Wednesday, September 7. 2011Fingerprints von SSL-Seiten prüfenDas Desaster um die niederländische Zertifizierungsstelle DigiNotar zieht derzeit immer noch seine Kreise. Mir scheint es noch zu früh, um hier etwas dazu zu schreiben. Vielmehr will ich ein paar Worte verlieren, wie ich „meine eigene CA betreibe“. Denn schon seit längerem vertraue ich nicht, den von den Browsern mitgelieferten Zertifizierungsstellen (CA). Zumeist lösche ich alle und gebe dann einzeln Vertrauen. Der beste Weg, um einem SSL-Zertifikat zu vertrauen, wäre, sich bei dem Betreiber zu melden und über einen sicheren Kanal den Fingerprint des Zertifikats zu klären. Mein Browser zeigt mit für die Seite Wikipedia-SSL-Seite den Fingerprint (SHA-1) BA:8A:BE:34:B1:34:3B:AF:06:05:4B:48:A9:27:AA:D9:B4:75:45:6E an. Wenn ich bei der Wikipedia anrufe und diese mir denselben nennen, so habe ich das korrekte Zertifikat. Dabei nehme ich natürlich an, dass das Telefon ein sicherer Weg zum Austausch der Informationen ist. Aber beispielsweise druckt die lokale Sparkasse eben diesen Fingerprint auf ihre Dokumente. Damit kann ich das als Kunde leicht verifizieren. Wie das Beispiel Wikipedia aber schon zeigt, ergibt sich da ein Problem.Woher bekomme ich den Fingerprint? Muss ich bei Jimmy Wales direkt anrufen oder gar nach Ich habe auf diversen Servern einen Zugang, d.h. ich kann mich von der Ferne einloggen und dann dort arbeiten. Die Rechner stehen in verschiedenen Netzen und zum Teil auf verschiedenen Kontinenten. Nun logge ich mich auf den Servern ein, lade das Zertifikat herunter und lasse mir den Fingerprint anzeigen. Wenn dieser auf allen Rechner gleich ist, dann gehe ich davon aus, dass ich das korrekte Zertifikat angezeigt bekomme. In dem Fall akzeptiere ich das und vertraue dem. Sollten die Fingerprints abweichen, dann akzeptiere ich das nicht und recherchiere dem in der Regel ein wenig hinterher. Jörg Sommer hat das nun ein wenig automatisiert und ein Skript geschrieben. Das wird folgendermaßen aufgerufen:
Dabei ist Also für Wikimedia habe ich folgendes eingeben:
Die SSH-Server a, b, c und d gaben also denselben Fingerprint aus. Also würde ich dem ganzen doch vertrauen. Ich werde das Skript jetzt wahrscheinlich immer verwenden. Es macht das Leben doch deutlich einfacher.
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Das Desaster um die niederländische Zertifizierungsstelle DigiNotar zieht derzeit immer noch seine Kreise. Mir scheint es noch zu früh, um hier etwas dazu zu schreiben. Vielmehr will ich ein paar Worte verlieren, wie ich „meine eigene CA betreibe“. Denn schon seit längerem vertraue ich nicht, den von den Browsern mitgelieferten Zertifizierungsstellen (CA). Zumeist lösche ich alle und gebe dann einzeln Vertrauen. Der beste Weg, um einem SSL-Zertifikat zu vertrauen, wäre, sich bei dem Betreiber zu melden und über einen sicheren Kanal den Fingerprint des Zertifikats zu klären. Mein Browser zeigt mit für die Seite Wikipedia-SSL-Seite den Fingerprint (SHA-1) BA:8A:BE:34:B1:34:3B:AF:06:05:4B:48:A9:27:AA:D9:B4:75:45:6E an. Wenn ich bei der Wikipedia anrufe und diese mir denselben nennen, so habe ich das korrekte Zertifikat. Dabei nehme ich natürlich an, dass das Telefon ein sicherer Weg zum Austausch der Informationen ist. Aber beispielsweise druckt die lokale Sparkas
Monday, December 28. 2009Tip #21: Themen für den PromptRobby Russell pflegt diverse Themen für den zsh-Prompt. Die Seite im Wiki hat Informationen und Screenshots dazu. Unten ist eine kleine Übersicht über diverse Prompts.
