Monday, February 4. 2013Meine Software unter GNU/LinuxDie aktuelle Ausgabe von DeimHart beschäftigt sich mit Applikationen unter Debian. Die beiden Moderatoren baten darum, mal die eigene Software aufzuzählen. Mir ist das für einen Kommentar zu lang. Daher mache ich das mal in ein eigenes Blogposting. Web
VirtualisierungFür die Virtualisierung nutze ich nahezu ausschließlich qemu. Früher hatte ich auch Virtualbox im Einsatz. Jedoch habe ich aktuell keine Verwendung für das Programm. Multimedia
GrafikBei der Grafik geht es mir wie den DeimHart-Machern. Ich nutze Gimp, um Bilder auszuschneiden oder grundlegende Operationen zu machen. Mehr kann ich mit der Software nicht. Zum Betrachten von Fotos nutze ich hauptsächlich feh oder ImageMagick. Office-AnwendungenHier habe ich mit DeimHart ebenfalls eine große Schnittmenge. Ich schreibe sämtliche Texte mit LaTeX. Als Editor verwende ich entweder GNU Emacs oder jed. Letzteres wegen der gute Matheunterstützung in JörgsLaTeXMode. Bei Emacs ist natürlich immer AUCTeX an. Für das Anzeigen von PDF-Dateien verwendete ich lange Zeit Evince. Davor war es xpdf. Ich bin kürzlich auf MuPDF gestossen. Die Software gefällt mir von Tag zu Tag besser und wird mein Standard-PDF-Viewer werden. Wenn ich Operationen in PDF-Dateien mache, verwende ich PDFtk. ChatBei Chatsoftware bin ich auch in einer Übergangsphase. Bisher habe ich Bitlbee mit weechat. Ich versuche gerade, mich mit MCabber anzufreunden. Hier läuft im Hintergrund ein Prosody. Das ist ein XMPP-Server. Bei sämtlichen Chatprogrammen wie auch anderswo, ist mir Verschlüsselung wichtig. Daher können alle Programme Off-the-Record Messaging. Wenn man Twitter und Co. dazu zählt, gibt es noch ein paar Programme zu erwähnen. Für identi.ca nutze ich GNU Emacs mit dem identica-Modus. Der Maintainer Gabriel Saldaña hat gerade Version 1.3 veröffentlicht. Twitter hat im Emacs einen Twittering-Modus, den ich auch verwende. Früher hatte ich noch Hotot auf dem Rechner. Allerdings wurde die Software von Release zu Release benutzerunfreundlicher. Daher nutze ich Microblogging entweder mit den Modi oder über die Webseite. SonstigesIch arbeite recht viel auf der Kommandozeile. Um das Terminal zu multiplexen, springe ich zwischen GNU screen und tmux hin und her. Als Shell wird immer eine zsh gestartet. Viel anderes fällt mir gerade nicht ein. Vermutlich sind das wirklich die Hauptprogramme. Natürlich kommen noch Programme, wie git, awk usw. dazu. Update: Noch ein paar Sätze zu Microbloggingsoftware geschrieben.
Posted by Jens Kubieziel
in Linux
at
22:46
| Comments (9)
| Trackback (1)
![]()
Die aktuelle Ausgabe von DeimHart beschäftigt sich mit Applikationen unter Debian. Die beiden Moderatoren baten darum, mal die eigene Software aufzuzählen. Mir ist das für einen Kommentar zu lang. Daher mache ich das mal in ein eigenes Blogposting. Web Mozilla Firefox ist mein Hauptbrowser. Den verwende ich entweder im Rahmen des Tor-Browser-Bundles oder aus der Distribution heraus mit verschiedenen Plugins. Google Chrome oder Chromium ist der zweite in der Reihe. Der Browser bietet nach meiner Ansicht sehr gute Möglichkeiten in die Interna zu schauen. Beispiel gefällig? Gebt mal chrome://net-internals in die Browserzeile ein. Midori war jetzt längere Zeit in der Testphase. Aber mir kann die Software zu wenig bzw. einige Features sind zu umständlich zu bedienen. links2 ist ein Browser, der so ein Zwischending zwischen grafischem und Kommandozeilenbrowser ist. Der ist recht schnell und lässt sich angenehm bedienen. Schließlich nutze ich den w3m als Kommandozeilen
Wednesday, January 30. 2013mutt will jede E-Mail entschlüsseln
Immerhin wusste ich, dass die Probleme nach einem Update auf Ubuntu 12.04 begannen. Also vermutete ich das Problem bei Ubuntu. Allerdings zeigte ein Debian mit derselben Konfiguration gleiches Verhalten. In der Manpage von mutt suchte ich nach einem Debugging-Schalter. Den gibt es nicht. Jedoch lassen sich systemweite und lokale Variablen deaktivieren.
