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Umzug

Dieses Wochenende stand mal wieder ein Umzug auf dem Plan. Also schwang ich mich in den Transporter und fuhr am Samstag Richtung Konstanz. Die Fahrt selbst war relativ unspektakulär. Man konnte höchstens bei Nürnberg schon einige Fahrzeuge sehen, die mit dem leichten Schneefall nicht mehr zurecht kamen. So hatte sich dann ein Auto bequem auf die Seite gelegt und ein anderes war nach einem Dreher an der Leitplanke zum Stehen gekommen.

In Konstanz war die Wohnung in der fünften Etage auszuräumen. Da die Wohnung keinen Fahrstuhl hat, mussten pro Gang ca. 200 Stufen überwunden werden. Alles in allem legten wir so um die 5.000 Stufen zurück. Das sollte reichen, um mich für diverse Treppenläufe zu qualifizieren. Glücklicherweise waren alle Teile schon zerlegt und so ging das Ganze recht zügig.

Nach getaner Arbeit winkte uns dann als Belohnung ein Besuch in der Destille. Dies ist eine kleine Kneipe am Rande der Altstadt von Konstanz. Die Preise für Essen und Getränke sind sehr moderat. Diverse Nudelgerichte kosten zwischen 3 und 3,50 Euro. So waren wir zunächst am Überlegen, ob wir da nicht lieber eine große Portion für den doppelten Preis nehmen sollten. Glücklicherweise haben wir uns jedoch für die Normalportion entschieden. Diese war schon so groß, dass sie auch hungrige Mäuler gut stopfen kann und letztlich waren diese Portionen schon zuviel für uns. Außerdem war das Essen wirklich sehr lecker. Also falls du jemals in Konstanz sein solltest und eine preiswerte, gute und rustikale Kneipe suchst, solltest du unbedingt die Destille besuchen. Wir suchen ja immer mal nach einer geeigneten Kneipe für die LUG-Treffen. Die Destille wäre aus meiner Sicht da genau die richtige.

Am Sonntag morgen stand dann noch ein Besuch des Konstanzer Weihnachtsmarktes an. Der Markt unterscheidet sich etwas von denen in Sachsen bzw. Thüringen. So gab es nahezu keinerlei Erzgebirgskunst. Dafür afrikanische Schnitzereien und andere nette kleine Spielzeuge. Weiterhin existierte eine Vielzahl unterschiedlicher Freßstände mit einer sehr großen Auswahl an Speisen. Das reichte von den üblichen Verdächtigen wie Bratwurst und Co. über Tiroler Spezialitäten bis hin zu exotischeren Speisen. Vom Konzil aus gibt es eine Webcam, die den Markt zeigt.

Danach schwangen wir uns in die Autos und es ging zurück in Richtung Heimat. Ich durfte dabei den Transporter bewegen und hatte besonderes Glück. Denn am Ortsausgang wurde eine Ampel rot und ich schaffte es mit Müh und Not noch zu bremsen. Die Möbel brachten doch einiges an Gewicht mit. Als ich dann nach der Haltelinie zum Stehen kam, habe ich dann recht freundlich in die Kamera gelächelt. Jetzt bin ich gespannt, ob die Bilder gut geworden sind und was die Entwicklung kostet. :-) (Nach der Aussage eines Mitarbeiters des Ordnungsamtes Leipzig verschickt Leipzig in solchen Fällen keine Bußgeldbescheide, da das Fahrzeug stand. Wie das in Konstanz ist, werde ich in Kürze erfahren.). Die Rückfahrt selbst fand dann komplett im Regen statt. Doch zu unserem Glück hörte es kurz vorm Ziel auf und wir konnten alle Möbel trocken wieder wegräumen. Prompt nachdem wir fertig waren, setzte dann der Regen wieder ein. Das nenne ich wirklich Glück.

Jetzt werden die Möbel voraussichtlich ein Viertel Jahr unbenutzt auf einem Dachboden stehen und dann kann ich wieder den nächsten Umzugsreport schreiben ...

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