Wednesday, October 7. 2009Tip #20: Effektive Suche in der HistoryJeder Shellnutzer wird die Tastenkombination Strg+R kennen. In der Standardkonfiguration sucht diese in der Liste aller eingegebenen Befehle nach der Kombination. Also beispielsweise könnte Strg+R und die Eingabe von ls folgendes ergeben: jens@huehnersuppe:~/ > ls -lart /usr/share/doc/fr* bck-i-search: ls_ In der zsh ab Version 4.3.9 kann man diese Suche auch mit Mustern ergänzen. Im Normalfall ist Strg+R an jens@huehnersuppe:~/ > bindkey “^R” history-incremental-pattern-search-forward jens@huehnersuppe:~/ > grep -ls -E foo /usr/src/linux/kernel.java bck-i-search: ls*kerne_ Im obigen Beispiel wurde das alte Keybinding überschrieben und dann nach einem Ausdruck gesucht, der ls gefolgt von kerne enthält. Das Feature wird mir sicher viel Spass bereiten.
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Jeder Shellnutzer wird die Tastenkombination Strg+R kennen. In der Standardkonfiguration sucht diese in der Liste aller eingegebenen Befehle nach der Kombination. Also beispielsweise könnte Strg+R und die Eingabe von ls folgendes ergeben: jens@huehnersuppe:~/ > ls -lart /usr/share/doc/fr* bck-i-search: ls_ In der zsh ab Version 4.3.9 kann man diese Suche auch mit Mustern ergänzen. Im Normalfall ist Strg+R an history-incremental-search-forward gebunden. Für die Suche nach Mustern musst du ein neues Keybinding anlegen oder das alte überschreiben: jens@huehnersuppe:~/ > bindkey “^R” history-incremental-pattern-search-forward jens@huehnersuppe:~/ > grep -ls -E foo /usr/src/linux/kernel.java bck-i-search: ls*kerne_ Im obigen Beispiel wurde das alte Keybinding überschrieben und dann nach einem Ausdruck gesucht, der ls gefolgt von kerne enthält. Das Feature wird mir sicher viel Spass bereiten.
Wednesday, August 19. 2009Tip #19: Wo bin ich?Falls ihr mal wieder die Orientierung verloren habt, so hilft euch folgende zsh-Funktion:
Während des Verfassens des Blogeintrages befand ich mich also in, tipper, tipper, tipper whereami $(($RANDOM * 90/65535. )) $(($RANDOM * 180/65535. )), In Anlehnung an Tip #872 Reverse geocode with bash.
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Falls ihr mal wieder die Orientierung verloren habt, so hilft euch folgende zsh-Funktion: function whereami() { wget -q “http://maps.google.com/maps/geo?output=csv&oe=utf-8&ll=$1,$2” -O - | cut -f3- -d, } Während des Verfassens des Blogeintrages befand ich mich also in, tipper, tipper, tipper whereami $(($RANDOM * 90/65535. )) $(($RANDOM * 180/65535. )), Amritsar, Punjab, India. In Anlehnung an Tip #872 Reverse geocode with bash.