Bei knapp 100 kB an Konfigurationsdateien ist suchen natürlich leichter gesagt als getan. Glücklicherweise habe ich die Dateien mit
Dieser Eintrag macht bestimmte E-Mails »unsichtbar«. Ich erhalte immermal wieder Spam, der keinerlei Text im Nachrichtenteil enthält. Die obige Regel weist mutt an, den Body ( Jetzt ist also klar, warum mutt unbedingt in diverse E-Mails schauen wollte. Denn nur so kann diese Regel angewendet werden. Also habe ich die zunächst rausgeschmissen. Sven Guckes wies mich später darauf hin, dass mit Ich bin mit meinem Mailprogramm nun wieder glücklich und freue mich auf neue E-Mails. :-)
Posted by Jens Kubieziel
in Linux
at
11:32
| Comments (0)
| Trackbacks (3)
![]()
Mein Mailprogramm mutt brachte mich kürzlich zur Verzweiflung. Denn beim Öffnen eines Mailordners wollte die Software jede E-Mail öffnen. Insbesondere bei verschlüsselten Mails wurde immer wieder nach dem Passwort gefragt. Enthielt der Ordner mal keine verschlüsselte E-Mail, so erschien immer noch die Meldung Kann keinen Mailcap-Eintrag für [MIME-Typ] finden.. Der MIME-Typ hängt vom eventuellen Anhang der Mail ab. Beispiele sind image/png, application/pdf oder anderes. Wie lässt sich das Problem nun lösen? Immerhin wusste ich, dass die Probleme nach einem Update auf Ubuntu 12.04 begannen. Also vermutete ich das Problem bei Ubuntu. Allerdings zeigte ein Debian mit derselben Konfiguration gleiches Verhalten. In der Manpage von mutt suchte ich nach einem Debugging-Schalter. Den gibt es nicht. Jedoch lassen sich systemweite und lokale Variablen deaktivieren. mutt -n -F /dev/null war der erste Versuch. Der Schalter -n umgeht die systemweite Konfiguration und -F /dev/nul
Friday, January 27. 2012Keynote von Jacob Appelbaum bei linux.conf.au
Jacob Appelbaum hat bei der Konferenz eine Keynote gehalten. Er geht hier sehr stark auf den Begriff der Freiheit ein, den Richard Stallman geprägt hat und erzählt etwas über Lawful Interception sowie Zensur.
Posted by Jens Kubieziel
in Linux, Politik, Privacy
at
23:32
| Comments (0)
| Trackbacks (0)
![]()
Jacob Appelbaum hat bei der Konferenz eine Keynote gehalten. Er geht hier sehr stark auf den Begriff der Freiheit ein, den Richard Stallman geprägt hat und erzählt etwas über Lawful Interception sowie Zensur.
Tuesday, November 15. 2011Startschuss für die Chemnitzer Linux-Tage 2012
Der Startschuss für die Chemnitzer Linux-Tage 2012 ist gefallen. Sie werden am 17. und 18. März 2012 stattfinden und stehen unter dem Motto »Kernelkraft und erneuerbare Synergien«. Wenn ihr also etwas Interessantes rund um das Thema GNU/Linux zu berichten habt, dann reicht einen Vortrag ein oder versucht einen Stand zu registrieren. Ich freue mich schon auf zwei spannende Tage im nächsten Jahr.
