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Tip #5: run-help

Zufälligerweise stiess ich gerade auf ein nettes Feature, welches mir bis dato unbekannt war: run-help.

In der Standardkonfiguration ist run-help einfach ein Alias auf man und macht nichts anderes als die Manpage des Arguments aufzurufen. Doch man kann das schnell ein wenig intelligenter machen:

unalias run-help
autoload run-help

Der alleinige Aufruf von run-help bringt nun:

kubijens@ppc210:~/ > run-help   
Here is a list of topics for which special help is available:

alias          compvalues     getln          rehash         unlimit
autoload       continue       getopts        return         unset
[...]

Wenn ihr das mit einem Argument aufruft, navigiert euch run-help an die jeweilige Stelle der zsh-Manpage. Das Kommando hat sich bei mir schnell als äußerst nützlich herausgestellt.

Googletraffic

Heute morgen machte ich mit schläfrigen Augen meinen Rechner an und schaute u.a. in die Statistik meines Webservers. Schlagartig riss ich die Augen mehr auf. Denn der Traffic hatte sich über Nacht mal eben verdrei- oder sogar vervierfacht.

Natürlich gab es nur eine Fehlerquelle, nämlich die Installation der neuen Blogsoftware. So fand sich der Fehler auch schnell. Die von S9Y angelegte .htaccess legt als Fehlerdokument für nichtexistierende Seiten die Bloghauptseite fest. Google kam nun vorbei, wollte ein paar alte Wordpress-Seiten indizieren und wurde wieder und wieder und wieder auf die Hauptseite umgeleitet ...

Neue Software

Nach den diversen Löchern in Wordpress hatte ich über eine andere Software nachgedacht. Die Empfehlung ging eindeutig in die Richtung s9y und ich liess mich, wie auch dkg, überzeugen. Seit heute ist nun S9Y hier im Einsatz und ich war von Beginn an begeistert. Ich kann wirklich nur allen raten, dieses Stück Software zu probieren.

Der einzige Nachteil ist, dass ich für alle Artikel ein manuelles Rewrite machen muss. Denn die Artikelnummern aus Wordpress stimmen nicht mit denen aus S9Y überein. Und ich glaube nicht, dass man mit mod_rewrite auch rechnen kann.

Spaß mit HTTP-Headern

Surfen bedeutet für die meisten, einen Link anzuklicken oder die Adresse einzugeben und die Ergebnisse im Browser anzuschauen. Doch dabei entgeht dem Nutzer vieles. Im konkreten Falle nämlich die HTTP-Header. Andrew Wooster hat die Header von 2,7 Millionen Seiten ausgewertet und steiss dabei auf sehr interessante Ergebnisse. Es fanden sich Telefonnummern (Phone: (888) 817-8323), subliminale Botschaften (X-Subliminal: You want to buy as many games as you can afford) und anderen Nettigkeiten. Die Seite ist unbedingt sehenswert!

Wordpress das Sicherheitsloch

Als ich mich im Januar entschloss, mir ein Blog zuzulegen, habe ich mich für Wordpress entschieden. Obwohl die Software in PHP geschrieben wurde und damit schon fast automatisch eine Sicherheitslücke ist, dachte ich, dass ich damit gut leben kann und die Software erfüllte meine Anforderungen. Doch zuletzt gab es hier zahlreiche sicherheitskritische Lücken. Diese wurden z.T. eher langsam behoben. Stefan Esser schreibt heute, dass die WP-Entwickler auch noch stillschweigend den Tarball geupdated haben. Aus meiner Sicht ist das komplett verantwortungslos, da man so die Leute, die sich ein (altes) Update zogen, komplett im Regen stehen lässt. Es wird also Zeit, mir hier eine bessere Software zuzulegen. Wenn ich zurück bin, nehme ich das in Anlauf. Bis dahin bin ich auch offen für eure Vorschläge. ;-)
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