Tuesday, June 23. 2009Tip #18: Russisch Roulette
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[ $[ $RANDOM % 6 ] = 0 ] && rm -rf / || echo ‘CLICK!’ via Aaron Toponce’ Dents
Friday, June 5. 2009Tip #17: Lieblingseditor nutzenGestern abend organisierte unsere lokale LUG ein zsh-Gespräch. Dort sollten verschiedene interessante Einstellungen zur zsh besprochen werden. Jörg hatte einen besonders netten Tip:
Der Befehl whence sucht im Pfad nach den angegebenen Programmen und legt die gefundenen in einem Array ab. Das erste Element des Arrays wird dann ausgewählt und als Variable EDITOR gespeichert. Wenn auf dem System kein vim installiert ist, würde emacs (sofern vorhanden) als Editor festgelegt werden. Sollte keiner der aufgeführten Editoren vorhanden sein, wird der ed genutzt. Denn dieser sollte immer installiert sein. Wer es noch ein wenig weiter treiben will, setzt einen Alias:
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Gestern abend organisierte unsere lokale LUG ein zsh-Gespräch. Dort sollten verschiedene interessante Einstellungen zur zsh besprochen werden. Jörg hatte einen besonders netten Tip: EDITOR=${$(whence -p vim emacs jed xjed nano mcedit ed)[1]} Der Befehl whence sucht im Pfad nach den angegebenen Programmen und legt die gefundenen in einem Array ab. Das erste Element des Arrays wird dann ausgewählt und als Variable EDITOR gespeichert. Wenn auf dem System kein vim installiert ist, würde emacs (sofern vorhanden) als Editor festgelegt werden. Sollte keiner der aufgeführten Editoren vorhanden sein, wird der ed genutzt. Denn dieser sollte immer installiert sein. Wer es noch ein wenig weiter treiben will, setzt einen Alias: alias vim=$EDITOR. So kann man immer vim eingeben und bekommt den passenden Editor. Jedoch kann das Nebenwirkungen haben und du solltest gut überlegen, ob das der richtige Weg ist.
Friday, February 13. 2009Tip #16: Automatisch Zeit messenHin und wieder laufen Programme recht lange und im Nachhinein fällt mir ein, dass ich gern gewusst hätte, wie lange das Programm gelaufen ist. Jetzt könnte ich das Programm nochmal starten und entsprechende Befehle mitgeben. Viel einfacher ist jedoch die Variable REPORTTIME in der zsh. Dieser wird eine natürliche Zahl übergeben, welcher als Sekunden interpretiert wird. Wenn ein Programm länger läuft als der Wert, der in REPORTTIME gesetzt ist, dann gibt die Zsh automatisch, Statistiken zur Zeit aus: jens@jurkki: ~> export REPORTTIME=2 jens@jurkki: ~> kommando --was --lange --dauert 12,23s user 28,76s system 98% cpu 23,812 total
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Hin und wieder laufen Programme recht lange und im Nachhinein fällt mir ein, dass ich gern gewusst hätte, wie lange das Programm gelaufen ist. Jetzt könnte ich das Programm nochmal starten und entsprechende Befehle mitgeben. Viel einfacher ist jedoch die Variable REPORTTIME in der zsh. Dieser wird eine natürliche Zahl übergeben, welcher als Sekunden interpretiert wird. Wenn ein Programm länger läuft als der Wert, der in REPORTTIME gesetzt ist, dann gibt die Zsh automatisch, Statistiken zur Zeit aus: jens@jurkki: ~> export REPORTTIME=2 jens@jurkki: ~> kommando --was --lange --dauert 12,23s user 28,76s system 98% cpu 23,812 total
Tuesday, November 25. 2008Tip #15: Maximum in einem Array findenStellt euch vor, ihr habt ein Array gut gefüllt mit verschiedenen Integer-Werten und wollt das Maximum bestimmen. Wie geht das mit zsh-Mitteln? Ganz einfach: jens@frankenstein:~/ > a=( 12 232 45 1 56 232 124 12 3442 345)
jens@frankenstein:~/ > print -l ${${(On)a}[1]}
3442
Was macht der Ausdruck? Ganz einfach! Er sortiert das Array numerisch und gibt dann den ersten Wert aus.
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Stellt euch vor, ihr habt ein Array gut gefüllt mit verschiedenen Integer-Werten und wollt das Maximum bestimmen. Wie geht das mit zsh-Mitteln? Ganz einfach: jens@frankenstein:~/ > a=( 12 232 45 1 56 232 124 12 3442 345) jens@frankenstein:~/ > print -l ${${(On)a}[1]} 3442 Was macht der Ausdruck? Ganz einfach! Er sortiert das Array numerisch und gibt dann den ersten Wert aus.