Posted by Jens Kubieziel
in Linux
at
15:23
| Comments (0)
| Trackbacks (0)
![]()
Der Startschuss für die Chemnitzer Linux-Tage 2012 ist gefallen. Sie werden am 17. und 18. März 2012 stattfinden und stehen unter dem Motto »Kernelkraft und erneuerbare Synergien«. Wenn ihr also etwas Interessantes rund um das Thema GNU/Linux zu berichten habt, dann reicht einen Vortrag ein oder versucht einen Stand zu registrieren. Ich freue mich schon auf zwei spannende Tage im nächsten Jahr.
Wednesday, January 19. 2011Mit dem Bus zu den Chemnitzer Linux-TagenNoch 58 Tage dann starten in Chemnitz wieder die Chemnitzer Linux-Tage. An zwei Tagen geht es wieder um das beste Betriebssystem der Welt. via Charly Kuehnast
Posted by Jens Kubieziel
in Linux
at
15:07
| Comment (1)
| Trackbacks (0)
![]()
Noch 58 Tage dann starten in Chemnitz wieder die Chemnitzer Linux-Tage. An zwei Tagen geht es wieder um das beste Betriebssystem der Welt. Die FSFE hat in diesem Jahr ein besonderes Angebot, die Freedom Tours. Wer von Düsseldorf, Dortmund oder Kassel kommt, kann in den Bus einsteigen und mit nach Chemnitz fahren. via Charly Kuehnast
Thursday, January 6. 2011Popcorn oder Desktopwars reloadedSucht ihr einen Vortrag mit hohem Unterhaltungswert? Dann schaut euch mal Desktop on the Linux... (and BSD, of course) an. Der Vortragende will ein wenig über die Desktopsituation bei aktuellen Linuxdistributionen herziehen aka ranten. Insbesondere geht es um d-bus, ConsoleKit und andere. Der Autor dieser Software, Lennart Poettering, nahm vorher Notiz und sitzt mit im Saal. Entsprechend fallen dann die Einwürfe aus. Leider ist der Vortragende darauf wohl nicht vorbereitet und wirkt dann teils schwach. Anschauen und eine Tüte Popcorn bereit halten!
Posted by Jens Kubieziel
in Linux
at
11:10
| Comments (0)
| Trackbacks (0)
![]()
Sucht ihr einen Vortrag mit hohem Unterhaltungswert? Dann schaut euch mal Desktop on the Linux... (and BSD, of course) an. Der Vortragende will ein wenig über die Desktopsituation bei aktuellen Linuxdistributionen herziehen aka ranten. Insbesondere geht es um d-bus, ConsoleKit und andere. Der Autor dieser Software, Lennart Poettering, nahm vorher Notiz und sitzt mit im Saal. Entsprechend fallen dann die Einwürfe aus. Leider ist der Vortragende darauf wohl nicht vorbereitet und wirkt dann teils schwach. Anschauen und eine Tüte Popcorn bereit halten!
Saturday, November 13. 2010Beiträge für Chemnitzer Linux-Tage einreichenDas neue Jahr klopft schon heftig an die Tür und die Organisation der Chemnitzer Linux-Tage läuft auf Hochtouren. Im März 2011 ist es dann soweit. Besucher werden wieder aus vielen tollen Beiträgen auswählen können und netten Menschen an Ständen treffen. Doch bevor es soweit ist, braucht es Freiwillige. Daher rufen die Organisatoren zur Einreichung von Beiträgen auf. Die Hauptthemen in diesem Jahr sind:
Bis zum 5. Januar 2011 habt ihr nun Zeit, euch Gedanken zu machen und aktiv zu werden.
Posted by Jens Kubieziel
in Linux
at
11:11
| Comments (0)
| Trackbacks (0)
![]()
Das neue Jahr klopft schon heftig an die Tür und die Organisation der Chemnitzer Linux-Tage läuft auf Hochtouren. Im März 2011 ist es dann soweit. Besucher werden wieder aus vielen tollen Beiträgen auswählen können und netten Menschen an Ständen treffen. Doch bevor es soweit ist, braucht es Freiwillige. Daher rufen die Organisatoren zur Einreichung von Beiträgen auf. Die Hauptthemen in diesem Jahr sind: Emulatoren IT-Dokumentation Business Intelligence Kernel Bis zum 5. Januar 2011 habt ihr nun Zeit, euch Gedanken zu machen und aktiv zu werden.
