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Linux ausprobieren

Wenn man Linux testen möchte, hatte man bislang u.a. die Möglichkeit, zu einer Live-CD, wie z.B. KNOPPIX zu greifen. Hier muss man nur die CD einlegen und den Rechner starten. Wer es nun noch einfacher mag, kann ein kleines Testprogramm von der Open Source Region Stuttgart herunterladen. Danach reicht ein Doppelklick und schon ist man “drin”. Der Zugriff erfolgt über die Terminalserversoftware von Tarantella. Wenn man einmal eingeloggt ist, hat man Zugriff auf einen KDE-Desktop und kann die verschiedensten Programme testen. Das einzige, was ich vermisst bzw. nicht gefunden habe, ist ein Terminal (xterm, aterm, konsole, o.ä.). Aber hier kann man sich mit dem Emacs und M-x shell ja abhelfen. :-) Weiterhin stellt das ganze auch eine nette Möglichkeit dar, um pseudonym zu surfen. Denn es existiert auch ein Mozilla Firefox sowie Konqueror und mit beiden kann man normal surfen. Alles in allem ist das für Windowsnutzer eine nette Alternative, um einen ersten Einblick in die KDE-Oberfläche zu bekommen.

Personal Firewall für Linux

Uwe Kerstan hat nun endlich eine Personal Firewall für Linux entwickelt:
#!/bin/bash
echo -n Starting firewall.
while true; do
  sleep 1
  echo -n .
  if [ $(($RANDOM%13)) -eq 2 ]; then
     break;
  fi
  done
  echo
  echo Your system is now secure\!
while true; do
  sleep $(($RANDOM%53))
  echo "Blocked attack from host \
$(($RANDOM%256)).$(($RANDOM%256)).$(($RANDOM%256)).$(($RANDOM%255+1)) \
 on port $(($RANDOM%65535+1))!!!"
done
exit 0
Jetzt muss nur noch jemand ein buntes Interface entwickeln.

Browserrants

Andres Salomon hat einen Browserrant verfasst. Als ich das so durchlas, fühlte ich mich an meine eigenen Erfahrungen mit Browsern erinnert. Ich habe denselben Weg von Mozilla über Galeon zu Firefox durch. Mittlerweile nervt mich der Firefox wegen seines enormen Speicherverbrauchs sehr. Daher teste ich gerade Opera, Epiphany und Dillo. Der Firefox sticht in puncto Benutzbarkeit meiner Meinung den Opera klar aus. Hier fehlen mir viele Features und die, die der Opera zusätzlich mitbringt wiegen das nicht auf. Allerdings finde ich den Dillo sehr überzeugend. Das Einzige, was mich davon abhält, ihn mehr zu nutzen, ist das fehlende Tabbed Browsing. Wenn das noch implementiert wird, hat er das Zeug zu meinem Lieblingsbrowser.

Betatester für grml

Nach Mikas offizieller Erlaubnis darf ich es verkünden: ;-) Tue Gutes und werde grml-Betatester. Dies gibt dir die Möglichkeit, aktuelle Snapshots von grml zu testen und von den neuesten Bugs zuerst zu wissen. Diese musst du dann fleißig an das BTS melden. Dadurch wird dann grml insgesamt noch besser und stabiler. Falls du grml noch nicht kennst: Dies ist eine Live-CD, die auf Knoppix basiert. Dabei verzichtet man aber auf die großen Desktops, wie KDE oder Gnome. Stattdessen basiert die Software mehr auf Texttools oder kleinen Windowmanagern. Gerade zur Systemadministration ist diese CD sehr gut geeignet.

Linux und der Spiegel

Klaus Lüber von Spiegel Online brachte gestern und heute zwei Artikel (Quälen an der Quelle, Die Not mit dem Retter) zu (Un-)Benutzbarkeit von Linux. Der Artikel löste sowohl Spiegelforum als auch in der entsprechenden deutschen Newsgroup einige Diskussionen aus. Der Autor hat sich offenbar nicht die Mühe der Recherche gemacht. Stattdessen ist relativ nichtssagende Polemik herausgekommen. Also wieder mal nur heisse Luft von SpOn.

Guter RSS-Reader für die Konsole?