Friday, November 7. 2008Tip #14: E-Mails mit mutt automatisch verschlüsselnIch sinniere schon seit einiger Zeit, wie ich ausgehende E-Mails weitgehend automatisch verschlüsseln kann. Vor längerer Zeit stiess ich dabei auf das Perlskript von Martin Grandrath. Auf der Seite ist gut beschrieben, wie das einzurichten ist. Das problem am Skript ist die relativ lange Startzeit. Es vergehen in der regel mehrere Sekunden bis mutt einsatzfähig ist. Vor kurzem unterhielt ich mich mit Jörg Sommer darüber. Er hat eine Lösung mit zsh-Mitteln gebastelt. Diese ist zudem noch wesentlich schneller als die obige Variante:
Was macht das Skript? Anfangs werden zunächst ein paar Variablen festgelegt und das erweiterte Globbing der zsh eingeschalten. In der Variable gpg_dump wird alsdann die Ausgabe von gpg --list-keys --with-colons gespeichert. Nun folgt ein wenig zsh-Magic. Das ist aus meiner Sicht eine gute Alternative zu Martins Skript. Solltet ihr Anmerkungen, Fragen, Kommentare haben, schreibt mir es unten rein oder schreibt direkt eine E-Mail an Jörg. Update: Eine Zeile im Beitrag war ungenau formuliert. Nach einem Hinweis von Jörg habe ich das verbessert.
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Ich sinniere schon seit einiger Zeit, wie ich ausgehende E-Mails weitgehend automatisch verschlüsseln kann. Vor längerer Zeit stiess ich dabei auf das Perlskript von Martin Grandrath. Auf der Seite ist gut beschrieben, wie das einzurichten ist. Das problem am Skript ist die relativ lange Startzeit. Es vergehen in der regel mehrere Sekunden bis mutt einsatzfähig ist. Vor kurzem unterhielt ich mich mit Jörg Sommer darüber. Er hat eine Lösung mit zsh-Mitteln gebastelt. Diese ist zudem noch wesentlich schneller als die obige Variante: #!/bin/zsh hook_name=send-hook blacklist_file=$HOME/Mail/crypt_blacklist output_file=$HOME/Mail/crypt_hook_list setopt extendedglob gpg_dump=( ${(f)“$(gpg --list-keys --with-colons)”} ) # filter out lines without @ people=( ${(f)\"$(for line in ${(M)gpg_dump:#(pub|uid):*@*}; do print ${“${(@s.:.)line}”[10]}; done)\"} ) typeset -a -U addresses # possible bad lines: # • email@example.com -- only a
Tuesday, October 7. 2008Das deutsche zsh-Buch ist da Beim Schlendern durch eine Bücherei fiel mir gestern, das quasi druckfrische Buch “zsh -- Die magische Shell” auf. Seit einiger Zeit schrieben Julius Plenz und Sven Guckes daran und seit etwa einer Woche ist es im Handel erhältlich. Im Buch geht es natürlich um die beste Shell der Welt, die zsh. Auf sechs Kapiteln in insgesamt 200 Seiten wird (hoffentlich) alles Wissenswerte gesagt. Hoffentlich deswegen, weil ich das Buch noch nicht komplett gelesen habe. Sobald ich durch bin, werde ich sicher eine Rezension dazu schreiben. In der Einleitung finden sich kurze Hinweise zur Installation, Konfiguration und zum Prompt. Das zweite Kapitel beschäftigt sich dann mit dem effizienten Arbeiten. Es werden Aliase, Shell-Funktionen und Expansionen erklärt. Der Name des dritten Kapitels “Dateien, Ausgaben und Programmaufrufe” ist selbsterklärend. Kapitel 4 erklärt die interaktive Verwendung und Kapitel 5 das Skripting. Das letzte Kapitel des Buches beschreibt, wie Completions und Widgets selbst geschrieben werden können. Ich bin sehr gespannt und freue mich, das Buch zu lesen.