Friday, August 13. 2010Fehlersuche beim Linux-Kernel (Bootprobleme)Vor nicht allzu langer Zeit sass ich entspannt bei einem Kaffee und wollte meinen Rechner starten. Einschaltknopf gedrückt und der Bildschirm lächelte mich mit einer Fehlermeldung an: error: unexpectedly disconnected from boot status daemon Begin: Waiting for root file system ... grml, warum muss das ausgerechnet jetzt passieren? Sehr schnell war klar, dass ich an dieser Stelle nicht weiter komme. Also bootete ich einen alten, funktionierenden Kernel und änderte meine grub-Einstellungen entsprechend. Damit lebte ich einige Zeit gut, bis mir mal wieder der Workaround auffiel. Jetzt wollte ich das Problem mal genauer angehen.
Die Fehlermeldung, die irgendwas von dem Boot Status Daemon erzählte, schien auf plymouth hinzudeuten. Der Sinn der Software ist es, den Bootprozess zu verschönern. Das heißt, es macht schicke Bildchen anstatt der Kernelmeldungen. Der Bugtracker von Debian hatte einen Eintrag zu meiner Meldung. Die in dem Bugreport genannten Einstellungen änderten bei mir nichts am Problem. In meinem nächstem Versuch wollte ich plymouth deinstallieren. Aber da gab es eine winzige Abhängigkeit zu mountall(8). Der Zufall führte mich zu einem angepasstem Paket, mit dem plymouth deinstalliert werden kann. In freudiger Erwartung startete ich den Rechner neu. Aber es wäre nur zu schön gewesen, wenn sich das Problem so leicht lösen ließe. Zu diesem Zeitpunkt kam mir in den Sinn, die Bootoptionen
Begin: Running /scripts/init-premount ... done. Begin: Mounting root file system ... Begin: Running /scripts/local-top ... done. Begin: Waiting for root file system ... Warten, warten und nochmal warten. Oh, nun noch eine BusyBox-Shell: (initramfs) Gave up waiting for root device. Common problems: ... ALERT! /dev/disk/by-uuid/.... does not exist. Dropping to a shell! Nebenbei stellte ich dann fest, dass die Meldung mit dem Boot Status Daemon nur bei einer speziellen Kernelversion auftrat. Die Meldung oben konnte ich mit jeder Standard-Ubuntu-Kernelversion größer als 2.6.32-20 erzeugen. Für mich wäre es viel wichtiger zu erfahren, woher denn diese Meldung stammt! Ein Hinweis brachte mich dann zu den Mainline-Builds. Das sind spezielle Pakete des Ubuntu Kernelteams, die recht nahe am Original-Kernel sind. Ich versuchte wieder diverse Versionen. Alle brachten mir die Fehlermeldung. Na gut, dann baue ich eben einen eigenen Kernel. git clone git://git.kernel.org/pub/scm/linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git cp /boot/config-2.6.32-24-generic /usr/src/linux-2.6/.config make oldnoconfig make deb-pkg dpkg -i ../linux*.deb reboot Beim ersten Reboot startete der Kernel tatsächlich korrekt. Sollte Ubuntu wirklich einen Bug in den eigenen Kernel eingebaut haben? Plötzlich fiel mir ein, dass die Zeile im grub einen kleinen, aber feinen Unterschied zu den restlichen Einträgen aufwies. Ich hatte root=/dev/sda1 angegeben. Alle anderen Einträge trugen root=UUID=.... Also versuchte ich die Änderung bei den anderen Kerneln und es klappte. Jede Kernelversion bootete mit dieser Änderung. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, warum das nicht klappt und
ich bin wieder ein glücklicher Mensch. Das Bild stammt vom Blog Linux und ich
