine Frau zum Personal und wollte ein Porträt der Initiative machen. Gleichzeitig sollten Teilnehmer kurz interviewt werden. Wir hatten natürlich noch unsere Teilnehmermedaillen um den Hals. Dies sah auch die Interviewerin und fragte uns, ob wir mit ihr das Interview machen wollten. Wir bejahten dies und nachdem das Interview gelaufen war, bekam ich so am Rande mit, dass sie annahm, dass wir die Gewinner des Skatemarathons wären. Das fanden wir zwar sehr schmeichelhaft, mussten das aber doch noch klarstellen. Mal sehen, ob der Beitrag trotzdem gesendet wird. ;-)

Falls jemand Euronews hat und das zufällig sieht, kann hier mal Bescheid sagen.

Ich will Statistiken für alle Tage!

Die schönsten Geschichten schreibt doch immer noch das Leben:

Ein Kunde fragt an, warum denn keine Statistiken für die Tage 31.06., 31.11., 29.02., 30.02. und 31.02. vorhanden sind. Daraufhin erklärt ihm der Support, dass diese Tage nicht im Kalender existieren und daher auch keine Statistiken erstellt werden können. Was antwortet der Kunde darauf?

Er könne nicht nachvollziehen, dass diese Tage im Kalender des Anbieters nicht existieren. Denn in allen anderen Monaten gibt es schließlich auch einen 31.! Warum die anderen nicht existieren sollen, sei wohl Sysadminlogik. Schließlich ist er empört und schreibt:

Wenn Ihnen und Ihren Kollegen der Job keinen Spaß macht, dann suchen sich einen Neuen, aber hören sie auf auf Kosten der Kunden ihr Desinteresse auszuleben.

Das ist wieder mal ein eindeutiger Fall für meine Sysadmin-Geschichten.

Neue SSL-Version

Da ich als Großanleger meine Millionen international verteilt habe, erhalte ich nahezu jeden Tag neueste Informationen. Sparkasse, Postbank, Deutsche Bank und Co. informieren mich über neueste Sicherheitsfeatures und wollen dazu natürlich auch immer alle Daten verifizieren. Heute nun kam eine E-Mail der “Deutschen Bank”. Es stand geschrieben:

Es freut uns sehr Ihnen über planmäßige Modernisierung des Softwares (inkl. Transaktionsicherheitsmodul, Übergang zum Protokoll SSL 4.5 u s.w.) mitzuteilen.

Na sowas, SSL 4.5, das muss ja wirklich krass sicher sein!!1!eins!!elf Das will ich auch haben! :-)

So nach und nach komme ich zu der Überzeugung, dass es doch ganz unterhaltsam sein kann, immer mal einen Blick auf den Spamordner zu werfen. Glücklicherweise sortiert CRM114 hier mehr als 99% des Spams aus und daher bekomme ich solche Phishingversuche zumeist auch nicht mit. Aber der öftere Blick in den Spamordner kann doch zuweilen sehr belustigend sein ...

Mercedestüren öffnen

Der RISKS-Digest ist eine gute Quelle, um sich der Risiken der Computerbenutzung klar zu werden. Ein schönes Beispiel las ich heute in Jörns Blog:

Last week I watched the chauffeur of a Mercedes car. There was a parking spot left just in front of another Mercedes. Both different types, though fairly new. As I watched by the chauffeur got out of her car and pushed the button on the remote control to close the doors.

The system worked. The doors of the Mercedes closed. The already parked Mercedes responded with a happy ‘click’ and opened it’s doors. The chauffeur, confident the click was her car telling everything was fine, didn’t pay attention, until I pointed her to the fact that she opened the other Mercedes.

She tried several times. When her car opened the other one closed. And vice versa. But she didn’t see it as a problem, she could close the doors of her car and walk away. Until I pointed out the system probably worked the other way round as well ...

Bewerbungen

Eines schönen Tages im Sommer 2002 fand ich in einer Jobbörse ein Stellenangebot. Mir gefiel die Stelle und so bewarb ich mich darauf. Kurze Zeit später erhielt ich von der Firma einen Brief, dass meine Bewerbung eingegangen sei und ich mich gedulden soll. Ähnliche Schreiben kamen dann aller ein bis zwei Monate und versiegten irgendwann. Auch ich vergass die Bewerbung wieder und war längst auf zu neuen Ufern als dann ein Jahr später eine Einladung zu einem Gespräch eintraf. Da die Firma in der Nähe war, wollte ich mir das Gespräch nicht entgehen lassen und fuhr hin. Im Verlauf des Gesprächs erfuhr ich, dass die Stelle bereits vergeben ist (welch Wunder nach einem Jahr!). Aber die Firma wollte ein neues Projekt starten und mein Profil passte da wohl rein. Letztlich verblieben wir so, dass sich die Firma ein paar Wochen später wieder meldet. Ich war danach doch sehr gespannt, wie lange ein paar Wochen in deren Terminologie sind. Heute erfuhr ich endlich die Antwort: über 100 Wochen.

Ganze drei Jahre nach meiner ersten Bewerbung erhielt ich heute doch eine Absage. Schade, eigentlich hatte ich ja gehofft, wieder zu einem Gespräch eingeladen zu werden und evtl. kurz vor meinem Rentenalter den Einstellungsvertrag zu unterschreiben. :-)

cronjob