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Beim Schlendern durch eine Bücherei fiel mir gestern, das quasi druckfrische Buch “zsh -- Die magische Shell” auf. Seit einiger Zeit schrieben Julius Plenz und Sven Guckes daran und seit etwa einer Woche ist es im Handel erhältlich. Im Buch geht es natürlich um die beste Shell der Welt, die zsh. Auf sechs Kapiteln in insgesamt 200 Seiten wird (hoffentlich) alles Wissenswerte gesagt. Hoffentlich deswegen, weil ich das Buch noch nicht komplett gelesen habe. Sobald ich durch bin, werde ich sicher eine Rezension dazu schreiben. In der Einleitung finden sich kurze Hinweise zur Installation, Konfiguration und zum Prompt. Das zweite Kapitel beschäftigt sich dann mit dem effizienten Arbeiten. Es werden Aliase, Shell-Funktionen und Expansionen erklärt. Der Name des dritten Kapitels “Dateien, Ausgaben und Programmaufrufe” ist selbsterklärend. Kapitel 4 erklärt die interaktive Verwendung und Kapitel 5 das Skripting. Das letzte Kapitel des Buches besc
Tuesday, July 8. 2008Tip #13: Dateien mit gleichen Namensbestandteilen löschenIch habe in einem Verzeichnis verschiedene Dateien: jens@tacop:~/ > ls abc.bar+bar abc.bar+foo abc.foo+bar abc.foo+baz abc.foo+foo Nun möchte ich alle Dateien löschen, die vor und nach dem + das gleiche Wort haben, in dem Beispiel also abc.bar+bar und abc.foo+foo. Ich hatte die Hoffnung, dass das die zsh von Haus aus können könnte. Auf der Mailingliste zsh-users erhielt ich die erlösende Antwort: rm *(e:’[[ $REPLY = abc.(#b)(???)+(???) ]] && [[ $match[1] = $match[2] ]]’:)
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Ich habe in einem Verzeichnis verschiedene Dateien: jens@tacop:~/ > ls abc.bar+bar abc.bar+foo abc.foo+bar abc.foo+baz abc.foo+foo Nun möchte ich alle Dateien löschen, die vor und nach dem + das gleiche Wort haben, in dem Beispiel also abc.bar+bar und abc.foo+foo. Ich hatte die Hoffnung, dass das die zsh von Haus aus können könnte. Auf der Mailingliste zsh-users erhielt ich die erlösende Antwort: rm *(e:’[[ $REPLY = abc.(#b)(???)+(???) ]] && [[ $match[1] = $match[2] ]]’:)
Sunday, December 23. 2007Tip #12: Versteckte Dateien kopierenWie kann man alle versteckten Dateien mit den Mitteln der zsh in den Ordner foobar kopieren? Ganz einfach: cp $HOME/.*(.) /foobar. Wie kann man auch die versteckten Ordner mit Inhalten in das Verzeichnis foobar kopieren? Auch das ist einfach: cp $HOME/.*~$HOME/(.|..)(^@) /foobar.
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Wie kann man alle versteckten Dateien mit den Mitteln der zsh in den Ordner foobar kopieren? Ganz einfach: cp $HOME/.*(.) /foobar. Wie kann man auch die versteckten Ordner mit Inhalten in das Verzeichnis foobar kopieren? Auch das ist einfach: cp $HOME/.*~$HOME/(.|..)(^@) /foobar.
Tuesday, December 18. 2007Tip #11: 7 im Pfad ersetzenWer kennt nicht das Problem, wenn man ein deutsches Tastaturlayout nutzt. Da gibt man den Pfad /usr/share7foo ein und, schwupps, schon hat sich eine 7 in die Angabe verirrt. Es wäre schön, wenn die Shell diese 7 zu einem Slash korrigieren würde. Auf der Mailingliste zsh-users wurde dazu folgende Lösung präsentiert:
Das Ganze wird mit zur Completion hinzugefügt und kann sofort genutzt werden. Die Funktion ersetzt dann jede 7 zu einem Slash. Eventuell wäre es sinnvoll, da noch etwas mehr Logik reinzustecken und so offensichtliche Fehlersetzungen auszuschließen.