Posted by Jens Kubieziel
in Linux
at
21:22
| Comments (2)
| Trackbacks (0)
![]()
Vor nicht allzu langer Zeit sass ich entspannt bei einem Kaffee und wollte meinen Rechner starten. Einschaltknopf gedrückt und der Bildschirm lächelte mich mit einer Fehlermeldung an: error: unexpectedly disconnected from boot status daemon Begin: Waiting for root file system ... grml, warum muss das ausgerechnet jetzt passieren? Sehr schnell war klar, dass ich an dieser Stelle nicht weiter komme. Also bootete ich einen alten, funktionierenden Kernel und änderte meine grub-Einstellungen entsprechend. Damit lebte ich einige Zeit gut, bis mir mal wieder der Workaround auffiel. Jetzt wollte ich das Problem mal genauer angehen. Die Fehlermeldung, die irgendwas von dem Boot Status Daemon erzählte, schien auf plymouth hinzudeuten. Der Sinn der Software ist es, den Bootprozess zu verschönern. Das heißt, es macht schicke Bildchen anstatt der Kernelmeldungen. Der Bugtracker von Debian hatte einen Eintrag zu meiner Meldung. Die in dem Bugreport genannt
Friday, July 16. 2010Neue Schrift fürs TerminalDas Wagnis startete heute nachmittag. Nach diversen Backup-Orgien war es an der Zeit, das Ubuntu auf die aktuelle Variante 10.04 zu upgraden. Ich wollte mal testen, ob das weitgehend klappt und hatte mich innerlich auf eine Neuinstallation eingerichtet. Doch, oh Wunder, bislang konnte ich kaum Probleme feststellen. Eines, was sofort auffiel, war die Schrift. Die ist bislang noch sehr ungenügend hier muss ich eine Lösung finden. Das zweite Problem war der
Posted by Jens Kubieziel
in Linux
at
23:09
| Comments (0)
| Trackbacks (0)
![]()
Das Wagnis startete heute nachmittag. Nach diversen Backup-Orgien war es an der Zeit, das Ubuntu auf die aktuelle Variante 10.04 zu upgraden. Ich wollte mal testen, ob das weitgehend klappt und hatte mich innerlich auf eine Neuinstallation eingerichtet. Doch, oh Wunder, bislang konnte ich kaum Probleme feststellen. Eines, was sofort auffiel, war die Schrift. Die ist bislang noch sehr ungenügend hier muss ich eine Lösung finden. Das zweite Problem war der Spamfilter CRM114. Das wurde aber schon während der Installation angekündigt, dass es Probleme geben kann. Bei der Suche nach der korrekten Schriftart stieß ich u.a. auch auf Comic Sans. Das wäre doch die beste Wahl:
Wednesday, July 14. 2010Geschwindigkeit von Google DNSGerade bin ich wieder baff. Google DNS macht mich heute sprachlos. Vor etwa einem Monat schrieb ich hier über die Aktion von Ingate, bei der es einen VServer zu gewinnen gab. Nach einiger Wartezeit kamen die Zugangsdaten an und derzeit richte ich den Rechner ein. Zur Einrichtung gehört mittlerweile für mich ein Test der Geschwindigkeit des (voreingestellten) DNS. Mittels einem Python-Programm namens namebench lässt sich das hervorragend machen. Im Blog findet sich dazu ein Beitrag. Nun spuckte namebench soeben das Ergebnis aus. Der Nameserver von Google ist fast viermal so schnell wie der beim Provider. Das ist so ziemlich die krasseste Abweichung, die ich bisher fand. Trotzdem bestätigt das, was ich bisher ermittelte. In allen meinen Versuchen seit Juni war immer der Nameserver von Google der schnellste. Außerdem zensiert der nicht. Insofern könnte man ihn jedem Nutzer empfehlen. Letztlich bleibt der hinlänglich diskutierte Datenschutzaspekt. Wer den nutzt, überlässt einmal mehr Daten einer Firma. Das will wohlüberlegt sein. Untenstehend mal die Auswertung von namebench zum VServer von Ingate:
Posted by Jens Kubieziel
in Linux
at
23:32
| Comments (0)
| Trackbacks (0)
![]()
Gerade bin ich wieder baff. Google DNS macht mich heute sprachlos. Vor etwa einem Monat schrieb ich hier über die Aktion von Ingate, bei der es einen VServer zu gewinnen gab. Nach einiger Wartezeit kamen die Zugangsdaten an und derzeit richte ich den Rechner ein. Zur Einrichtung gehört mittlerweile für mich ein Test der Geschwindigkeit des (voreingestellten) DNS. Mittels einem Python-Programm namens namebench lässt sich das hervorragend machen. Im Blog findet sich dazu ein Beitrag. Nun spuckte namebench soeben das Ergebnis aus. Der Nameserver von Google ist fast viermal so schnell wie der beim Provider. Das ist so ziemlich die krasseste Abweichung, die ich bisher fand. Trotzdem bestätigt das, was ich bisher ermittelte. In allen meinen Versuchen seit Juni war immer der Nameserver von Google der schnellste. Außerdem zensiert der nicht. Insofern könnte man ihn jedem Nutzer empfehlen. Letztlich bleibt der hinlänglich diskutierte Datenschutzaspekt. Wer den nutzt, überlässt einm
Friday, June 18. 2010EasyPG Assistent für EmacsKürzlich hatte ich mit jemanden eine Diskussion über NNTP und Gnus. Dabei fiel mir auf, dass er die Datei, welche unter anderem Passworte enthält, verschlüsselt aufbewahrt. Im Verlauf des Gespräches kamen wir daher auf den EasyPG Assistent zu sprechen. Das ist ein Modus für den Emacs, der gute Unterstützung für GnuPG innerhalb des Editors bietet. Meine ersten Versuche damit liefen recht erfolgversprechend. Bei Debian, Ubuntu und Co. muss einfach das Paket easypg installiert
werden. Debian installiert in
/etc/emacs/site-start.d/50easypg.el eine Datei, die den
Start des Modus’ übernimmt. Falls das bei dir nicht der Fall ist,
kannst du in deiner .emacs die Zeile Das oben angesprochene Verhalten lässt sich erzeugen, in dem man die Endung .gpg an die Datei anhängt. Beim erstmaligen Speichern der Datei fragt der Modus nach dem korrekten Schlüssel: Select recipents for encryption. If no one is selected, symmetric encryption will be performed. - `m’ to mark a key on the line - `u’ to unmark a key on the line [Cancel][OK] - E8CBC9EE886DDD89 User 1 <user1@example.org> - 3B9D09F31B30974B User 2 <user2@example.com> u 547EBEB15774924D Jens Kubieziel <jens.kubieziel@example.org> Standardmäßig ist der Schlüssel markiert, zu dem es auch einen privaten Schlüssel gibt. Falls du einen anderen wählen willst, gehst du in die entsprechende Zeile und wählst den mit der Taste m aus. Nachdem diese Auswahl mit Enter bestätigt wurde, befindet sich eine verschlüsselte Datei auf deiner Festplatte. Beim späteren Öffnen der Datei wird der Emacs nach dem Passwort fragen und dir den Inhalt anzeigen. Daneben arbeitet EasyPG sehr gut mit dem Dired-Mode zusammen. Mit zwei Tastendrücken lassen sich Dateien ver-/entschlüsseln, signieren etc. Laut Handbuch ist die Unterstützung für E-Mail ebenfalls gut. Das habe ich nicht getestet und kann dazu nichts sagen. Insgesamt hat mich EasyPG sofort begeistert und gehört ab sofort zu den Emacs-Modi meiner Wahl.