Ich nutze derzeit den Linux Feed Reader aka Liferea (Wie spricht man das eigentlich aus?), um meine RSS-Feeds zu lesen. Da ich allerdings die meiste Zeit auf der Konsole arbeite, bin ich auf der Suche nach einem guten RSS-Reader für die Konsole. Er sollte mit sämtlichen Unterarten von RSS sowie mit ATOM klarkommen, gut konfigurierbar (auch Farben) sein und natürlich auch eine gute Benutzerführung haben. Sten wies mich neulich am Stammtisch auf Snownews hin. (In seinem Blog existiert auch ein Beitrag dazu.) Nachdem ich das ein wenig getestet habe, bin ich jedoch hiervon nicht so begeistert. Das erste Problem: Es kann nicht mit ATOM umgehen. Gut hierfür gibt es Konverter. Damit kann man also leben. Das zweite Problem: Es wertet nicht die eingestellten locales aus, sondern diese muss bereits beim Configurelauf vorgegeben werden. Da Debian das Programm standardmäßig mit UTF-8 ausliefert und ich ISO-8859-15 nutze, beisst sich das ein wenig. Also würde das heißen, bei jedem Update neu kompilieren. Das dritte Problem: Ich kann das Programm durch verschiedenste Tastendrücke zu segfaulten (=Absturz) bringen. Der Bugreport ist raus. Aber das macht das Programm für mich kaum noch nutzbar. Weiterhin konnte ich auch keine hinreichende Beschreibung finden, was man farblich alles manipulieren kann. Oder sollten die paar Zeilen in der Konfig alles gewesen sein? Wieauchimmer jedenfalls kommt das Programm im derzeitigen Stand für mich nicht in Frage. In meinen Logs sehe ich immer mal rss2email. Also habe ich auch das getestet. Das kam meinen Vorstellungen noch am nächsten. Bis auf die Tatsache, daass ich einen RSS-Reader suchte ... Last but not least fand ich noch Raggle. Dies ist (leider nur) ein RSS-Aggregator, d.h. er sammelt die Feeds und zeigt nur die Überschriften an. Wenn man den Beitrag lesen will, muss man wieder in den Browser wechseln. Wenn das nicht wäre, würde ich Raggle glatt zu meinem Lieblingsreader erkoren. Vielleicht kann ich ja die Entwickler überzeugen? ;-) Dies waren alle, die ich fand. Kennt jemand noch einen, der hier nicht erwähnt ist? Wenn der Status so bleibt, werde ich wohl das nächste Semester nutzen und mich selbst mal an einem Reader versuchen. Wenn es etwas wird, werde ich an dieser Stelle davon berichten.

Gentoo und dietlibc

Seit ich auf Gentoo gestossen bin, suche ich nach einer Möglichkeit, bestimmte Pakete per default gegen die dietlibc zu linken. Da man hier die Umgebungsvariable CC direkt manipulieren muss, muss man entweder jedesmal vor dem Kompilieren das entsprechende Ebuild anpassen oder aber die Variable direkt setzen. Beide Varianten scheiden aus, da man bei jedem Update daran denken muss. Als ich heute nun auf der Suche nach einer USE-Variable war, entdeckte ich doch glatt das, was ich schon immer wollte:
jens@paradise:~/ > grep diet /usr/portage/profiles/use.desc 
diet - Compile and link with dietlibc
Offensichtlich hatten auch andere dieses Problem. Jetzt werde ich diese Variable mal ein wenig testen gehen ...

Call for Papers zum Linux-Info-Tag Dresden

Heute wurde von den Veranstaltern des Linux-Info-Tages in Dresden der Call for Papers veröffentlicht. Wer also einen Beitrag leisten möchte, sollte sich melden:
Am Samstag, dem 29. Oktober 2005, findet der 3. Linux-Info-Tag in Dresden statt. Gesucht werden Referenten für Vorträge (45 min) und Workshops (bis zu 3 h) zu Themen rund um Freie Software, Freie Betriebssysteme und Open Source. Außerdem gibt es Platz für Stände, an denen sich freie Projekte präsentieren können. Einsendeschluss ist Mittwoch, der 31. August 2005. Die endgültige Entscheidung wird in der letzten Septemberwoche getroffen, aber je zeitiger der Vortrag/Workshop eingereicht wird, umso besser sind die Chancen... Die *rechtzeitig* eingereichten Dokumente werden voraussichtlich wieder auf einer eigenen CD (TUDix) herausgegeben werden, so dass diese den Besuchern des Linux-Info-Tags zur Verfügung stehen. Im letzten Jahr hatten wir ca. 900 - 1000 Besucher, zum größten Teil Linux-Einsteiger, aber auch IT-Profis. Anmeldungen bitte per Email an: programm (AT) linux-info-tag.de

BashBurn

Mika machte mich durch einen Eintrag im grml-Blog auf BashBurn aufmerksam. Dies ist ein Shellscript zum Brennen von CDs. Man kann das direkt auf der Projektseite herunterladen und über ein Installskript installieren oder als Gentoo-Nutzer mittels emerge bashburn auf das System bringen. Nach der Installation wird das Programm durch den Aufruf bashburn gestartet und man erhält ein kleines Menu Menu von BashBurn. Nach dem ersten Start muss das Programm konfiguriert werden. Das Konfigurationsmenu ist einfach und logisch aufgebaut. In wenigen Minuten ist das Programm einsatzbereit. Nach der Konfiguration versuchte ich eine CD von einem bestehenden ISO-Image zu brennen. Hierzu muss das Image im Verzeichnis /tmp/burn liegen. Nach der Auswahl des entsprechenden Menupunktes funktioniert der Rest automatisch. Auch andere Tests funktionierten mit dem Programm problemlos. Wer also gern auf der Kommandozeile arbeitet, sollte BashBurn unbedingt mal testen.

erfolgreicher Kompiliertag

Nachdem ich heute das Keysigning fertiggestellt habe, war mal Kompiliertag. Mein Laptop bekam einen neuen Kernel und ein neues Mozilla. Für den Mozilla hatte ich einige USE-Flags gesetzt und mich gewundert, warum er nur mozsvg (Unterstützung für Scalable Vector Graphics) nicht auswertet. Nach diversen Googlereien und einem Blick in das BTS fragte ich auf der Mailingliste nach. Peinlicherweise stupste jemand dann meine Nase drauf, dass ich die Unterstützung erst aktiviert und irgendwo weiter in der Zeile wieder deaktiviert hatte. Ich glaube, ich brauche eine neue Brille. Weiterhin habe ich mutt-ng aktualisiert und gebaut. Bei den letzten Versuchen hatte ich immer wieder Probleme. Heute nun lief alles glatt und ich kann mutt-ng einrichten und genauer testen. :-)
cronjob