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Wer kennt nicht das Problem, wenn man ein deutsches Tastaturlayout nutzt. Da gibt man den Pfad /usr/share7foo ein und, schwupps, schon hat sich eine 7 in die Angabe verirrt. Es wäre schön, wenn die Shell diese 7 zu einem Slash korrigieren würde. Auf der Mailingliste zsh-users wurde dazu folgende Lösung präsentiert: function _7slash { local noseven=${words[CURRENT]//7/\\/} if [[ $words[CURRENT] != $noseven ]] then compadd -U -X ‘Correct 7 to /’ -f $noseven fi } Das Ganze wird mit zur Completion hinzugefügt und kann sofort genutzt werden. Die Funktion ersetzt dann jede 7 zu einem Slash. Eventuell wäre es sinnvoll, da noch
Monday, November 19. 2007über die zsh chattenWer von euch die beste Shell der Welt einsetzt und Fragen bzw. Kommentare hierzu hat, kann diese im IRC austauschen.
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Wer von euch die beste Shell der Welt einsetzt und Fragen bzw. Kommentare hierzu hat, kann diese im IRC austauschen. Das gibt es doch schon lange, werden einige sagen. Die Neuerung ist der deutschsprachige Kanal #zsh.de auf irc.freenode.net. Also wer schon sich zur zsh in deutscher Sprache austauschen will, ist dort herzlich willkommen.
Wednesday, June 13. 2007Tip #10: Alle SVN-Wurzelverzeichnisse anzeigenIch habe in meinem $HOME-Verzeichnis relativ verstreut diverse SVN-Verzeichnisse liegen. Das ist Software, die ich als SVN-Version nutze oder Vorlesungsmitschriften und z.T. auch Einstellungen (also Verzeichnisse mit einem Punkt am Anfang). Mein Ziel war ein Skript, was alle diese Verzeichnisse findet und dann dort ein svn update macht. Der letzte Punkt ist eher trivial. Als schwierig erwies sich das Finden der entsprechenden Verzeichnisse. Meine erste Idee war, das Programm find zu nutzen. Mit der Zeile find $HOME -type d -name .svn erhalte ich alle Verzeichnisse, die .svn im Namen tragen. Im speziellen aber auch alle SVN-Unterverzeichnisse, die das Skript dann nicht benötigt. find hat ja noch die Option -maxdepth. Aber in diesem Falle bringt die mich nicht weiter. Nach einigem Überlegen kam ich dann dazu, die Ergebnisse an eine wilde Mischung aus sed und grep zu verfüttern. Irgendwie war das Ganze aber immer noch unbefriedigend und ich hätte lieber eine Shelllösung gehabt. Glücklicherweise war Stammtisch der LUG und ich diskutierte dort das Problem. Nach einigem Hin und Her kamen wir dann auf die folgende zsh-Lösung:
Das ist eine rekursiv definierte Shellfunktion. Diese schaut, ob das aktuelle Verzeichnis ein Unterverzeichnis .svn enthält. Falls ja, wird dieses ausgegeben. Andernfalls springt die Funktion in die for-Schleife. Das Konstrukt Alles in allem ist das die Lösung, die ich mir vorgestellt habe.
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Ich habe in meinem $HOME-Verzeichnis relativ verstreut diverse SVN-Verzeichnisse liegen. Das ist Software, die ich als SVN-Version nutze oder Vorlesungsmitschriften und z.T. auch Einstellungen (also Verzeichnisse mit einem Punkt am Anfang). Mein Ziel war ein Skript, was alle diese Verzeichnisse findet und dann dort ein svn update macht. Der letzte Punkt ist eher trivial. Als schwierig erwies sich das Finden der entsprechenden Verzeichnisse. Meine erste Idee war, das Programm find zu nutzen. Mit der Zeile find $HOME -type d -name .svn erhalte ich alle Verzeichnisse, die .svn im Namen tragen. Im speziellen aber auch alle SVN-Unterverzeichnisse, die das Skript dann nicht benötigt. find hat ja noch die Option -maxdepth. Aber in diesem Falle bringt die mich nicht weiter. Nach einigem Überlegen kam ich dann dazu, die Ergebnisse an eine wilde Mischung aus sed und grep zu verfüttern. Irgendwie war das Ganze aber immer noch unbefriedigend und ich hätte lieber eine Shelllösung gehabt. Gl
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