Posted by Jens Kubieziel
in Linux
at
14:38
| Comment (1)
| Trackbacks (0)
![]()
Kürzlich hatte ich mit jemanden eine Diskussion über NNTP und Gnus. Dabei fiel mir auf, dass er die Datei, welche unter anderem Passworte enthält, verschlüsselt aufbewahrt. Im Verlauf des Gespräches kamen wir daher auf den EasyPG Assistent zu sprechen. Das ist ein Modus für den Emacs, der gute Unterstützung für GnuPG innerhalb des Editors bietet. Meine ersten Versuche damit liefen recht erfolgversprechend. Bei Debian, Ubuntu und Co. muss einfach das Paket easypg installiert werden. Debian installiert in /etc/emacs/site-start.d/50easypg.el eine Datei, die den Start des Modus’ übernimmt. Falls das bei dir nicht der Fall ist, kannst du in deiner .emacs die Zeile (require ’(epa-setup)) eintragen. Danach steht dir der Easypg Assistent zur Verfügung. Das oben angesprochene Verhalten lässt sich erzeugen, in dem man die Endung .gpg an die Datei anhängt. Beim erstmaligen Speichern der Datei fragt der Modus nach dem korrekten Schlüssel: Select recip
Sunday, May 2. 2010Wie man den optimalen Nameserver findetDurch einen Beitrag bei Hacker News ließ ich mich zu einem englischsprachigen Beitrag hinreißen. Im folgenden kommt das nochmal für meine deutschsprachigen Leser: In dem Beitrag Improving your resolv.conf file verweist der Autor auf die Möglichkeit, drei In der Standardeinstellung durchsucht das Programm den Verlauf eures Browsers und extrahiert einige Domainnamen. Man kann dem Programm aber auch eine Liste von Domainnamen geben oder es anweisen, sich ein paar Zufallswerte bei Alexa zu besorgen. Mit den Werten testet das Programm diverse DNS-Server und misst deren Geschwindigkeit. Nach einer Wartezeit wird dann der Bestwert ausgegeben. Weiterhin gibt das Programm eine Empfehlung für die optimale Ich finde das Programm äußerst nützlich. Bis auf meinen Rechner zu Hause fand die Software immer viel schnellere Varianten. Im Extremfall ging das bis zu 200% schneller. Continue reading "Wie man den optimalen Nameserver findet"
Posted by Jens Kubieziel
in Linux
at
02:25
| Comments (0)
| Trackbacks (2)
![]()
Durch einen Beitrag bei Hacker News ließ ich mich zu einem englischsprachigen Beitrag hinreißen. Im folgenden kommt das nochmal für meine deutschsprachigen Leser: In dem Beitrag Improving your resolv.conf file verweist der Autor auf die Möglichkeit, drei nameserver-Einträge in der /etc/resolv.conf zu haben. Dabei schlägt er insbesondere vor, option rotate zu verwenden. Denn damit werden die Anfragen an DNS-Server besser unter den eingetragenen Servern verteilt. Nun besteht die Frage, woher soll man denn drei Nameserver nehmen. Wer von euch kennt drei aus dem Kopf? Durch die beiden Google-eigenen 8.8.8.8 und 8.8.4.4 ist das sicher ein wenig einfacher geworden. Aber sind das wirklich die schnellsten? Rausfinden lässt sich das mit einem kleinen Programm namens namebench. In der Standardeinstellung durchsucht das Programm den Verlauf eures Browsers und extrahiert einige Domainnamen. Man kann dem Programm aber auch eine Liste von Domainnamen geben oder es anweisen, si
Tuesday, March 30. 2010OpenSSL 1.0 ist fertigMan höre und staune: Heute wurde OpenSSL 1.0 veröffentlicht. Aus der Meldung:
Posted by Jens Kubieziel
in Linux
at
16:11
| Comment (1)
| Trackbacks (0)
Defined tags for this entry: openssl, verschlüsselung ![]()
Man höre und staune: Heute wurde OpenSSL 1.0 veröffentlicht. Aus der Meldung: The OpenSSL project team is pleased to announce the release of version 1.0.0 of our open source toolkit for SSL/TLS. This new OpenSSL version is a major release and incorporates many new features as well as major fixes compared to 0.9.8n. For a complete list of changes, please see http://www.openssl.org/source/exp/CHANGES. The most significant changes are: RFC3280 path validation: sufficient to process PKITS tests. Integrated support for PVK files and keyblobs. Change default private key format to PKCS#8. CMS support: able to process all examples in RFC4134 Streaming ASN1 encode support for PKCS#7 and CMS. Multiple signer and signer add support for PKCS#7 and CMS. ASN1 printing support. Whirlpool hash algorithm added. RFC3161 time stamp support. New generalised public key API supporting ENGINE based algorithms. New generalised public key API utilities. New ENGINE
Sunday, March 28. 2010NVIDIA sagt Ade zum nv-TreiberAndy Ritger verkündete auf der xorg-Mailingliste, dass NVIDIA die Unterstützung für den nv-Treiber fallen lässt. Der Treiber diente bisher dazu, um die NVIDIA-Grafikkarten grundlegend zum Laufen zu bekommen. 3D-Beschleunigung und ähnliches fehlte. In dem Eintrag auf der Mailingliste schrieb Ritger, dass sich der Treiber kaum noch vom VESA-Treiber unterscheidet und der Pflegeaufwand für die Firma zu hoch wird. Daher wird sich NVIDIA nur noch auf den Nouveau-Treiber beschränken. via Phoronix
Posted by Jens Kubieziel
in Linux
at
14:12
| Comments (2)
| Trackbacks (0)
![]()
Andy Ritger verkündete auf der xorg-Mailingliste, dass NVIDIA die Unterstützung für den nv-Treiber fallen lässt. Der Treiber diente bisher dazu, um die NVIDIA-Grafikkarten grundlegend zum Laufen zu bekommen. 3D-Beschleunigung und ähnliches fehlte. In dem Eintrag auf der Mailingliste schrieb Ritger, dass sich der Treiber kaum noch vom VESA-Treiber unterscheidet und der Pflegeaufwand für die Firma zu hoch wird. Daher wird sich NVIDIA nur noch auf den Nouveau-Treiber beschränken. via Phoronix
Sunday, February 21. 2010Applet für den NetworkManager ist verschwundenGestern hatte ich einen Patienten in der Notaufnahme meines Linux-Krankenhauses. Der Laptop litt an WLAN-Abstinenz, genauer gesagt, war das Applet für den GNOME NetworkManager aus dem Panel verschwunden. Ich versuchte also zuerst, das Applet dem Panel wieder hinzuzufügen. Dies misslang, da es in der Auswahlliste keinen Eintrag für den NetworkManager gab. Auf der Konsole brachte weder der Aufruf von nm-applet noch der Neustart des NetworkManagers den gewünschten Erfolg. Schließlich fand ich in irgendwelchen Foren die Lösung. Das Applet gibt es nicht direkt in der Auswahlliste der Applets, sondern das ist mit im Benachrichtigungsfeld enthalten. Fügt man dieses dem Panel hinzu, schon ist auch der NetworkManager wieder da. Der Patient konnte damit wieder geheilt entlassen werden und ich habe auch wieder was dazu gelernt.
Posted by Jens Kubieziel
in Linux
at
11:17
| Comment (1)
| Trackbacks (0)
![]()
Gestern hatte ich einen Patienten in der Notaufnahme meines Linux-Krankenhauses. Der Laptop litt an WLAN-Abstinenz, genauer gesagt, war das Applet für den GNOME NetworkManager aus dem Panel verschwunden. Ich versuchte also zuerst, das Applet dem Panel wieder hinzuzufügen. Dies misslang, da es in der Auswahlliste keinen Eintrag für den NetworkManager gab. Auf der Konsole brachte weder der Aufruf von nm-applet noch der Neustart des NetworkManagers den gewünschten Erfolg. Schließlich fand ich in irgendwelchen Foren die Lösung. Das Applet gibt es nicht direkt in der Auswahlliste der Applets, sondern das ist mit im Benachrichtigungsfeld enthalten. Fügt man dieses dem Panel hinzu, schon ist auch der NetworkManager wieder da. Der Patient konnte damit wieder geheilt entlassen werden und ich habe auch wieder was dazu gelernt.
(Page 1 of 10, totaling 145 entries)
» next page
|
Weitere Inhalte auf kubieziel.deQuicksearchArchivesKategorienGetaggte Artikel24c3 26c3 29c3 AES akvorrat algebra anonymität auto berlin biometrie blog browser buch bundestrojaner ccc chaosradio chemnitz computer datei datenkanal datenschutz datenspuren debian demonstration diskussion dns dresden e-mail editor emacs euler fdp fehler festplatte finnland firefox flugzeug gesetz gnupg google grml hacker hash html i2p internet it-sicherheit jemen jena kamera kernel keysigning kind kryptografie latex linux lug mail mathe mixmaster openssl pets pgp piratenpartei polizei postcrossing privatsphäre rezension sanaa seminar shell sicherheit software spam spd ssl steuern terror thüringen tor twitter ubuntu usa vds verlosung verschlüsselung video vim virus vorlesung vortrag vserver wahl webseite wikileaks windows zensur zensus zsh überwachung
Syndicate This Blog |

